See der Schöpfung
Kushner, Rachel (15.04.2025)See der Schöpfung · Kushner, Rachel
Roman | Ausgezeichnet mit dem SPIEGEL-Buchpreis 2025
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Kushner, Rachel
- Übersetzer: Abarbanell, Bettina
- ISBN: 978-3-498-00241-1
- Veröffentlichung: 15.04.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 480 Seiten
- Maße: 131 x 37 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 510
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Creation Lake
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 8. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Auf der Shortlist für den Booker Prize 2024, nominiert für den National Book Award, New York Times-Bestseller
Ausgezeichnet mit dem SPIEGEL Buchpreis 2025
Sadie Smith – 34, skrupellos, verführerisch, ehemalige FBI-Agentin – wird von einem namenlosen Auftraggeber in eine entlegene Gegend in Südfrankreich geschickt. Ihr Auftrag: Sie soll eine Kommune anarchistischer Umweltaktivisten infiltrieren, die im Verdacht steht, Anschläge verübt zu haben. Sadie blickt zunächst mit Verachtung auf die Idealisten und die französische Provinz mit ihren verschlafenen Dörfern und Höfen. Doch dann gerät sie in Kontakt mit Bruno Lacombe, dem Vordenker der Gruppe. Bruno lehnt die Zivilisation ab, er lebt in einer Neandertalerhöhle und sieht die Rettung der Menschheit in der Rückwendung zu ihren Ursprüngen. Die Auseinandersetzung mit ihm lässt Zweifel in der eigentlich so abgebrühten Sadie keimen, und sie, die die Fäden in der Hand zu halten glaubte, gerät mehr und mehr in seinen Bann.
Eine provozierende Agenten-Story im Spannungsfeld von Gesellschaftskritik, Aktivismus und Politik.
«Das Elektrisierende an diesem Roman ist die Verknüpfung von aktueller Politik mit einer dunklen Gegengeschichte der Menschheit. Kushners aufregende Ideen haben uns mitgerissen. Der ganze Roman ist ein tiefgründiger, unwiderstehlicher Pageturner.» Die Booker-Prize-Jury
«Rachel Kushner erfindet den Spionageroman auf coole, hochintelligente Weise neu.» Hernán Díaz
«Rachel Kushner ist die aufregendste Autorin ihrer Generation.» Bret Easton Ellis
Rezensionen „See der Schöpfung"
"Agententhriller, Neandertaler-Utopie, Feminismus – ein großes Lesevergnügen."brigitte.de (Ariane Heimbach)
Rachel Kushner lässt das junge, skrupellose Amerika auf ein altes, einsturzgefährdetes Europa los. Ein Heidenspaß.
Die Zeit (Iris Radisch)
Rachel Kushners leichthändig und raffiniert erzählter Agenten- und Ideenroman führt ins Herz zeitgenössischer Debatten.
Frankfurter Rundschau (Stefan Michalzik)
Ein Spionagethriller mit philosophischem Tiefgang und Humor – über eine Gruppe französischer Ökoaktivistinnen und ihre Gegner? So was kann wahrscheinlich nur Rachel Kushner. Aber wie.
republik.ch (Daniel Graf)
Dieses Buch öffnet die Augen dafür, was globales Vernetztsein konkret heißt: Präzisionsarbeit.
Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag) (Martina ; Claudia Läubli ; Mäder)
Macht beim Lesen genauso viel Spaß, wie es einen niederstreckt.
monopol-magazin.de (Martina ; Claudia Läubli ; Mäder)
Rachel Kushners „See der Schöpfung“ als Spionageroman zu bezeichnen, ist zwar nicht ganz unzutreffend, verfehlt aber, was ihn so eigensinnig und lohnend macht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Peter Körte)
Ein tiefgründiger, unwiderstehlicher Pageturner.
aachener-zeitung.de (Richard Mariaux)
Der Roman ist voll mit Wissen, wirkt aber nicht überfrachtet, dafür erzählt Kushner zu raffiniert, zu lakonisch und mit zu viel Ironie.
Berliner Morgenpost (Uwe Sauerwein)
Hochunterhaltsam – und ein großer intellektueller Genuss!
Die Weltwoche (Peter Henning)
Ein Meisterwerk.
ZDF "Das literarische Quartett" (Peter Henning)
Ein wahnsinnig beeindruckendes Buch.
ZDF "Das literarische Quartett" (Peter Henning)
Eine Zivilisationskritik, über die man sagen muss: Chapeau! Ein Ideenroman und ein perfekter Thriller, witzig und spannend. Das reine Lesevergnügen.
ZDF "Das literarische Quartett" (Peter Henning)
Ein fantastischer Funken von einem Roman.
ZDF "Das literarische Quartett" (Peter Henning)
Rachel Kushner unterstreicht mit „See der Schöpfung“ ihren Anspruch, in der ersten Liga der amerikanischen Literatur mitzuspielen. Jede Seite hat ihren Reiz.
welt.de (JAN KÜVELER)
Ein Spionageroman mit philosophischem Tiefgang. Packend und intellektuell herausfordernd umkreist Rachel Kushner relevante Themen wie den Kampf um Wasserressourcen und Kapitalismuskritik.
SRF "Literaturclub" (JAN KÜVELER)
Glänzende Oberflächen und abgründige Tiefen: In Rachel Kushners „See der Schöpfung“ vereinigen sich Agententhriller und philosophischer Roman zu einer atemberaubenden Gegengeschichte der Menschheit.
stuttgarter-nachrichten.de (Stefan Kister)
"See der Schöpfung" ist gesättigt mit Realität. Trotzdem käme man nicht auf die Idee, dieses lustvoll spekulierende Werk einen politischen Roman zu nennen. Rachel Kushner kultiviert ihre Lust an der Anarchie. Genregesetze sind ihr gleichgültig, sie feiert die Fantasiefähigkeit des Geistes. Ein rebellisch-träumender Roman, der sich Mitten in Europa nach der amerikanischen Protestkultur sehnt.
Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Meike Feßmann)
FBI-Agentin trifft Umweltaktivisten: Rachel Kushner spielt weiter in der ersten Liga der amerikanischen Literatur.
Welt am Sonntag (Jan Küveler)
Mit ihrem neuen Roman erfindet Rachel Kushner das Genre des Spionagethrillers neu. Er ist zugleich eine Satire auf die Absurditäten radikaler Politik. „See der Schöpfung“ zeigt Kushner auf der Höhe ihrer Kunstfertigkeit
Berliner Zeitung (Sigrid Löffler)
Kushner liefert mit "See der Schöpfung" ein weiteres Meisterstück ab. Die sprachliche Qualität geht in der Übersetzung von Bettina Abarbanell nicht verloren.
APA - Austria Presse Agentur (Wolfgang Hauptmann)
Ein grandios verrätseltes Geflecht aus Fiktion und Wirklichkeit, literarischen Traditionen und politischen Ereignissen, das die modernistischen Ansätze von Hammett bis Houellebecq fortschreibt.
Rolling Stone (Gunter Blank)
Mit beeindruckender Leichtigkeit verbindet Kushner Themen wie die Menschheitsgeschichte und den Kampf um Ressourcen. Ein unterhaltsamer, bereichernder Roman.
SRF "Literaturclub" (Gunter Blank)
Rachel Kushner ist nur zu bewundern.
Süddeutsche Zeitung (Willi Winkler)
Ein flirrender Roman.
SWR Kultur (Christoph Schröder)
Ein aufregend philosophischer Roman. Was wäre, wenn nicht der Homo Sapiens, sondern die Neandertaler die vorherrschende Menschenart geworden wären? Dieses Gedankenexperiment verleiht dem Roman Witz und Tiefe.
WDR "Westart Lesen" (Christoph Ohrem)
Rachel Kushner hat das Buch zur Lage geschrieben: So geht es nicht, aber wie geht es dann? Ihr Roman rund um eine skrupellose Agentin ist ein Pageturner, der null Lösung bietet, aber viele Denkansätze.
Die Presse (Bettina Steiner)
Vom anfänglichen Tauchgang in die Höhlengänge von Brunos Geist bis zur gekonnten Auflösung hält Rachel Kushners neuer Roman die Spannung, ohne je den Intellekt auf dem Altar der Action zu opfern.
der Freitag (Jana Volkmann)
Große Philosophie ist hier in Form einer Spionage-Geschichte spannend erzählt.
ORF "Kulturjournal" (Jana Volkmann)
Rachel Kushner schafft es, eine unterhaltsame Spionagegeschichte mit einer Aussteigergeschichte und philosophischen Grundsatzüberlegungen elegant und humorvoll zu verknüpfen. Die Sprache leuchtet, sprüht und funkelt dabei und ist voller Farben und Bilder. Dieser Roman ist ein ganz großartiges Erlebnis.
RBB, radio 3 (Nadine Kreuzahler)
Ein großartiges Buch!
SPIEGEL plus (Sebastian Hammelehle)
Rachel Kushner schafft eine Gegengeschichte der Menschheit, flirrend, mit einem präzisen Gespür für die Bruchlinien der Gegenwart. In den USA wird ihr Roman gerade von der politischen Realität eingeholt.
ARD "Titel, Thesen, Temperamente" (Sebastian Hammelehle)
Biografie – Kushner, Rachel
Rachel Kushners Romane Flammenwerfer (2015), Telex aus Kuba (2017) und Ich bin ein Schicksal (2019) waren New-York-Times-Bestseller. Für ihr Werk wurde sie mit dem Prix Médicis ausgezeichnet und war für den Booker Prize, den National Book Award, den National Book Critics Circle Award und den Folio Prize nominiert. Ihre Bücher sind in 27 Sprachen übersetzt. Rachel Kushner lebt in Los Angeles. Zuletzt erschien von ihr der Essayband Harte Leute (2022).
Bettina Abarbanell, geboren in Hamburg, lebt als Übersetzerin – u. a. von Rachel Kushner, Jonathan Franzen, Denis Johnson, Jane Campbell, Rebecca Makkai und James Baldwin – in Potsdam. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.
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