Tanz im Dunkel
(15.01.2025)Tanz im Dunkel
Thriller | Rock ’n’ Roll und Rache | Eine Mordserie erschüttert Köln
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Verlag: Suhrkamp
ISBN: 978-3-518-47461-7
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 15.01.2025
- Verlag: Suhrkamp
- ISBN: 978-3-518-47461-7
- Bestellnummer: ST 5461
- Veröffentlichung: 15.01.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 237 Seiten
- Maße: 130 x 18 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 260
- Sprache: deutsch
- Auflage: Originalausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Nervenkitzeln
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Der neue Roman des fünffachen Deutschen-Krimipreis-TrägersAktuelle Zeitgeschichte – erzählt als spannender Thriller
Adi, Hagen und Gisela hören Rock ’n’ Roll wie viele andere auch im Köln des Jahres 1959. Und sie verfolgen Salz, den Mann, mit dessen BMW ihr Freund Karl überfahren worden ist. Dass Salz’ Sohn Hakenkreuze an die Wände der Stadt pinselt, irritiert sie sehr, aber mehr noch verstört sie das Desinteresse der Polizei.
Zur gleichen Zeit lauert Reinhard Clausen Herren mittleren Alters auf. Er wundert sich über die Jugendlichen, die diesem Salz auf der Spur sind. Denn der Mann steht auf seiner Liste. Er hatte damals den ersten Stein ins Schaufenster des elterlichen Bekleidungshauses geworfen, in jener Nacht im November. Reinhard Clausen heißt gar nicht Reinhard Clausen. Und in Köln ist er nur, um seine Familie zu rächen.
Kriminalhauptkommissar Siegfried Hartmann steht kurz vor der Pensionierung. Er kriegt die Fälle, die niemanden mehr interessieren. So den des jungen Mannes namens Karl, der nach der Demonstration gegen die Wiederbewaffnung getötet worden ist. Er fragt sich, woher er diesen Salz kennt, der den dicken BMW fährt. Und langsam beginnt er sich zu wundern über die vielen Morde in der Stadt …
Rezensionen „Tanz im Dunkel"
»Präzise und filigran gearbeitet mit einem angenehm offenen Ende. Ein Krimi als Zeit- und Sittenbild.«Frankfurter Allgemeine Zeitung (Peter Körte)
»Annas entwirft ein Panorama farbiger Nachkriegsszenen, in dem sich die Erzählstränge aufeinander zubewegen, sich verknoten und vorantreiben, leichtfüßig und vielstimmig wie im Jazz. Vieles, was damals verborgen blieb, kann die Fantasie zum Leben erwecken, und das ist Max Annas wieder bestens gelungen.«
Bücher Magazin (Peter Körte)
»Max Annas ist ein exzellenter Zeitreisender im Dienste der meist nur allzu gerne vergrabenen Wirklichkeit.«
Kleine Zeitung (Werner Krause)
»Annas’ brisante, spannende und aktuelle politische Themen werden durch die nüchterne Prosa und die genaue Figurenzeichnung gekonnt kontrastiert.«
Deutschlandfunk Kultur (Sonja Hartl)
»Ein feiner Einstieg für alle, die Annas erst noch entdecken dürfen. Und anschließend: ran an das Gesamtwerk!«
Nordwest-Zeitung (Toben Rosenbohm)
»Atmosphärisch unheimlich dicht und mit einer Sprache so hart und präzise wie Pistolenschüsse lenkt Max Annas alles auf einen gewaltigen Showdown hin. Man sollte es sich nicht entgehen lassen.«
Die Presse, Wien (Toben Rosenbohm)
»Annas macht vor: Auch deutsche Autoren können richtig gute und spannende Krimis schreiben.«
Preußische Allgemeine Zeitung (Ansgar Lange)
»Ein fesselndes Sittenbild und viel mehr als ein Krimi.«
Der Standard (Ingeborg Sperl, krimiblog.at)
»Max Annas‘ präziser und konzentrierter Schreibstil schafft eine dichte, unvorhersehbare Thriller-Atmosphäre, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Die Handlung ist komplex und voller Wendungen, die an die besten Werke des Genres erinnern.«
Frankfurter Rundschau (Sven Trautwein)
»Viermal wurde Max Annas bereits mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Nicht undenkbar, dass er für seinen neuen Thriller, Tanz im Dunkel, die fünfte Auszeichnung bekommt.«
NDR (Katja Eßbach)
»Unbedingt lesen!«
Radio Bremen Zwei (Katja Eßbach)
»Ein konzentrierter, kompakter Thriller, der die Mittel des Genres nutzt, um die klandestinen Kontinuitäten des Nationalsozialismus in der Nachkriegszeit zu beleuchten – und zugleich gründlich damit aufzuräumen. Ein Roman, den man auch als Statement verstehen darf.«
WDR 1 (Ulrich Noller)
»Tanz im Dunkel zeigt, wie gerechte Rache und großzügige Menschenliebe die Welt zu einem schöneren Ort machen können.«
Stadtrevue, Köln (Christian Werthschulte)
»Die Lebensumstände sowie der Zeitgeist der 1950er-Jahre werden facettenreich und plastisch dargestellt und die Leser*innen auf diese Zeit neugierig gemacht.«
ekz.bibliotheksservice (Ursula Friebel)
Biografie
Thomas Wörtche, geboren 1954. Kritiker, Publizist, Literaturwissenschaftler. Beschäftigt sich für Print, Online und Radio mit Büchern, Bildern und Musik, schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen, und mit Literatur aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Australien/Ozeanien. Herausgeber der »global crime«-Reihe metro in Kooperation mit dem Unionsverlag (1999 – 2007), der Reihe »Penser Pulp« bei Diaphanes (2013-2014). Gründete 2013 zusammen mit Zoë Beck und Jan Karsten den (E-Book-)Verlag CulturBooks und gibt ein eigenes Krimi-Programm für Suhrkamp heraus. Co-Herausgeber des Online-Feuilletons CULTurMAG.
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