Sommerhaus am See
Harding, Thomas (22.06.2018)Sommerhaus am See · Harding, Thomas
Fünf Familien und 100 Jahre deutscher Geschichte
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- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Harding, Thomas
- Übersetzer: Bussenius, Daniel
- ISBN: 978-3-423-34935-2
- Veröffentlichung: 22.06.2018
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 432 Seiten
- Maße: 135 x 33 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 525
- Sprache: deutsch
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 14. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Eine reizvolle Verknüpfung von historischem Panorama und FamiliengeschichteDas Alexanderhaus steht heute unter Denkmalschutz und soll zu einer Gedenk- und Begegnungsstätte werden
»Ein leidenschaftliches Erinnerungsbuch über Deutschland.« Neil MacGregor
In den 1920er-Jahren war das Holzhaus am idyllischen See von Groß Glienicke das Ferienparadies für die jüdische Familie Alexander gewesen. Für Elsie Alexander, die Großmutter von Thomas Harding, blieb es trotz Verfolgung und Vertreibung durch die Nazis ein Ort für die Seele. Wie durch ein Wunder steht das Haus noch immer, über Jahrzehnte Zufluchtsort für fünf Familien, deren Schicksale das deutsche 20. Jahrhundert spiegeln. Nach Kriegsende lag es auf DDR-Gebiet. Die Mauer wurde durch den Garten gebaut, am Seeufer entlang.
Zuletzt stand es leer, verfiel und sollte abgerissen werden. Doch Thomas Harding und seine Mitstreiter vor Ort sorgten dafür, dass dies nicht geschah. Er beschloss, dem Haus seine Geschichte wiederzugeben.
Unterstützt von Karten- und Bildmaterial lässt Thomas Harding die Vergangenheit dieses besonderen Hauses lebendig werden.
Rezensionen „Sommerhaus am See"
Eindrucksvoll sind die Schilderungen der Dreißigerjahre, wenn in der Nähe des Sees zuerst ein Flugplatz, dann ein Truppenübungsplatz und mehrere Panzerhallen errichtet werden. Bald marschieren SA-Verbände am Seeufer. Später verläuft quer durch den Garten die Berliner Mauer.Süddeutsche Zeitung, 11. Juli 2018 (Nicolas Freund)
Einfallsreich, wie der Autor das heutige ›Alexander Haus‹, seit 2019 eine Stätte der Begegnung, in den Mittelpunkt rückt.
Elbe-Weser aktuell (Nicolas Freund)
Ein großartiges, sehr persönliches Buch, das es verdient hat, ein fester Bestandteil der eingangs erwähnten deutschen Erinnerungskultur zu werden. Unbedingt lesenswert!
Die Rheinpfalz (Matthias Ibelshäuser)
Lebendige Zeitgeschichte vom Feinsten.
Oberösterreichische Nachrichten, 23. Juni 2018 (Clemens Schuhmann)
Ein Gartenhäuschen als Mikrokosmos deutscher Geschichte! Thomas Hardings ›Sommerhaus am See‹ liest sich spannend wie ein guter historischer Roman.
David - Jüdische Kulturzeitschrift, 1. Dezember 2017 (Miriam Magall)
Ein Buch, das zeigt, dass etwas so Unscheinbares wie ein Holzhäuschen zum Erzähler von Weltgeschichte werden kann.
Sonntag, 16. Februar 2017 (Bernadette Conrad)
Harding hat eine Geschichte von häuslichen Triumphen und Tragödien, von Hochzeiten und Geburten, heimlichen Rendezvous und Verrat, Krankheit, Einschüchterung und Moral geschrieben.
Der Medienbrief Katlenburg, 1. Dezember 2016 (Martin Weskott)
Ein vielschichtiges Erinnerungsbuch.
Neue Westfälische, 30. November 2016 (Stefan Brams)
Entstehen soll eine Begegnungsstätte, ein Ort der Erinnerung und Versöhnung. Ein faszinierendes Projekt, das in dem Buch so spannend erzählt wird, dass man gleich selbst zu dem Sommerhaus am See fahren möchte.
Nürnberger Zeitung, 26. August 2016 (Michaela Höber)
Ort der Brüche, Ort der Heilung: Als der Brite Thomas Harding die Geschichte seiner Familie aufarbeitet, stößt er auf den Mann, der den Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß verhaftet hat, und auf ein Sommerhaus in Groß Glienicke, dessen Vergangenheit sich wie ein Roman über Deutschlands 20. Jahrhundert liest.
Märkische Oderzeitung, 12. August 2016 (Uwe Stiehler)
Bewegend, faszinierend, wahr.
P.M. History, 1. August 2016 (Uwe Stiehler)
Thomas Harding hat nicht nur ein spannendes, ja ergreifendes Buch über das Schicksal des Hauses am Groß Glienicker See geschrieben, er hat auch davon ausgehend den bewegenden, manchmal sogar sehr tragischen Verlauf der einzelnen Schicksale dieser fünf Familien skizziert, die mit dem Haus verbunden waren.
helga-koenig-phil.blogspot.de, 7. Juli 2016 (Peter J. König)
Dabei gibt es weder einen moralischen Zeigefinger noch eine Übergewichtung der eigenen Familie. Umso intensiver wird die Einbettung des privaten Lebens in die grauenvollen Ereignisse der deutschen Geschichte nachvollziehbar.
Wetzlarer Neue Zeitung, 18. Juni 2016 (Klaus P. Andrießen)
Hardings Buch ist ein fesselnder Bericht darüber, wie große Geschichte ins Leben kleiner Leute einbricht. Aber auch, wie die kleinen Leute Geschichte machen.
Märkische Oderzeitung, 11. Juni 2016 (Uwe Stiehler)
Familiengeschichte als Zeitgeschichte ... Was den Anstoß zu einem Buch gibt, das zum derzeit Lesenswertesten weit und breit gehört.
Allgemeine Zeitung, 8. Juni 2016 (Jens Frederiksen)
Packend, empfehlenswert und voller Leben.
HR 2, 11. Mai 2016 (Jochanan Shelliem)
Wunderbar erzählt. informativ, spannend.
XTRA!, 28. April 2016 (Mario Rheintaler)
Wir haben uns bei Thomas Hardings 'Sommerhaus am See' nicht dem Sog nacherzählter Familiengeschichten über hundert Jahre entziehen können.
BuchMarkt, 1. April 2016 (Christian von Zittwitz)
Dabei kommt Harding sein ureigenstes Talent zu Gute, aus dokumentarischen Fakten und historischen Abläufen die einzelnen, für ihn wichtigen Ereignisse romanhaft zu erzählen, den Figuren nicht nur ein äußeres Erleben nachzuzeichnen, sondern ein inneres Erleebn zu geben und dies für den Leser lebendig vor Augen erstehen zu lassen.
www.rezensions-seite.de, 8. März 2016 (Michael Lehmann-Pape)
Harding verwebt in seinem Buch die Geschichte der Familien ganz eng mit den politischen Geschehnissen des 20. Jahrhunderts. Auf diese Weise ist es ihm gelungen, eben doch deutsche Geschichte zu erzählen - und dies lebendiger als in den meisten Geschichtsbüchern.
Der Tagesspiegel, 29. Februar 2016 (Holger Catenhusen)
ER beschloss, die Geschichte dieses Hauses und der Menschen, die in ihm gelebt hatte, zu erzählen. Das ist ihm mit diesem Buch großartig gelungen.
www.unterderlupe.de, 26. Februar 2016 (Jörg Raach)
Deutsche Geschichte im Mikrokosmos. 'Sommerhaus am See' liest sich so spannend wie ein guter historischer Roman.
Die Welt, 27. Februar 2016 (Alan Posener)
Sein Buch geht weit über das Haus und die eigene Familie hinaus. Es ist die deutsche Geschichte, erzählt an diesem einen Haus und seinen Bewohnern.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Februar 2016 (Mechthild Küpper)
Es ist nicht einfach, etwas Neues und Bewegendes über die quälende Geschichte Deutschlands im 20. Jh. zu erzählen. Aber Thomas Harding ist das bemerkenswert gut gelungen.
Jewish Chronicle, 24. September 2015 (Oliver Kamm)
Ein Meisterwerk der Sozialgeschichte, dargestellt mit rasantem erzählerischem Schwung.
Sunday Times, 25. September 2015 (Ian Critchley)
Ein Meisterstück.
The Bookseller magazine, 27. September 2015 (Ian Critchley)
Ein hervorragendes Porträt von Deutschland im 20. Jh.
Tom Holland, 26. September 2015 (Ian Critchley)
Ein leidenschaftliches Erinnerungsbuch über Deutschland.
Neil MacGregor, 28. September 2015 (Ian Critchley)
Dies ist ein leises, aber bereicherndes Buch, in dem aus der Geschichte eines kleinen Hauses an einem See ein sorgfältig abgestimmter Chor von Stimmen aus der Vergangenheit aufklingt.
The Spectator, 19. September 2015 (Clare Mulley)
Die Geschichte wird so anschaulich und aufschlussreich erzählt, als wäre in dem Haus am See von Groß Glienicke vor 90 Jahren eine Webcam installiert worden.
Sunday Express, 20. September 2015 (John Lewis-Stempel)
Biografie – Harding, Thomas
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