Schwindel
Yaghoobifarah, Hengameh (17.09.2024)Schwindel · Yaghoobifarah, Hengameh
Roman
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- Verlag: Blumenbar
- Autor: Yaghoobifarah, Hengameh
- ISBN: 978-3-351-05123-5
- Veröffentlichung: 17.09.2024
- Umfang: 240 Seiten
- Maße: 133 x 24 x 205 (B/T/H)
- Gewicht: 334
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
So fluide und echt schreibt nur Hengameh Yaghoobifarah über queeres Begehren heute
- Autor:in steht für Veranstaltungen zur Verfügung (Kontakt: Astrid Schmidt, a.schmidt@aufbau-verlage.de)
Der neue Roman von Hengameh Yaghoobifarah
Freitagabend, ein Hochhaus, 15. Stock. Avas Date mit Robin läuft perfekt. Bis es klingelt und zwei unerwartete Gäste vor der Tür stehen: Delia hat das Handy in Avas Schlafzimmer liegen lassen und will es abholen kommen. Silvia möchte Ava zur Rede stellen, denn seit einer Weile wird sie geghostet. In Avas Flur begegnen sich die drei Liebhaber_innen nun zum ersten Mal. Überfordert flüchtet Ava auf das Dach des Hochhauses, die anderen laufen ihr hinterher. In der Eile bringt niemand den Schlüssel oder ein Handy mit. So wird aus einem Date zu zweit eine gemeinsame Mission zu viert. Das Ziel: runterkommen vom Dach. Doch der Weg dorthin birgt Konflikte und Enthüllungen. Robin, Delia und Silvia kämpfen auf ganz eigene Weise um Avas Nähe und Aufmerksamkeit... In »Schwindel« erzählt Hengameh Yaghoobifarah so fluide, echt und witzig über queeres Begehren, wie niemand sonst es vermag. Eine kompromisslos heutige Liebesgeschichte von radikaler Lebendigkeit und ein irres Lesevergnügen.
»Hengameh Yaghoobifarah ist eine schriftstellerische Begabung.« DIE ZEIT
»Niemand kann so aufregend, klug und wahnsinnig witzig über »Queers« schreiben wie Hengameh Yaghoobifarah. Man inhaliert diesen Roman förmlich, lernt dabei so etwas wie eine neue Sprache und lacht sich halb tot. Jede seiner Seiten ist so deliciously prall mit Leben.« DANIEL SCHREIBER
Rezensionen „Schwindel"
»Das Buch steckt voller Schmerz und Scham – und doch auch voll Witz und Selbstironie.« Sandra BelschnerStuttgarter Zeitung (Sandra Belschner)
»[...] Ein Roman über Gleichzeitigkeit: Man kann begehren und fliehen, man kann lieben und verletzen, man kann sich nach Klarheit sehnen und das Chaos erzeugen, vor dem man Angst hat.«
Instagram (Marina Peters)
»Yaghoobifarahs Stärken sind das genaue Hinschauen und -hören, verbunden mit einer mitreißenden Sprache.« Claudia Hötzendorfer
Rheinische Post (Marina Peters)
»eine so skurril-witzige wie abgründige queere Liebesgeschichte«
Donaukurier (Marina Peters)
»Jede Figur hat einen eigenen Sound...«
Münchner Feuilleton (Marina Peters)
»Hengameh Yaghoobifarahs Roman ›Schwindel‹ fasziniert durch seine schwerelose Sprache«
Jungle World (Marina Peters)
»Auch eine Leserschaft, die sich sonst eher braveren Inhalten widmet, sollte hier einmal hineinlesen und sich von dem frischen Ton und der Unmittelbarkeit der Geschichte anregen lassen.«
WDR 3 (Christoph Ohrem)
»Eine Ode an die queere Community«
VivArt Frankfurt|Taunus (Christoph Ohrem)
»Ein grossartiges queeres Kammerspiel.«
kulturtipp (Aleksandra Hiltmann)
»Hengameh Yaghoobifarah erzählt leichthändig und weit entfernt von einer manifesten gesellschaftlichen Botschaft.«
Frankfurter Rundschau (Stefan Michalzik)
»›Schwindel‹ überzeugt durch seine formale Experimentierfreude.«
WOZ - Die Wochenzeitung (Alieren Renkliöz)
»Nicht bloß soapy Entertainment, sondern auch ein gekonntes Gegenwartsporträt«
taz. Die Tageszeitung (Alieren Renkliöz)
»›Schwindel‹ zieht in seinen Bann.«
ELLE (Nina Brugger)
»›Die Hölle sind immer die anderen‹. Dieses Zitat ist das Motto eines wahrhaft schwindelerregenden coolen, lebhaften, durch und durch klug, krass und klasse erzählten Romans!«
Literaturkurier (Nina Brugger)
»Ein unterhaltsamer, stellenweise durchaus auch experimenteller Roman, der von queerem Leben erzählt und dabei Formen des queeren Erzählens in sprachlicher wie inhaltlicher Hinsicht auslotet.«
BR Podcast (Nina Brugger)
»Eine sehr lesenswerte chaotische Komödie.«
SRF Schweizer Radio und Fernsehen (Lea Illmer)
»Dieser irre unterhaltsame Roman kommt [...] mit Bildungsauftrag: Hier werden nicht nur die individuellen Beziehungen, sondern auch die queeren Debatten der letzten Jahre verhandelt.«
emotion (Friederike Trudzinski)
»›Schwindel‹ kann man weglesen wie eine queere Version der Daily-Drama-Serie ›GZSZ‹. [...] Doch dieser Roman ist nicht bloß soapy Entertainment, sondern auch ein gekonntes Gegenwartsporträt.«
taz. Die Tageszeitung (Jolinde Hüchtker)
»Jede der queeren Figuren wird präzise mit ihren persönlichen Problemen gezeichnet.«
RBB Fernsehen (Vera Drude)
»Eine bewegende Geschichte voller Humor und Tempo.«
Ruhr Nachrichten (Vera Drude)
»›Schwindel‹ hat nachdenkliche wie unterhaltsame Passagen, steckt voller Schmerz, Scham und Angst, aber mindestens genauso viel Witz - und Selbstironie.«
NDR Kultur (Vera Drude)
»Die Gefühlswelt von queeren Menschen ist selten so präzise ausformuliert worden wie in ›Schwindel‹.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Amira El Ahl)
»Selten liest man so intensiv, wahrhaftig und detailliert über das Begehren wie in ›Schwindel‹.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Amira El Ahl)
»Hengameh Yaghoobifarah verwebt [... ] gekonnt die queeren Diskurse unserer Zeit mit den intimen Erfahrungen der Protagonist:innen.«
tip Berlin (Marit Blossey)
»Hengameh Yaghoobifarah zeichnet ein eindrucksvolles Bild von der Community [...] und macht das mit viel Witz und Augenzwinkern, aber eben auch mit der nötigen Tiefe.«
L-MAG (Maj Weidlich)
»›Schwindel‹ ist ein Roman darüber, wie selbstverständlich und kompliziert Begehren abseits von Heteronormativität ist, und fragt, was es zur queeren Utopie braucht.«
der Freitag (Julika Daßau)
»Hengameh Yaghoobifarah gelingt es auch im zweiten Roman, ›Schwindel‹, die Lebensrealität queer orientierter und damit oft marginalisierter Menschen kompromisslos abzubilden.«
der Freitag (Julika Daßau)
»So hat das Setting fast etwas von einem Laborexperiment, in dem die Gefühle und Traumata eines queeren Polyküls seziert werden.«
Der Tagesspiegel (Julika Daßau)
»Ein Buch über queeres Begehren, wie es das in Deutschland bisher nicht gegeben hat.«
Berliner Zeitung (Julika Daßau)
Biografie – Yaghoobifarah, Hengameh
Hengameh Yaghoobifarah lebt und arbeitet in Berlin. Gemeinsam mit Fatma Aydemir hat Hengameh Yaghoobifarah 2019 den viel beachteten Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« herausgegeben. 2021 erschien der Debütroman »Ministerium der Träume« bei Blumenbar, der ein SPIEGEL-Bestseller wurde. 2023 folgte der Kolumnen-Band »Habibitus«, der auf der Shortlist für den Kurt-Tucholsky-Preis stand. »Schwindel« ist Hengameh Yaghoobifarahs zweiter Roman.
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