Paris im Aufruhr
Smee, Sebastian (14.10.2025)Paris im Aufruhr · Smee, Sebastian
Liebe, Krieg und die Geburt des Impressionismus | Ein großes historisch-kunsthistorisches Panorama v… mehr lesen
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- Verlag: Insel Verlag
- Autor: Smee, Sebastian
- Übersetzer: Gebauer, Stephan
- ISBN: 978-3-458-64528-3
- Veröffentlichung: 14.10.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 495 Seiten
- Maße: 144 x 46 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 694
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Paris in ruins. Love, War, and the Birth of Impressionism
- Originalsprache: englisch
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Eine Liebe in Paris: zwischen politischem Umsturz und künstlerischer RevolutionEin großes historisch-kunsthistorisches Panorama von Pulitzer-Preisträger Sebastian SmeeImpressionismus fern jeder PostkartenidylleDie unkonventionelle Liebesgeschichte zwischen Berthe Morisot und Édouard Manet, zwei der bedeutendsten Impressionisten des 19. Jahrhunderts
1870/71 ist Paris im Aufruhr. Während auf den Straßen der Hauptstadt die Monarchie ihren Geist aushaucht, die Kommune blutig niedergeschlagen wird und sich eine bürgerliche Regierung etabliert, sitzt die junge Berthe Morisot dem Maler Édouard Manet Modell und findet nach und nach zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Malstil. Zusammen mit ihren Familien sind die beiden einige der wenigen impressionistischen Künstler, die während des Schreckensjahres in Paris bleiben. Inmitten von Chaos und Ruin suchen sie nach einer neuen Art der malerischen Wahrnehmung in Opposition zu traditionellen Techniken und Themen. Verband beide eine Liebesbeziehung? Immerhin war Manet verheiratet. Hat Morisot versucht, die unkonventionelle Freundschaft zu retten, indem sie (später) Manets Bruder Eugène heiratete?
Brillant recherchiert, mit scharfem Blick fürs Detail und literarischem Gefühl für Charaktere und Situationen schreibt Sebastian Smee über Künstler, die sich dem Neuen verpflichtet hatten: neuen politischen Kräfteverhältnissen; einer neuen Art zu leben und zu fühlen; und einer neuen Art zu sehen – und zu malen.
Rezensionen „Paris im Aufruhr"
»›L’Année terrible‹ nannte Victor Hugo die Zeit zwischen Spätsommer 1870 und Frühsommer 1871 ... Manet und Morisot waren in diesen Monaten sogar in der belagerten Stadt, in der Hunger, Kälte und deutsche Bombardements den Pariserinnen und Parisern das Leben zur Hölle machten. Was war geschehen? Anschaulich und detailliert erzählt Sebastian Smee ... von diesen entscheidenden Monaten der französischen Geschichte ...«Neue Zürcher Zeitung (Clemens Klünemann)
»Mitreißend schildert Sebastian Smee, wie die Impressionisten das Establishment in Kunst und Staat herausforderten.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rose-Maria Gropp)
»Ein umfassendes, bedeutsames kulturhistorisches Werk.«
The Wall Street Journal (Rose-Maria Gropp)
»Was die Lektüre so interessant macht, ist die Verknüpfung der bahnbrechenden Neuerungen in der Malerei mit den Ereignissen der damaligen Zeit. ... Dies alles ist spannend und überaus informativ zu lesen.«
Münchner Merkur (Beate Lehr)
»... die Lektüre [ist] nicht nur unterhaltsam, sondern auch wirklich belehrend.«
KulturPort.de (Stefan Diebitz)
»Das Panorama Paris um 1870 ist in der Kunst-, in der Kultur- und in der politischen Geschichte wahrlich oft entfaltet worden. Die Konzentration auf zwei malende Hauptfiguren und die künstlerische Bewegung, die sie mit vorbereiten, lohnt den nochmaligen Ausflug, und sei es wegen zahlreicher sonst wenig belichteter Details und dem Sinn des Autors für Dramaturgie und Spannung.«
Deutschlandfunk Kultur (Hans von Trotha)
»[Paris im Aufruhr] verbindet kunsthistorische Präzision mit erzählerischer Eleganz und zeigt, wie zwei Maler im Chaos von Krieg und Kommune zu einem neuen Blick auf die Welt fanden.«
P.M. History (Hans von Trotha)
»Smee erzählt den Impressionismus neu: indem er die Pariser Kommune, die künstlerischen Entwicklungen und die Beziehung zwischen Édouard Manet und Berthe Morisot in Verbindung setzt.«
The Washington Post (Hans von Trotha)
»Wer beim Lesen gerne in die Geschichte eintaucht, dem ist dieses Buch ein Fest. Es vermittelt hochinteressantes Wissen über die Entstehung des Impressionismus sowie über die politisch explosiven 1860er- und 1870er-Jahre.«
Frankreich Magazin (Ulrike Grafberger)
Biografie – Smee, Sebastian
Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanović und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.
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