Raumfahrer
Rietzschel, Lukas (16.11.2022)Raumfahrer · Rietzschel, Lukas
Roman | »Feine, große Literatur.« Welt am Sonntag
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- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Rietzschel, Lukas
- ISBN: 978-3-423-14850-4
- Veröffentlichung: 16.11.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 288 Seiten
- Maße: 115 x 21 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 231
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Zwei Familien in Sachsen von der DDR bis zur Gegenwart – eine literarische Auseinandersetzung mit Erinnerung, Kunst und dem »Danach«»Ein dramaturgisch dichtes Sittengemälde.« Johannes Nichelmann, DeutschlandfunkDer Autor schreibt regelmäßig für die ZEIT
Häuser kann man abtragen und neu bauen, Erinnerungen nicht
Jan wohnt in der Einfamilienhaussiedlung am Stadtrand. Das Krankenhaus schließt, wo Schule und Sportplatz waren, ist jetzt ein Supermarkt. Zu den Ruinen der DDR gesellt sich der Leerstand der Gegenwart. Eines Tages wird Jan mit der Frage nach seiner Mutter konfrontiert: Welche Beziehungen hatte Jans Mutter zu DDR-Zeiten? Und was hat das mit einem verschwundenen Gemälde von Georg Baselitz zu tun? Die Familien von Jan und Baselitz haben scheinbar nichts miteinander gemein und sind doch verknüpft. Überall Menschen, die nirgends so recht dazugehören, die das Alte verloren haben und zum Neuen keinen Zugang finden, die in einem luftleeren Raum zwischen Gegenwart und Vergangenheit schweben, Raumfahrer sind. Und scheinbar gehört Jan dazu.
Rezensionen „Raumfahrer"
Rietzschel ist derzeit eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.Frankfurter Allgemeine Zeitung (Kevin Hanschke)
Dieser Roman über die Lausitz verzahnt Nachwende- und Nachkriegszeit. Formstark.
Welt am Sonntag (Marc Reichwein)
Lukas Rietzschel stellt die bisherigen Klischees auf den Kopf, dass man meinen könnte, die deutsche Geschichte sei bisher noch gar nicht geschrieben worden.
MDR (Torsten Unger)
Kaum ein Autor schreibt derzeit empathischer über Männlichkeit.
Deutschlandfunk (Miriam Zeh)
Lukas Rietzschel gilt nicht nur als wichtige Stimme einer ganz jungen Generation von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, sondern auch als Experte für Ostdeutschland.
Deutschlandradio Kultur (Matthias Schürmann)
Der Roman ›Raumfahrer‹ ist feine, große Literatur.
Welt am Sonntag (Matthias Schürmann)
Lukas Rietzschel schreibt szenisch kondensiert, ihm genügen wenige Sätze, um Stimmungen und Figuren zu zeichnen, manche Kapitel sind kaum mehr als Vignetten.
Die Welt (Marc Reichwein)
Rietzschel gelingt eine komplexe Familiengeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Teilung, es ist eine vielschichtige Story.
MDR Kultur (Matthias Schmidt)
Ein sehr lakonischer und nachdenklich stimmender Roman.
soundsandbooks.com (Gerárd Otremba)
Mit seinem zweiten Roman etabliert sich Lukas Rietzschel eindrucksvoll als ostdeutsche Stimme der nächsten Generation.
tip (Berlin) (Welf Grombacher)
Der junge Autor Lukas Rietzschel horcht an den Gemütszuständen der Wende-Verlierer, beschreibt Atmosphären nüchtern und genau.
Kölnische Rundschau (Welf Grombacher)
Die Erzählkunst zeigt sich darin, dass hier so vieles in der Schwebe bleibt, auch stilistisch und formal.
Mannheimer Morgen (Thomas Groß)
Es ist ein Glück, dass es mit Lukas Rietzschel einen begnadeten Autor gibt, der diese Fragen stellt.
vorwärts (Thomas Groß)
Lukas Rietzschel taucht in seinem zweiten Roman ›Raumfahrer‹ erneut in spannende ostdeutsche Lebenswelten.
Abendzeitung (Oliver Pfohlmann)
Mit seinen Widersprüchen und seiner Orientierungslosigkeit erinnert dieser Vater seinen Sohn an die Figuren in den Gemälden Georg Baselitz', auf dem Kopf stehend, haltlos im Nichts treibend.
Landshuter Zeitung (Oliver Pfohlmann)
Mit dem Roman ›Raumfahrer‹ schlüsselt Rietzschel ein ostdeutsches Lebensgefühl auf.
Westfälischer Anzeiger (Oliver Pfohlmann)
Ein ehrliches, wichtiges Buch über das Land, in dem wir leben.
Märker (Oliver Pfohlmann)
Lukas Rietzschel (27) gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen aus dem Osten Deutschlands.
General-Anzeiger (Roland Mischke)
Ein Roman, der sicherlich hohe Wellen schlagen wird.
ensuite (Roland Mischke)
In »Raumfahrer« wird völlig ohne Kommissare oder irreale Elemente und allein durch die Dramaturgie eine Spannung aufgebaut, die so manchen Thriller hinter sich lässt [...].
Buchkultur (Christa Nebenführ)
Wie Lukas Rietzschel erzählerisch das Fernglas auf die Nahvergangenheit richtet, ist ein vitales Stück Literatur.
Mitteldeutsche Zeitung (Christian Eger)
In kurzen hingetupften Sätzen, prägnant, voller Spannung, mit Rhythmus und starken Bildern verknüpft Lukas Rietzschel das Schicksal der Generationen dieses Landes.
Deutschlandfunk Kultur (Johannes Nichelmann)
›Raumfahrer‹ ist sowohl komplexes Familiendrama als auch authentische Milieustudie des erst unglücklich geteilten, dann unglücklich wiedervereinigten deutschen Ostens. Groß erzählt - Lesetipp!
tam.tam Das Stadtmagazin für Erfurt & Region (Johannes Nichelmann)
Das große literarische Potenzial und die eigene Stimme des jungen Autoren, der in Görlitz lebt, sind nicht zu überlesen.
Kölner Stadt-Anzeiger (Sarah Brasack)
Es gehört zu Rietzschels sparsamer Erzählweise, vieles nur anzudeuten und die Einzelheiten hart nebeneinander stehen zu lassen. Er schreibt in kurzen, stakkatohaft hingetupften Sätzen. Das macht den Reiz dieses spröden Romans aus.
Süddeutsche Zeitung (Jörg Magenau)
Vor allem aber brennen sich die Worte ein, die er findet, um die Gemälde von Georg Baselitz zu beschreiben: Sie machen ein Verlorengehen in der Geschichte fühlbar.
kulturnews.de (Buch der Woche)
Ein spannendes, bewegendes Werk über die Folgen der DDR, die sich durch die Lebensgeschichten der Generationen wie Erbgut ziehen.
Münchner Merkur (Buch der Woche)
Mit seinem Roman ›Raumfahrer‹ landet Lukas Rietzschel jetzt den zweiten großen Streich.
Märkische Oderzeitung (Welf Grombacher)
Liebe, Krimi, Kunst und die Brüche der jüngeren deutschen Geschichte, all das verbindet der neue Roman von Lukas Rietzschel spannend und provokant zugleich.
Sächsische Zeitung (Karin Grossmann)
Dieser vielleicht finstere, aber auf jeden Fall frische Blick auf Vergangenheit und Gegenwart macht diesen Roman lesenswert.
Lesart, Nr. 4/2021 (Matthias Schümann)
Biografie – Rietzschel, Lukas
Leseprobe
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