Sinkende Sterne
Hettche, Thomas (07.09.2023)Sinkende Sterne · Hettche, Thomas
Roman
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Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Autor: Hettche, Thomas
ISBN: 978-3-462-05080-6
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 07.09.2023
- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Hettche, Thomas
- ISBN: 978-3-462-05080-6
- Veröffentlichung: 07.09.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 224 Seiten
- Maße: 131 x 22 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 351
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»Männer sind sinkende Sterne«Isabelle Huppert 
- Eine Feier der Unbeugsamkeit der Literatur und ihrer verbindenden KraftKühn, voller Erzähllust und Experimentierfreude Über die Bedeutung von Natur im Angesicht der Katastrophe
Ein einsames Haus in den Bergen und eine Naturkatastrophe, nach der ein Schweizer Kanton sich plötzlich lossagt von unserer Gegenwart: »Sinkende Sterne« ist ein virtuoser, schwebend-abgründiger Roman, in dem eine scheinbare Idylle zur Bedrohung wird und der uns tief hineinführt in die Welt der Literatur selbst.
Thomas Hettche erzählt, wie er nach dem Tod seiner Eltern in die Schweiz reist, um das Ferienhaus zu verkaufen, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Doch was realistisch beginnt, wird schnell zu einer fantastischen, märchen-haften Geschichte, in der nichts ist, was es zu sein scheint. Ein Bergsturz hat das Rhonetal in einen riesigen See verwandelt und das Wallis zurück in eine mittelalterliche, bedrohliche Welt. Sindbad und Odysseus haben ihren Auftritt, Sagen vom Zug der Toten Seelen über die Gipfel, eine unheimliche Bischöfin und Fragen nach Gender und Sexus, Sommertage auf der Alp und eine Jugendliebe des Erzählers.
Grandios schildert Hettche die alpine Natur und vergessene Lebensformen ihrer Bewohner, denen in unserer von Identitätsfragen und Umweltzerstörung verunsicherten Gegenwart neue Bedeutung zukommt. Im Kern aber kreist die musikalische Prosa dieses großen Erzählers um die Fragen, welcher Trost im Erzählen liegt und was es in den Umbrüchen unserer Zeit zu verteidigen gilt.
Rezensionen „Sinkende Sterne"
»ein sehr kluges Buch, ein differenziertes, ein ambivalentes Buch«WDR 2 Buchtipp (Denis Scheck)
»Thomas Hettche schreibt phantastisch.«
Podcast ZEIT Was liest du gerade? (Adam Soboczynski)
»Irre kunstvoll gemacht.«
Podcast ZEIT Was liest du gerade? (Iris Radisch)
»Mit vielen literarischen Verweisen geht es in grandioser Natur um Utopien und das Scheitern an den Herausforderungen unserer Gegenwart.«
Nürnberger Nachrichten (Iris Radisch)
»Dieser Roman lässt die Literatur um ihren Platz kämpfen gegen all die Bedenken, die Kategorien der Korrektheit, die Regeln des Nichtmehrsagbaren. ›Sinkende Sterne‹ ist ein Beispiel dafür, was Sprache kann, wenn man sie souverän zu nutzen versteht.«
Frankfurter Rundschau (Cornelia Geissler)
»Ein Glücksfall von einem Roman«
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)
»Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Fragen, was Lesen bedeutet, und wozu wir Bücher überhaupt brauchen. Antworten liefert eine Reise, auf die uns Hettche mitnimmt.«
Die Presse (Björn Hayer)
»Es ist ein eleganter, bis ins Kleinste sprachlich ausgefeilter Roman mit einem bitteren Ende [...]. Es markiert seinen Erzähler zugleich als einen aus der Zeit gefallenen Menschen, der sich gegen den ideologisch getönten Missbrauch der Literatur zur Wehr setzt.«
Der Tagesspiegel (Christoph Schröder)
»Ein Buch wie ein rauschhafter Ritt durch den aktuellen Themenpark«
WDR 3 (Christoph Schröder)
»Thomas Hettche verbindet in seinem neuen Roman scheinbar unvereinbare Genres: Autobiografie und Fantastik [...] ein bewegender und überaus vielschichtiger Roman.«
SWR 2 (Wolfgang Schneider)
»eine Suche nach dem, was unverbrüchlich ist in einer hyperventilierenden Welt«
hr2-kultur (Martin Maria Schwarz)
»ein wagemutiger, vielschichtiger, bisweilen fast rauschhafter Roman«
WDR 3 Lesestoff (Jutta Duhm-Heitzmann)
Biografie – Hettche, Thomas
Thomas Hettche wurde in einem Dorf am Rande des Vogelsbergs geboren und lebt in Berlin. Seine Essays und Romane, darunter »Der Fall Arbogast« (2001), »Die Liebe der Väter« (2010), »Totenberg« (2012), »Pfaueninsel« (2014) und »Herzfaden« (2020), wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Grinzane Cavour, dem Wilhelm Raabe-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Joseph-Breitbach-Preis. Zuletzt erschien »Sinkende Sterne« (2023).
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