Tanners Erde
Maisel, Lukas (19.07.2022)Tanners Erde · Maisel, Lukas
"Höchst beeindruckend." Elke Heidenreich
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Maisel, Lukas
- ISBN: 978-3-498-00308-1
- Veröffentlichung: 19.07.2022
- Umfang: 128 Seiten
- Maße: 131 x 16 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 230
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Kennen Sie schon die Leute von Huswil? Ein Buch von stiller Kraft und Schönheit
- Eine zeitlose Geschichte aus einer scheinbar heilen Welt«In Tanners Erde fällt man hinein und kriecht als jemand anders wieder heraus.» Ariane KochDeutschsprachige Gegenwartsliteratur in besonderer Ausstattung
Ein kleiner Hof im Schweizer Voralpenland. Ein Leben von zeitloser Einfachheit. Doch dann geschieht, was hier noch nie geschah.
Dies ist die Geschichte des Bauern Tanner und seiner Frau, die buchstäblich an den Rand ihrer Welt geraten. Ihr Hof mit den paar Kühen wirft gerade genug zum Leben ab. Doch dann tun sich in seinem Land, völlig unerklärlich, zwei riesige, bodenlose Löcher auf. Sind sie Omen, Strafe, Zufall? Tanner will erst keine Hilfe annehmen, er will das Richtige tun und tut deshalb das Falsche. Er muss zusehen, wie sein einfaches, stilles Leben auseinanderfällt.
Taghelle Prosa, die an Keller und Kafka erinnert. In präziser und poetischer Sprache erzählt Lukas Maisel von Natur und Gemeinschaft und davon, wie das Unbegreifliche in die Wirklichkeit einbricht – und bleibt.
«In Tanners Erde fällt man hinein und kriecht als jemand anders wieder heraus.» Ariane Koch
Rezensionen „Tanners Erde"
Mit ihren 144 Seiten konzentriert sich die Novelle auf das Wesentliche, und das ist ein großes Glück. Maisel erzählt, wie einem Menschen über Nacht die Selbstverständlichkeiten abhandenkommen, wie aus der angeblichen Idylle der Schweizer Landschaft mit ihren kernigen Bauern und fidelen Kühen ein Ort der Abkehr und Wunden wird.Deutschlandfunk Kultur (Samuel Hamen)
Wie ein Gleichnis. Ich habe das als ganz kostbar und leise und völlig aus der Reihe empfunden ... Höchst beeindruckend.
WDR 4 "Bücher" (Elke Heidenreich)
Lukas Maisel, 1987 in Zürich geboren, ist mit dieser Erzählung ein feinsinniges Porträt - mal hart und kantig, mal liebevoll und sensibel - bäuerlichen Lebens in unsicheren Zeiten gelungen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Lerke VON SAALFELD)
Ganz sachte und bodenlos lakonisch hebt Lukas Maisel in seiner Novelle «Tanners Erde» das Leben eines Bergbauern aus den Angeln ... Dabei läuft er nie Gefahr, seine Figur dem Klischee auszuliefern. Dazu ist die scheinbar naive Ironie, mit der er diesen Tanner begleitet, im Ton zu eigenwillig.
WOZ - Die Wochenzeitung (Florian Keller)
So schlicht, so stark. Lukas Maisel ist mit diesem schmalen Band ein Meisterwerk gelungen.
Stern (Florian Keller)
Maisel erzählt in einfachen, klaren Sätzen, in denen Dialekt anklingt und Poesie ... "Tanners Erde" ist eine ebenso schöne wie schmale Erzählung, eine Novelle, eine Dorfgeschichte, ein Eheroman im kleinen Maßstab - und hoffentlich nur ein Zwischenschritt zum nächsten großen Roman.
Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Shirin Sojitrawalla)
Nach seinem bemerkenswerten Debütroman erzählt Maisel im zweiten Buch nun konsequent auf den Abgrund hin, packend und musikalisch, in einer von Volksliedern und Bibelversen durchsetzten Sprache.
NZZ am Sonntag (Shirin Sojitrawalla)
"Tanners Erde" ist elegant und vielschichtig. Besonders der zarte Ton und die Ambivalenz seiner Hauptfigur überzeugen.
Luzerner Zeitung (Hansruedi Kugler)
Es ist erst das zweite Buch des mit 34 Jahren noch jungen Schweizer Schriftstellers Lukas Maisel. Aber es überzeugt in seiner konsequent durchgehaltenen Sprache ... Keine Rückblenden, keine unnötigen Schnörkel, kraftvoll geradeaus erzählt, ist es die Geschichte eines Mannes, dem die Erde wortwörtlich unter den Füssen wegbricht, der unversehens vor einem Abgrund steht.
Kölner Stadt-Anzeiger (Michael Hirz)
Bestechend einfache und poetische Sätze und Bilder zeigen ein anstrengendes, bescheidenes Leben.
Münchner Merkur (Michael Hirz)
Komisch, trotz aller Tragik, und souverän komponiert ... ein perfektes kleines Stück Literatur.
WDR Westart Lesestoff (Jutta Duhm-Heitzmann)
Lukas Maisel ist der Schweizer Autor der Stunde.
Sonntagsblick (Jutta Duhm-Heitzmann)
Es ist ein Leben in erhabener Einfachheit, das der Bauer Tanner in den Schweizer Bergen führt. Doch dann tun sich plötzlich Abgründe auf, ganz buchstäblich. Eine Novelle wie von Kafka, karg und beklemmend.
Focus (Jutta Duhm-Heitzmann)
Lukas Maisel schafft mit "Tanners Erde" eine wunderbare Parabel auf die Halbwertzeit der Gegenwart.
berliner-zeitung.de (Jutta Duhm-Heitzmann)
Es ist beides vorhanden in dem aussergewöhnlichen, packenden, von einem ganz eigenen, unverwechselbaren, zwingenden Sound geprägten Buch: die imposante Parabel vom Einbruch des Irrationalen in eine bäuerliche Welt – und die liebevolle, genaue Zeichnung zweier einfacher Menschen, die dem Verhängnis nichts als ihre scheue Zärtlichkeit entgegenzuhalten haben ... Eine meisterhafte Novelle.
Bieler Tagblatt (Charles Linsmayer)
Biografie – Maisel, Lukas
Lukas Maiselgeboren 1987 in Zürich, machte eine Lehre zum Drucker, bevor er am Literaturinstitut in Biel studierte. 2020 debütierte er mit seinem Roman Buch der geträumten Inseln, für das er einen Werkbeitrag des Kantons Aargau erhielt sowie mit dem Förderpreis des Kantons Solothurn und dem Terra-nova-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet wurde. 2021 las er bei den 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, 2022 erschien seine von der Kritik gefeierte Novelle Tanners Erde.
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