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Sohn ohne Vater

Zaimoglu, Feridun (13.02.2025)
Produktinformationen "Sohn ohne Vater"
  • Kiepenheuer & Witsch
  • Zaimoglu, Feridun
  • 978-3-462-00588-2
  • 13.02.2025
  • Hardcover
  • 288 Seiten
  • 135 x 27 x 208 (B/T/H)
  • 400
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %

Die unvergessliche Reise eines trauernden Sohns zum Grab des Vaters

  • Das eindrückliche Porträt einer schillernden Vaterfigur

Die unvergessliche Reise eines trauernden Sohns zum Grab des Vaters

»Sohn ohne Vater« erzählt auf mitreißende, eindringliche Weise von einem trauernden Sohn, vom Zusammenhalt einer Familie, der trügerischen Erinnerung und einer Reise in ein fremdes Land – zur Mutter und zum toten Vater.

Es ist früh am Morgen, als die Mutter anruft, um ihm zu sagen, dass sein Vater gestorben ist. Der Erzähler weiß nicht, was er tun soll. Er ist allein in seinem Schmerz. Wer kann ihm helfen, wer ihn trösten? Nach und nach wird ihm klar: Er muss in die Türkei. Er muss zu seiner Mutter, muss sie stützen – und am Grab des Vaters stehen, um sich von ihm verabschieden zu können.

Der Erzähler, ein Schriftsteller aus Kiel, leidet unter Flugangst. Er bittet zwei Freunde, ihn mit dem Wohnmobil mitzunehmen. Gemeinsam planen sie die Reise: über Linz, Szeged und Edirne bis nach Edremit und zurück. Über fünftausend Kilometer. Es ist der Beginn eines abenteuerlichen, fiebrigen Roadtrips quer durch Europa, der geprägt ist von den flirrenden Erinnerungen an den Vater und seine vielen Leben: an den Ehemann, an den Akkordarbeiter, an den Geschichtenerzähler oder den Siebzigjährigen, dessen gefärbte Koteletten eine ganze Feriensiedlung in Aufruhr versetzen konnten.

Mit seinem neuen Roman stellt sich Feridun Zaimoglu die Frage, wie wir jene erinnern, die uns am nächsten stehen und uns doch manchmal seltsam fremd erscheinen, die uns lieben und prägen, um die wir uns sorgen – und die wir trotz allem irgendwann einmal gehen lassen müssen.

Biografie – Zaimoglu, Feridun

Z
Zaimoglu, Feridun

Feridun Zaimoglu, geboren 1964, lebt seit seinem sechsten Lebensmonat in Deutschland. Er studierte Kunst und Medizin in Kiel, wo er seitdem als Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker arbeitet. Für sein Schreiben wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Walter Kempowski Preis 2025. Nach »Leyla«, »Liebesbrand«, »Siebentürmeviertel«, »Evangelio«, »Die Geschichte der Frau« und »Bewältigung« erschien zuletzt sein Roman »Sohn ohne Vater«.

Rezensionen „Sohn ohne Vater"

»Alles wahr, wenn auch auf ganz besondere Art: Feridun Zaimoglus Roman ›Sohn ohne Vater‹ ist ein Fabulierkunstwerk, zusammengehalten vom Handlungsfaden einer phantasmagorischen Trauerreise in den Süden.«
FAZ (Wolfgang Schneider)

»Familienroman, Erinnerungsroman, Roadroman (...) Das alles erzählt Feridun Zaimoglu mittels einer Sprache, auf die er ein ganz ureigenes Patent besitzt.«
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

»Ein grandioses Stück Literatur.«
Aachener Zeitung (Susanne Schramm)

»ein sehr persönliches Buch ‒ und ein ganz großartiges«
Süddeutsche Zeitung (Susan Vahabzadeh)

»In ›Sohn ohne Vater‹ hat Feridun Zaimoglu eine Sprache für die Trauer entwickelt, die so existenziell ist, dass sie einen umreißt.«
SPIEGEL Online (Elisa von Hof)

»ein fabulöser Roman«
NDR Kultur (Alexander Solloch)

»Feridun Zaimoglus Roman besticht durch große Fabulierlust und müsste jeden orientalischen Geschichtenerzähler vor Neid erblassen lassen.«
Hamburger Morgenpost (Alexander Solloch)

»Der Reisebericht ist von Erinnerungsbildern durchsetzt, als sei der trauernde Erzähler selbst ein Sterbender, vor dem das Leben im Zeitraffer noch einmal vorbeizieht.«
Die Zeit Literatur (Ronald Düker)

»Zaimoglu [entgeht] einer wohlfeilen Betroffenheit, doch gerade durch ihre expressive Darstellung wirken die großen Gefühle, die in kühnen Bildern benannt werden, tatsächlich aufrichtig.«
Die Rheinpfalz (Thomas Schaefer)

»[...] eine mitreißende Lektüre mit hohem Identifikationspotenzial, von atemberaubender Trauer, heiterer Melancholie und lustvoller Überzeichnung der Wirklichkeit politische Risiken und Nebenwirkungen inklusive.«
Münchner Feuilleton (Cornelia Zetzsche)

»Feidrun Zaimoglu hat diesen ureigenen Ton, der sprachliche Verschlingungen und glasklare Beschreibung höchst produktiv zusammenbringt.«
Kölner Stadtanzeiger (Cornelia Zetzsche)

»Erneut erzählt Zaimoglu sprachgewaltig, doch demütiger als sonst. Denn die abenteuerliche Fahrt bietet Gelegenheiten für große Gedanken - und für kleine.«
tip Berlin (Cornelia Zetzsche)

»So ist das Buch [...] zu einer ergreifenden Liebeserklärung an die Mutter geworden, die nun allein in der Welt steht und den Sohn nicht zurückhält.«
Deutschlandfunk Büchermarkt (Sigrid Brinkmann)

»Ein Roman, der auf mitreißende Weise vom Schicksal einer Familie erzählt, und vom trauernden Sohn, der zum Grab des Vaters reist.«
NDR Kultur Kultur à la carte (Katja Weise)

»Eine Geschichte, die von Trauer und Aufbruch erzählt, denn dieser Roman ist beides: Schmerzensbuch und flirrendes Roadmovie.«
NDR Kultur (Katja Weise)

»Diese Bandbreite zwischen Trauer und Komik und der Brückenschlag zwischen tatsächlicher Biografie und empfundenem Leben machen ›Sohn ohne Vater‹ zu einem ganz grandiosen Stück Literatur.«
Kölnische Rundschau (Susanne Schramm)

»Dieses liebevolle, facettenreiche Vater-Porträt hat etwas Traumhaftes, Rauschhaftes und durchaus Komisches.«
Kurier (Barbara Beer)

Weitere Ausgaben:
Hauptlesemotive: Entspannen
Produktart: Buch gebunden
Produktform: Hardcover

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