Tausendmal so viel Geld wie jetzt
Guse, Juan S. (28.05.2025)Tausendmal so viel Geld wie jetzt · Guse, Juan S.
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Guse, Juan S.
- ISBN: 978-3-10-397605-2
- Veröffentlichung: 28.05.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 132 x 20 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 279
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Reichtum, Tränen, Utopien: Vier Männer und ihre Kryptowährungen
Das neue Buch von Juan S. Guse
Reichtum, Tränen, Utopien: Vier Männer und ihre Kryptowährungen
Der eine hat Geographie studiert und arbeitet für Mindestlohn als Friedhofsgärtner in Dortmund, verfügt aber über digitale Assets im Wert von 20 Millionen Euro. Der andere fährt noch seinen verbeulten Saab-Kombi durch die Gegend, obwohl er sich bald im Neunstelligen sieht.
Juan S. Guse hat sich ein Jahr lang mit normalen Männern getroffen, die mit Kryptowährungen reich geworden sind. Keine Developer, keine Hedgefondsmanager, keine Krypto-Influencer, sondern einfach Typen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. »Tausendmal so viel Geld wie jetzt« handelt von ihnen und davon, was ein solcher Klassensprung mit ihnen gemacht hat, was sie an den Versprechungen dieser Technologie angezogen hat, warum es immer Männer sind, wie der Wunsch nach schnellem Geld zu einer Gesellschaft im Krisenmodus passt, warum sich manche Hunde das Leben nehmen und wie sich Guse die 2000 Euro zurückholen will, die er selbst mit Krypto verloren hat.
Rezensionen „Tausendmal so viel Geld wie jetzt"
[...] Guse [gelingt es] mit seinem Text anhand einer scheinbaren Nischenbewegung etwas viel Allgemeingültigeres über gesellschaftliche Umwälzungen und die Utopien, zu denen sie führen, auszusagenBerliner Morgenpost (Valerie Bäuerlein)
Das Schöne an diesem Buch ist, wie ruhig und wertfrei Guse hier über die ambivalente Sehnsucht nach Wohlstand, Selbstständigkeit und den Krypto-Rausch schreibt.
taz (Johann Voigt)
[...] gewitzt erzählte und virtuos pseudo-salopp konstruierte Recherche
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)
Informativ, beängstigend und spannend zugleich.
Szene Hamburg (Daniel Schieferdecker)
[...] eine exklusive Stippvisite auf den Planeten Geld, [...] ein Vergnügen
Kölner Stadt-Anzeiger (Martin Oehlen)
Schlau, schräg, bitterkomisch.
WELT Plus (Jan Küveler)
Literarische Beobachtung merkwürdiger menschlicher Verhaltensweisen trifft auf größtmögliche Empathie.
Der Spiegel (Xaver von Cranach)
Guse ist genial darin, seinen lakonischen, dabei immer ehrlich interessierten Blick auf die Details seiner Umgebung zu lenken und dann wieder die Theorie einzuflechten.
Der Spiegel (Xaver von Cranach)
Es ist ein Spiel von Fakt und Fiktion, detailgenau und übertrieben.
Der Tagesspiegel (Maximilian Mengeringhaus)
[...] einer der avanciertesten Schriftsteller seiner Generation
sueddeutsche.de (Felix Stephan)
[...] ein[] Text, der seine leise Kraft entfaltet, indem er nicht in Formeln und Parolen spricht. Sondern Skepsis und Verwunderung zulässt
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Tobias Rüther)
[...] brillant. [...] man ist großartig unterhalten. Und irgendwie auch klüger geworden.
Deutschlandfunk Kultur (Undine Fuchs)
[...] schenkt den Lesenden beste Unterhaltung, manche Lerneinheit und einige Erkenntnisse über sich selbst.
NDR (Joachim Dicks)
[...] Guse changiert kunstvoll zwischen den Schilderungen seiner Treffen mit den Protagonisten und den Erörterungen abgefahrener Trading-Praktiken. [...] schillernd und fragmentarisch
NZZ am Sonntag (Linus Schöpfer)
Biografie – Guse, Juan S.
Juan S. Guse, geboren 1989, ist Soziologe und Autor. Seine Romane »Lärm und Wälder« (2015) und »Miami Punk« (2019) erschienen bei S. FISCHER. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem KELAG-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2022. 2025 erschien das Buch »Tausendmal so viel Geld wie jetzt«. Juan S. Guse unterrichtet an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Literaturpreise:
- KELAG-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2022
- Literaturpreis der Stadt Hannover 2017
- Hallertauer Debütpreis 2015
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