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Von Welt zu Welt

Rolland, Romain & Zweig, Stefan (18.07.2014)
Produktinformationen "Von Welt zu Welt"
  • Aufbau
  • Rolland, Romain & Zweig, Stefan
  • Gersch, Christel & Schewe, Eva & Schewe, Gerhard
  • 978-3-351-03413-9
  • 18.07.2014
  • 480 Seiten
  • 125 x 39 x 215 (B/T/H)
  • 600
  • deutsch
  • fre
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Verstehen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
Zwei verfeindete Länder, zwei verwandte Seelen Während ihre Landsleute im ersten modernen „Großen Krieg“ gegeneinander kämpfen, werden Stefan Zweig und Romain Rolland zu intimen Brieffreunden: Von Rollands europäischer Haltung tief beeindruckt, schrieb Zweig dem französischen Schriftstellerkollegen 1910 einen Brief, der zum Anfangspunkt eines lebenslangen Zwiegesprächs werden sollte. Diese erstaunlichen Schriftstücke gewähren einen intimen Einblick in erlebte europäische (Geistes-)Geschichte und sind zugleich Belege einer großherzigen Freundschaft. Auch als der Erste Weltkrieg aufzog, hielten diese zwei europäischen Geistesgrößen des 20. Jahrhunderts an ihrem Austausch fest, an ihrer gemeinsamen Identität als Europäer. Erst in der Auseinandersetzung mit dem fünfzehn Jahre älteren Romain Rolland reifte Stefan Zweig zu dem kompromisslosen Pazifisten heran, der er für den Rest seines Lebens bleiben sollte. Diese Briefe – offenherzig das eigene Tun und Schaffen reflektierend und in Weltzusammenhänge stellend, mit ehrlicher Aufmerksamkeit für den anderen – sind gerade heute von unabweisbarer Aktualität und zugleich ein eminent wichtiges, berührendes Zeitzeugnis. Mit umfangreichem Hintergrundmaterial. Mit einem Begleitwort von Peter Handke

Rezensionen „Von Welt zu Welt"

» Diese "Briefe einer Freundschaft" sind ein berührendes Zeitzeugnis, das bis auf den heutigen Tag nichts an Stahlkraft verloren hat. «
Frankreich Magazin (Marinus Pütz)

» [...] äußerst verdienstvoll. « Christel Berger
Ossietzky - Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft. (Christel Berger)

» Die Lektüre erzeugt Augenblicke einer fast naiven Zuversicht, ja Euphorie. Schließlich wird hier das Menschentum gerettet: Inmitten der Barbarei entsteht ein (virtueller) Ort des Nicht-Hassens, eine Immunisierung gegen die Hysterien der Zeit, dieses »seltsame Gift der kollektiven Leidenschaften«. « Lothar Struck
Glanz und Elend - Magazin für Literatur und Zeitkritik Online (Lothar Struck)

» [E]in herausragendes politisch-literarisches Dokument [...] «
Thüringische Landeszeitung (Lothar Struck)

» Es beeindruckt, wie hier zwei Intellektuelle um die Möglichkeit eines Friedens ringen […]. In ihrer Freundschaft waren sie Zukunftsträger, über ihr Werk hinaus. « Niklas Bender
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Sandra Kegel)

» Die […] Neuausgabe zeigt eindrucksvoll, wie hier zwei Freunde, die auf verfeindeten Seiten lebten, leidenschaftlich um Frieden kämpften […]. «
Frankfurter Neue Presse (Wolf Scheller)

» [W]ichtiges, [...] fesselnd zu lesendes Zeitdokument « Ronald Schneider
ekz Bibliotheksservice (Gerda Zwezig)

Biografie – Rolland, Romain

R
Rolland, Romain

Romain Rolland, geb. 1866 in Clamecy, gest. 1944 in Vézelay, Sohn eines Notars; 1880 Übersiedlung nach Paris, 1886-1889 Studium, 1895 Lehrtätigkeit an der École Normale Supérieure. Ab 1912 lebte er als freier Schriftsteller mit längeren Aufenthalten in Italien und der Schweiz. Er schrieb Romane, politische Schriften, musikwissenschaftliche Arbeiten, Dramen, Tagebücher. 1915 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Geboren am 28. November 1881 in Wien. Bereits auf dem Gymnasium begann er erste Gedichte zu schreiben. 1901 Publikation seines ersten Gedichtbandes "Silberne Saiten", ab dieser Zeit Übersetzungen französischsprachiger Autoren. Zahlreiche Feuilletons, Erzählungen und Dramen entstehen. 1910 veröffentlichte Zweig seine erste Biographie "Émile Verhaeren". Während des Ersten Weltkriegs leistete er als Freiwilliger Dienst im Kriegspressequartier, 1917 wurde er beurlaubt und schließlich vom Dienst enthoben. Nach dem Krieg Rückkehr nach Österreich. Ab 1920 Herausgabe zahlreicher Erzählungen, u. a. "Angst", "Der Zwang" und "Der Flüchtling". 1926 gelang Zweig mit der Bearbeitung von Ben Jonsons "Volpone" sein größter Bühnenerfolg. Ein Jahr später wurde "Sternstunden der Menschheit" veröffentlicht, es folgte das erste historische Bildnis "Marie Antoinette". 1934, nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, Flucht nach London. Seine Bücher wurden beschlagnahmt und ein Verkaufsverbot verhängt. Während des Zweiten Weltkrieges verließ er Europa und ging nach New York, von dort aus reiste er nach Argentinien, Paraguay und Brasilien. 1941 Herausgabe der "Schachnovelle". Am 22. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig das Leben.

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