Räume zum Verschwinden
Nadler, Stuart (16.04.2026)Räume zum Verschwinden · Nadler, Stuart
Roman
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Nadler, Stuart
- Übersetzer: Modick, Klaus
- ISBN: 978-3-462-00747-3
- Veröffentlichung: 16.04.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 544 Seiten
- Maße: 154 x 42 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 664
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Rooms for Vanishing
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein vielschichtiges Epos über Liebe, Familie, Exil und das Weiterleben nach der Katastrophe
- Besondere Ausstattung: Schutzumschlag mit UV-Lack
Ein vielschichtiges Epos über Liebe, Familie, Exil und das Weiterleben nach der Katastrophe
Ein großer jüdischer Familienroman über vier Mitglieder einer jüdischen Familie aus Wien, die durch Krieg, Schuld und die Schatten der Geschichte voneinander getrennt wurden. Und doch verbindet sie ein unsichtbares Band: die Geister der Vergangenheit.
Sonja lebt 1979 in London, Fania arbeitet 1966 in einem Hotel in Montreal, Moses durchstreift 2002 das postkommunistische Prag, und Arnold erhält 2016 eine mysteriöse Nachricht aus England. Was sie alle eint: das Trauma ihrer zerbrochenen Herkunft, ein tiefes, unausgesprochenes Vermächtnis – und Räume voller Erinnerung und Schweigen.
Stuart Nadler erzählt eindrucksvoll von jüdischem Leben im 20. Jahrhundert, von Identität, Entwurzelung und dem Wunsch nach innerer Heilung. Ein literarisches Mosaik aus Stimmen, Zeiten und Orten.
Biografie – Nadler, Stuart
Stuart Nadler hat bereits mehrere literarische Auszeichnungen erhalten, u.a. wurde er von der National Book Foundation als einer der besten fünf Autor:innen unter 35 Jahren ausgerufen und erhielt das Truman Capote Fellowship. Sein Debütroman »Ein verhängnisvoller Sommer« wurde von der amerikanischen Kritik begeistert aufgenommen. Sein letzter Roman »Die Unzertrennlichen« erschien 2017.
Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018). Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020) und der Roman »Fahrtwind« (2021) sowie (mit Bernd Eilert) »Nachlese. Hundert Bücher – Ein Jahrhundert« (2024).
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