Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
📍 Ebertstraße 6, 76137 Karlsruhe | ☎ 0721 38 480 060 | ✉ info@buch-ka.de | 🕐 Öffnungszeiten |

Tell 38

Hochhuth, Rolf (01.08.1979)
Produktinformationen "Tell 38"
  • Rowohlt
  • Hochhuth, Rolf
  • 978-3-498-02849-7
  • 01.08.1979
  • Taschenbuch
  • 160 Seiten
  • 130 x 206 (B/H)
  • 256
  • deutsch
  • 2. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

Warum verbot Hitler im Juni 1941 Schillers „Wilhelm Tell“?
Zwei Wochen zuvor hatte er Maurice Bavaud, den er den „Schweizer Heckenschützen“ nannte, enthaupten lassen. Dieser katholische Theologiestudent aus Neuenburg wollte Hitler 1938 in München erschießen, weil er „in der Persönlichkeit des Führers eine Gefahr für die Menschheit“ sah, wie er vor dem Volksgerichtshof erklärte. Anklageschrift und Todesurteil werden hier zum erstenmal gedruckt, im ausführlichen dokumentarischen Anhang zu Rolf Hochhuths Dankrede für den Basler Kunstpreis, die der erste Bericht war über diese bisher nahezu unbekannte idealistische „Tell“-Gestalt des Jahres 1938.

Biografie – Hochhuth, Rolf

H
Hochhuth, Rolf

Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend … ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters – mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.


0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ähnliche Bücher entdecken

Wilhelm Tell Schiller, Fried...
Anaconda Verlag
31.07.2006
München 38 Goeschel, Chris... & ...
C.H.Beck
20.02.2026
Wilhelm Tell Schiller, Fried...
Hamburger Lesehefte
01.01.2023
Die Verschwundenen von Londres 38 Sands, Philippe
S. FISCHER
23.04.2025
Die Blauen Boys, Band 38 Cauvin, Raoul
Salleck Publications
01.01.2013
Albert Schweitzer Prinz, Alois
Gabriel in der Thien...
28.11.2024
Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel Grigat, Stephan
Verlag Barbara Budrich
12.05.2025
Der Schirm Ripplinger, Stefan
zero sharp
28.02.2022
Gesellschaft der Minderheiten Crul, Maurice & ...
C.H.Beck
18.09.2025
Produktgalerie überspringen

Weitere Bücher von Hochhuth, Rolf

Der Stellvertreter Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
23.03.2021
Was vorhaben muß man Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
18.06.2019
Effis Nacht Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
26.03.2019
Bei Coco Chanel Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
23.06.2017
Das Grundbuch Hochhuth, Rolf
Rowohlt
11.03.2016
9 Nonnen fliehen Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
02.06.2014
Was vorhaben muß man Hochhuth, Rolf
Rowohlt
21.09.2012
Julia Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
02.05.2012
Essayistische Prosa und Gedichte Hochhuth, Rolf
Rowohlt
02.05.2011
Vorbeugehaft Hochhuth, Rolf
Rowohlt
01.11.2008
Neue Dramen, Gedichte, Prosa Hochhuth, Rolf
Rowohlt
17.03.2006
Familienbande / Nachtmusik Hochhuth, Rolf
ROWOHLT Taschenbuch
01.06.2005