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Vom Versuch, Biografien zu nationalisieren

Produktinformationen "Vom Versuch, Biografien zu nationalisieren"
  • Brill | Schöningh
  • Turski, Michał
  • 978-3-506-79735-3
  • 06.02.2026
  • 155 x 235 (B/H)
  • 990
  • FOKUS (20)
  • deutsch
  • 475 Seiten
  • 7 %

  • Eine Biografie birgt immer etwas Politisches, insbesondere in Zeiten des Krieges und der Krisen. In dieser Studie stellt Michał Turski die Biografien der Lodzer Deutschen zwischen 1914 und 1960 dar. Dabei führte die deutsche Besatzung Polens zwischen 1939 und 1945 zu staatsbürgerschaftlichen Dilemmata mit schwerwiegenden Folgen. Die zunächst in Wartheland eingeführte „Deutsche Volksliste“ bedeutete für alle ehemaligen Bürger Polens der deutschen Nationalität immense Probleme. Soll man Volksdeutscher werden oder soll man dieses Angebot ablehnen und nach dem Krieg weiter in Polen leben? Die Region Lodz gilt als das Beispiel für die Folgen der Nationalisierung von Biografien: Vor 1939 lebten Polen, Juden und Deutsche zusammen, ab 1930 jedoch immer mehr voneinander getrennt. Die Lodzer Verhältnisse dieser Zeit bieten ein Forschungsfeld, in dem die Auswirkungen, welche die rassistische Bevölkerungspolitik auf Biografien einzelner Personen hatte, anhand von zeitgenössischen Quellen untersucht werden können.

    Biographie - Turski, Michał

    Michał Turski ist Neuzeithistoriker. Seine Dissertation verteidigte er im Jahr 2023 an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Łódź.
    Hauptlesemotive: Verstehen
    Produktart: Buch gebunden
    Produktform: Hardcover

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