Sturmzeichen
Meyn, Boris (21.05.2019)Sturmzeichen · Meyn, Boris
Ein historischer Hamburg-Krimi
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- Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
- Autor: Meyn, Boris
- ISBN: 978-3-499-27470-1
- Veröffentlichung: 21.05.2019
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 268 Seiten
- Maße: 116 x 22 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 251
- Reihe: Familie Bischop ermittelt (9)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
In der Alster treibt ein Toter. Ein jüdischer Bankier. Warum wundert das keinen im Hamburg des Jahres 1929?
Ilka Bischop ist eine emanzipierte Frau: wohlhabend, Fliegerin, Journalistin, neuerdings auch schwanger – von wem, weiß sie selbst nicht genau. Eines Tages wird der Mieter eines ihrer Hamburger Häuser ermordet. Das Opfer war Jude – ein antisemitisches Verbrechen? Ilka recherchiert und macht dabei eine schmerzhafte Entdeckung: Ihr jüngerer Bruder Robert hat Kontakte zur NSDAP. Und auch ihre Freundin Toska liebäugelt plötzlich mit dem Gedankengut der Nationalsozialisten. Ilka erkennt ihre Heimatstadt nicht wieder; immer mehr ist sie davon überzeugt, dass die Mordtat einen politischen Hintergrund hat. Und sie fragt sich: Welche Rolle spielte ihr Bruder bei dem Verbrechen? Doch bei einem Mord bleibt es nicht...
Der neunte Band von Boris Meyns historischer Kriminalserie: Mit einem Tafelteil, mit einer einmaligen Ermittlerin und mit viel Hamburger Geschichte.
Rezensionen „Sturmzeichen"
Ganz nebenbei dürfen sich die Leser an den präzisen Schilderungen der architektonischen Gegebenheiten erfreuen, wobei der promovierten Kunst- und Bauhistoriker Meyn dankenswerterweise nicht der Versuchung erliegt, all sein Wissen unterzubringen. Und, so viel verrät der Autor, er wird mehr von Ilka Bischop erzählen. Ein Grund zur Vorfreude.Die Welt (Katharina Jungclaus)
Boris Meyn lässt den Leser an einer atemberaubenden Zeitreise durch das Weimarer Kulturleben teilhaben, das trotz der damaligen politischen Instabilität heute als zivilisatorisches Vorbild gilt.
Frankfurter Neue Presse (Katharina Jungclaus)
Hat man das Buch zu Ende gelesen, weiß man nicht nur, wer den Bankier ermordet hat, sondern hat auch eine ganze Menge über die Geschichte von Hamburg erfahren.
NDR Radio 90,3 (Katharina Jungclaus)
Boris Meyn gelingt es mit seinem neuen historischen Hamburg-Krimi abermals, Fakten und Fiktion perfekt zu verknüpfen. (...) nicht nur spannender Pageturner, sondern gleichzeitig kurzweilige Geschichtsstunde. Nicht nur für Hamburger absolut lesenswert!
Hamburger Morgenpost (Janina Heinemann)
Boris Meyn hat die architektonischen und zeithistorischen Detail akribisch recherchiert, und auch dank der auftauchenden Persönlichkeiten wie Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky sowie der Beschreibungen alltäglicher Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten gelingt es dem Autor, das Hamburg der 20er Jahre geradezu plastisch greifbar zu vergegenwärtigen.
Szene Hamburg (Janina Heinemann)
Biografie – Meyn, Boris
Boris Meyn, Jahrgang 1961, war promovierter Kunst- und Bauhistoriker. Sein Romandebüt, «Der Tote im Fleet», erschienen 2000, avancierte in kürzester Zeit zum Bestseller («spannende Krimi- und Hamburglektüre», so die taz). Die Serie um die ermittelnde Hamburger Familie Bischop umspannt inzwischen fast ein Jahrhundert, über einen neueren Band urteilte die Welt: «Man weiß nicht so recht, ob man ‹Elbtöter› als kriminalistischen Reißer oder einfach nur als glänzend recherchierten historischen Roman über Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg lesen soll.» Boris Meyn starb im September 2022.
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