Vom Fällen eines Stammbaums
Piekar, Martin (15.05.2026)Vom Fällen eines Stammbaums · Piekar, Martin
Roman | Zwischen Fürsorge und Abgrund: eine deutsch-polnische Familiengeschichte, die unter die Haut… mehr lesen
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Piekar, Martin
- ISBN: 978-3-498-00746-1
- Veröffentlichung: 15.05.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 464 Seiten
- Maße: 134 x 37 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 494
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Für Leser:innen von Lukas Rietzschels Mit der Faust in die Welt schlagen, Clemens Meyers Als wir träumten, Lena Schättes Das Schwarz an den Händen meines Vaters
«Eine Familien- und Leidensgeschichte, eine deutsch-polnische Coming-of-Age-Story, in der er die Jahre der Pflege verarbeitet und die Mutter verewigt hat.» Der Spiegel
Marcin wächst auf in prekären Verhältnissen: Seine Mutter floh in den 1980ern aus Polen nach Deutschland, um ihn, ihr zweites Kind, hier großzuziehen. Sie arbeitet hart als Altenpflegerin, sie trinkt zu viel, und irgendwann sieht sie in ihrem Sohn nur noch den Antagonisten. Währenddessen versucht Marcin, mit Videospielen, Nu Metal und Gedichten herauszufinden, wer er ist und hier in Deutschland sein kann. In dieser Spannung leben die beiden mit- und gegeneinander.
Erst spät im Leben – die alternde Mutter ist schwer krank, und Marcin pflegt sie – offenbart sich die Familiengeschichte in Gänze: eine Lebenserzählung zwischen Anekdote und Abgrund. Der Krieg ist nicht vorbei. Kein Krieg ist je vorbei.
2023 fand Martin Piekar mit einem Auszug aus diesem Roman beim Bachmann-Preis in Klagenfurt begeistertes Echo; er wurde mit dem Robert-Gernhardt-Preis 2024 ausgezeichnet und war 2025 für den Alfred-Döblin-Preis nominiert.
Rezensionen „Vom Fällen eines Stammbaums"
Wer sich niemandem verpflichtet fühlt, sieht alles, alle Gefühle. Das ganze kaschierte Chaos.Der Spiegel (Jurek Skrobala)
Biografie – Piekar, Martin
Martin Piekar, geboren 1990 in Bad Soden am Taunus, ist Schriftsteller, Lyriker, Lehrer und bringt seine Texte ebenso gerne auf die Bühne wie aufs Papier. Er veröffentlichte drei Lyrikbände: BASTARDECHO (2014), AMOKPERVERS (2018) und zuletzt LIVESTREAM & LEICHEN (2023). Bei den 47. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt wurde er mit dem KELAG-Preis und dem BKS Bank-Publikumspreis ausgezeichnet. Für das Manuskript seines Debütromans erhielt er 2024 den Robert-Gernhardt-Preis und wurde 2025 für den Alfred Döblin-Preis nominiert. Martin Piekar lebt in Frankfurt am Main.
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