Post-
Thomä, Dieter (18.03.2025)Post- · Thomä, Dieter
Nachruf auf eine Vorsilbe | Ein Plädoyer für Geistesgegenwart
28,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Thomä, Dieter
- ISBN: 978-3-518-58830-7
- Veröffentlichung: 18.03.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 396 Seiten
- Maße: 135 x 32 x 202 (B/T/H)
- Gewicht: 515
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Bei der Vorsilbe Post- handelt es sich um die erfolgreichste Erfindung der Geistes- und Sozialwissenschaften seit 1945. Zum weltweiten Einsatz kommt sie in Großwörtern wie Posthistoire, Postmoderne oder Postkolonialismus sowie in zahllosen weiteren Kombinationen. Offensichtlich ist es Trend geworden, sich in die Nachzeit einer Vorzeit zu versetzen. Doch nicht hinter jedem Erfolg steckt eine gute Idee. Das ist auch hier der Fall, wie Dieter Thomä in seiner aufregenden Kritik jener Geistes- und Lebenshaltung zeigt, die auf den Post-Weg geraten ist.
Nicht nur zeugt es laut Thomä von epochaler Einfallslosigkeit, ein altes Wort mit Post- zu schmücken und als letzten Schrei auszugeben. Darüber hinaus haben die Post-Theoretiker ein grundsätzliches Problem: Sie lassen etwas hinter sich und schleppen es doch weiter mit. Sie fahren in die Zukunft, schauen dabei aber dauernd in den Rückspiegel. Sie bleiben in der Ambivalenz zwischen Anhänglichkeit und Aufbruch stecken. Höchste Zeit also für die Verabschiedung der Postismen unserer Zeit. Dieses Buch ist ihr Nachruf und zugleich ein Plädoyer für etwas von ihnen Verschiedenes: Geistesgegenwart.
Rezensionen „Post-"
»Der Philosoph Dieter Thomä hat sich in seinem Nachruf auf eine Vorsilbe tief in den ubiquitären Postismus eingearbeitet – und kommt mit einem elegant geschriebenen Buch heraus, das unbedingt zu empfehlen ist!«der Freitag (Erhard Schütz)
»[Das Buch] besticht nicht nur durch seine breiten Kenntnisse und seine analytische Brillanz, sondern [ auch weil es] gewissermaßen überfällig war. «
Berliner Morgenpost (Tobias Schwartz)
»Man folgt [seiner Argumentation] auch, weil Thomä sie mit Stil und Eleganz entwickelt, ohne Scheu vor Wirklichkeitsbezügen ...«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Harald Staun)
»Eine augenöffnende Lektüre.«
WELT AM SONNTAG (Jakob Hayner)
»Es ist eine mit Verve und gleichzeitig auf der Basis geduldiger Lektüre durchgeführte Kartierungs- und Aufräumarbeit, die Thomä auf dem Post-Terrain demonstriert.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Helmut Mayer)
»Der Philosoph hat jetzt ein erhellendes Buch über diese vier Buchstaben geschrieben, das uns von ihrer Allgegenwart endlich befreien will.«
DIE ZEIT (Helmut Mayer)
»Dieses umfangreiche Buch bietet eine Fülle von gut strukturierten Informationen und so stringenten wie konsistenten Ausführungen.«
egotrip (Frank Raudszus)
»Dieter Thomäs Nachruf auf die Vorsilbe ›Post-‹ ist ein ebenso streitbares wie anregendes Buch, voll herrlicher Sottisen und strahlender Sentenzen.«
Deutschlandfunk (Günter Kaindlstorfer)
»… voller Denkanstöße, mit Esprit und Streitlust geschrieben.«
Aachener Zeitung (Michael Braun)
»... eine hellsichtig ordnende Bestandsaufnahme der Gegenwart.«
Philosophie Magazin (Michael Eggers)
»... grundsätzlich wie geistreich [dekonstruiert Thomä die] geläufigen Labels.«
Philosophischer Literaturanzeiger (Reinhard Mehring)
»[Thomä] beherrscht seinen Gegenstand virtuos.«
Cicero (Mathias Brodkorb)
Biografie – Thomä, Dieter
Dieter Thomä, geboren 1959, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen.1996 erhielt er den Joseph-Roth-Preis für internationale Publizistik (Preis für Essayistik). Sein Buch Puer robustus stand 2017 auf der Shortlist des Tractatus-Preises.
Leseprobe
Anmelden