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Steckt den Sand nicht in den Kopf

Schuh, Franz (19.08.2025)
Produktinformationen "Steckt den Sand nicht in den Kopf"
  • Zsolnay, Paul
  • Schuh, Franz
  • 978-3-552-07576-4
  • 551/07576
  • 19.08.2025
  • Hardcover
  • 288 Seiten
  • 135 x 25 x 208 (B/T/H)
  • 382
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • „Schuh wird für seine Melange aus Philosophie, Alltags- und Selbstbeobachtungen und schwärzestem Witz bewundert. Sein Freigeist lässt uns glücklich und als bessere Menschen zurück." Richard Kämmerlings, Die Welt
  • „Schuh macht uns sehend, und zwar auf vergnügliche und geistreiche Weise." Armin Thurnher, Falter
  • „Einmal mehr beweist Franz Schuh, dass er es wie kaum ein anderer versteht, von sich so zu erzählen, dass darin die Komplexität der Welt lustvoll aufblitzt." Katja Gasser, ORF
Franz Schuhs neues Buch ist Kaffeehausliteratur par excellence. Es gilt, dass man den Kopf nicht in den Sand stecken soll. Ebenso gilt, dass man den Sand, der einem in die Augen gestreut wird, nicht für Wahres oder Bares nehmen sollte. Franz Schuhs neues Buch ist der Versuch einer Orientierung in einer Zeit, in der Desorientierung unvermeidlich erscheint. Es ist ein Zeitbild und zugleich eine sehr subjektive Zeitzeugenschaft. Sie wird auf verschiedenen Ebenen auf die Probe gestellt: von der Banalität der tröstlichen Existenz eines Badeschwamms am Stiel bis zur Diskussion der Wahrheitsfrage, die auf Tendenzen reagiert, »Wahrheit« überhaupt abzuschaffen. Figuren wie der Wirecard-Großbetrüger Jan Marsalek, der gerüchteweise eine späte Karriere als Spion macht, werden nicht übersehen, und manchmal blitzt auch der Name René Benko auf.

Rezensionen „Steckt den Sand nicht in den Kopf"

»Schuhs politischen Analysen treffen deswegen so genau und witzig, weil sie aus scheinbar nebensächlichen Phrasen blitzartig etwas erhellen. Also, Schuh lesen und sich auf verzweifelte Art glücklich machen!« Armin Thurnher »Kaum einer denkt so schöpferisch und so lustvoll wie der österreichische Essayist Franz Schuh. Und so vergnüglich wie er schreibt auch kaum jemand … Franz Schuh schreibt Bücher gegen die Zeit. Gegen eine Denkfaulheit, die sich im längst Gedachten genauso ausruht wie im schrillen Andersdenken aus Prinzip … Seine Bücher erweitern die Welt, indem sie Maßstäbe zurechtrücken und gelegentliche Selbstverkleinerung zur wahren Größe erklären … Denken ist Arbeit, aber wenn man mit Franz Schuh denkt, dann wird es zur Freizeit.« Paul Jandl, NZZ, 26.09.25 »Ein Buch, in dem einer der eigensinnigsten Denker unserer Zeit, die Welt, in der wir leben, zu verstehen versucht: das Erkenntnisinteresse, das Franz Schuh treibt, ist von einer so ansteckenden Lebendigkeit, dass das Lesen zu einem freudvollen Fest gegen die eigene Beschränktheit wird. Texte, die mit der Zeit geschrieben wurden, ,aber auch gegen sie‘. Das muss gelesen werden!« Katja Gasser »Franz Schuh formuliert mit unverwüstlichem Humor, mit Eleganz und nahezu unzerstörbar wirkender Nächstenliebe seine Gedanken über unsere Zeit, die man eben nicht mehr mit vorangegangen Epochen vergleichen kann, auch wenn man aus der Geschichte lernen könnte.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 23.09.25 »Ein ernstes, ein heiteres, ein kluges und ein tröstliches Buch.« Markus Brügge, WDR5, 13.09.25 »Wenn es einen lebenden Beweis für die Kraft einer denkerischen Haltung zur Welt gibt, dann ist es Franz Schuh.« Richard Kämmerlins, Welt am Sonntag, 07.09.25 »Eine brillante Sammlung langer Nachdenkstücke, kurzer Essays, politischer Einsprüche, geschliffener Porträts und verstreuter Gedichte.« Wolfgang Paterno, profil, 23.08.25


Biografie – Schuh, Franz

S
Schuh, Franz
Franz Schuh, geboren 1947 in Wien, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Kolumnist für Zeitschriften und Rundfunkstationen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Preis der Leipziger Buchmesse (2006), Johann-Heinrich-Merck-Preis, Bruno-Kreisky-Preis (beide 2021). Bei Zsolnay erschienen zuletzt »Lachen und Sterben« (2021), »Ein Mann ohne Beschwerden« (2023) und »Steckt den Sand nicht in den Kopf« (2025).
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