Sankofa
Akhanli, Dogan (05.10.2024)Sankofa · Akhanli, Dogan
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Produktdetails
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Produktinformationen "Sankofa"
- Verlag: Sujet
- Autor: Akhanli, Dogan
- Übersetzer: Hallaç, Recai
- ISBN: 978-3-96202-102-3
- Veröffentlichung: 05.10.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 576 Seiten
- Maße: 120 x 42 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 700
- Reihe: moderne türkische Literatur (3)
- Sprache: deutsch
- Auflage: Türkische Literatur
- Lesealter: ab 16 Jahre
- MwSt: 7 %
- Altersempfehlung: ab 16 Jahren
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Rezensionen „Sankofa"
"Akhanlıs Sprache ist präzise und eindringlich. Er verliert sich nie in belehrenden Tönen, sondern lässt die Geschichten für sich sprechen. Dabei lädt er uns Leser ein, Fragen zu stellen, die weit über die individuelle Geschichte hinausgehen. Besonders die Fähigkeit, verschiedene Zeitebenen und geografische Schauplätze nahtlos miteinander zu verbinden, beeindruckt mich. Jeder Abschnitt des Buches gibt uns einen anderen Blickwinkel auf dieselben universellen Themen, und doch fühlt sich keine der Geschichten unvollständig an." Daniel bei Mediennerd.de"Dogan Akhanli entwirft in „Sankofa“ ein breites Panorama. Geographisch reicht es von Anatolien bis ins Rheinland, zeitlich von der türkischen Militärdiktatur der 1980er Jahre bis zum Beginn der Pandemie im Jahre 2020. Historische Ereignisse scheinen da und dort auf – die Ermordung des Journalisten Hrant Dink ebenso wie der NSU-Prozess.” -Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau
"Doğan erzählt von echten Menschen, von komplexen Charakteren, die zum Spielball von Politik und Geschichte werden, die Grauenhaftes durchleben müssen und dabei eine Gemeinsamkeit, einen gemeinsamen Nenner haben, der sie trotz aller Unterschiede eint: Sie bewahren sich ihre Menschlichkeit.” - Gerrit Wustmann, 54books.de
ein Zitat von Gerrit Wustmann aus seinem Rezensionsbeitrag "Die Letzten Tage von Ost und West" im ROCKS "Das Leben als Reise mit offenem Ende, der Mensch als Spielball von Menschen und Weltgeschichte, all das hat Doğan Akhanlı nie zuvor so eindrucksvoll zu einem vielschichtigen literarischen Monument verwoben, wie in Sankofa”
eine Rezension aus dem Kommbuch-Newsletter (kommbuch.com) von Irmgard Hölscher, Frankfurt a.M. “Die Lebensgeschichten, die Akhanli vor uns ausbreitet, sind so dicht, so wunderbar beschrieben, [...] so faszinierend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. [...] Sankofa ist ein gewaltiges Plädoyer für ein Verständnis von Gegenwart, das aus dem Rückblick auf die Geschichte erwächst und in die Zukunft führt – und die ist keineswegs hoffnungslos. Unbedingt lesen!” Die ganze Rezension ist hier abrufbar: https://kommbuch.com/detail/?ean=978-3-96202-102-3
Rezensionszitat von Yannick Dreßen @lettera_tour Doğan Akhanlı verknüpft, was auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen scheint – und webt daraus einen großartigen Roman! [...] Der zuständige Oberleutnant macht sich auf die Suche nach dem Entflohenen und findet 2370 Briefe, die der Inhaftierte seiner Frau aus der Gefangenschaft hat zukommen lassen. Er beginnt sie zu lesen und schon bald bringen die Worte einen Stein in ihm zum Rollen, einen Stein, der rasch zu einer Lawine anschwellen und eine folgenschwere Entscheidung anstoßen wird. Hier geht's zur vollständigen Rezension: https://www.instagram.com/p/DGaMneZR3pN/?hl=de
Rezensionszitat von Marion Rave @schiefgelesen "Gewalt hat viele Gesichter. Einige von ihnen zeigt Doğan Akhanlı in Sankofa, dem letzten Roman, an dem er vor seinem Tod noch gearbeitet hat. Er spannt darin den Bogen vom Militärputsch in der Türkei über die Morde des NSU bis zur Black Lives Matter-Bewegung. Was konstruiert wirken könnte, verknüpft er zu einer stimmigen Geschichte." Hier geht's zur vollständigen Rezension: https://schiefgelesen.net/2025/03/23/viele-wege-ins-exil-sankofa-von-dogan-akhanli/
Biografie – Akhanli, Dogan
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Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren und im Oktober 2021 in Berlin gestorben, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst.
1991 kam er als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebte er in Köln, später in Berlin. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert und zuletzt aufgrund eines türkischen Haftbefehls 2017 in Spanien, worüber er das Buch Verhaftung in Granada schrieb.
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