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Reise nach Maine

Nawrat, Matthias (31.01.2023)
Produktinformationen "Reise nach Maine"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • Nawrat, Matthias
  • 978-3-499-00572-5
  • 31.01.2023
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • 125 x 17 x 191 (B/T/H)
  • 202
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

«On the road» in Trumps Amerika. Reise durch einen derangierten Sehnsuchtsort.

  • «Ein uramerikanisches Alltagspanorama, das lange nachwirkt.» (Süddeutsche Zeitung)Matthias Nawrat erzählt in sehr komischen, fein austarierten Szenen von einer nicht immer einfachen Beziehung: der zwischen Mutter und Sohn.

«On the road» in Trumps Amerika. Reise durch einen derangierten Sehnsuchtsort.

Matthias Nawrat erzählt in sehr komischen, fein austarierten Szenen von einer nicht immer einfachen Beziehung: der zwischen Mutter und Sohn.

Ein Mann – Schriftsteller von Beruf, nachdenklich und konfliktscheu – will die USA bereisen. Zunächst nach New York City, dann weiter Richtung Maine. An seiner Seite eine meinungsstarke Osteuropäerin: seine Mutter. Von Beginn an liegt ein Schatten auf der Unternehmung – Donald Trump ist seit Kurzem Präsident der angeschlagenen Nation –, und dann hat die Mutter auch noch einen Unfall. Mit gebrochener Nase und zwei blauschwarzen Veilchen zieht sie überall die Aufmerksamkeit wohlmeinender Fremder auf sich. Der leise Ärger des Sohnes wird zunächst von Sorge überlagert. Auf der Autoreise an die Küste Neuenglands aber beginnt ein Konflikt aufzubrechen, der viel darüber verrät, wie Männer mit Frauen, wie Mütter mit Söhnen sprechen, ein Konflikt, der nicht nur das Leben der beiden und ihr Verhältnis zueinander prägt. 

Rezensionen „Reise nach Maine"

Unter der schimmernden Sprache liegen heimliche Abgründe. Wenn man sich am Ende fragt, ob überhaupt etwas passiert ist, merkt man, dass im Grunde alles passiert ist, was unter Menschen passieren kann.
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)

Ein uramerikanisches Alltagspanorama, das lange nachwirkt.
Süddeutsche Zeitung (Jutta Person)

Eine große, sprachwitzige Geschichte über das Unterwegssein in der Welt.
BR Bayern 2 (Jutta Person)

Spektakulär unspektakulär, wie Matthias Nawrat auf etwas mehr als zweihundert Seiten diese schwierige Beziehung schildert, die Biografie der Mutter erzählt, Akademikerin in Polen, in Deutschland dann erst mal Putzfrau, beschreibt, wie der Icherzähler hin- und hergerissen zwischen Sorge und Ärger die Distanz mal vergrößert, dann verkleinert, und wie er dabei en passant Landschaft und Menschen porträtiert.
Augsburger Allgemeine Zeitung (Jutta Person)

Es sind die unter der Oberfläche liegenden, oft unausgesprochenen Emotionen, die diesen ruhig erzählten, mal nachdenklichen, mal unterhaltsamen Roman prägen: Die Reise von Mutter und Sohn ist auch ein Experiment einer Beziehung und ein Stück Selbsterkenntnis.
Aachener Zeitung (Eva Krafczyk)

Der deutsche Schriftsteller Matthias Nawrat ergründet diese Beziehung in grossartigen Dialogen und mit leiser Komik. Wo das Leben unspektakulär ist, erzeugt Nawrat einen sprachlichen Sog.
NZZ am Sonntag (Eva Krafczyk)

Die Fremde Amerikas ist das ideale Setting, um diese fragile Beziehungskonstellation auszuloten, die Wunden anzudeuten und sie interpretierbar zu machen.
Berliner Zeitung (Tomasz Kurianowicz)

Es sind die unter der Oberfläche liegenden, oft unausgesprochenen Emotionen, die diesen ruhig erzählten, mal nachdenklichen, mal unterhaltsamen Roman prägen: Die Reise von Mutter und Sohn ist auch ein Experiment einer Beziehung und ein Stück Selbsterkenntnis.
merkur.de (Münchner Merkur) (Tomasz Kurianowicz)

Ein nachdenklicher, tragikomischer Roadtrip zu den trügerischen Sehnsuchtsorten der Wirklichkeit und den versteckten Rastplätzen der Seele.
Nürnberger Zeitung (Bernd Noack)

Nawrat konterkariert die große US-amerikanische Sehnsuchtslandschaft mit den Verstrickungen in die Familiengeschichte. Der entkommt man auch auf Reisen nicht. Erst recht nicht dort.
Zeit Online (Christoph Schröder)

Am scheinbar unspektakulären Ziel dieses Seelentrips angekommen, weiß der Leser, dass krasse Plots in der Literatur deutlich überbewertet werden.
Welt am Sonntag (Richard Kämmerlings)

Dass Nawrat sein Mutter-Sohn-Buch vor die immer wieder überwältigende Kulisse nicht nur der amerikanischen Landschaften, sondern auch der amerikanischen „kindness of strangers “ gesetzt hat, schafft dem inneren Thema der eng und bedrängend werdenden Nähe einen Gegenpol der Weite, der das Buch nicht nur zu einem äußerst klugen und fein erzählten, sondern auch zu einem mit großer Lesefreude zu genießenden Text macht.
Wiener Zeitung (Bernadette Conrad)

Ein wunderschönes, kluges und komisches Roadmovie über Mütter und Söhne.
Stern (Bernadette Conrad)

Matthias Nawrat erzählt mit feinem Gespür von Lebensgeschichten, die man hinter sich lassen kann, um einen neuen Weg einzuschlagen ... Mit «Reise nach Maine» bestätigt er den ausgezeichneten Ruf, den er sich seit seinem Debüt 2012 erschrieben hat.
WDR 5 "Lesefrucht" (Claudia Cosmo)

Absurde Dialoge ... stille Vorwürfe ... sehr humorvoll und sehr präzise erzählt ... Das ist große Literatur.
MDR Kultur (Katrin Schumacher)

Ein famoser Roman. Humorvoll und genau beschreibt er die ritualisierten Reibereien zwischen Mutter und Sohn und die Vergeblichkeit, aus ihren Rollen aussteigen zu können.
NDR Kultur (Andrea Gerk)

Biografie – Nawrat, Matthias

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Nawrat, Matthias

Matthias Nawrat, 1979 im polnischen Opole geboren, emigrierte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg und lebt heute in Berlin. Sein inzwischen fünf Romane und einen Gedichtband umfassendes Werk wurde viele Male ausgezeichnet – unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, der Alfred Döblin-Medaille, dem Literaturpreis der Europäischen Union sowie dem Fontane-Literaturpreis 2023. Der Roman Unternehmer war 2014 für den Deutschen Buchpreis, Der traurige Gast 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2026 erhielt Matthias Nawrat den Berliner Literaturpreis für sein bisheriges Werk. Mit Das glückliche Schicksal folgt im März 2026 ein neuer Roman.

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