Wie wir uns Rassismus beibringen
Sahebi, Gilda (25.03.2026)Wie wir uns Rassismus beibringen · Sahebi, Gilda
Eine Analyse deutscher Debatten
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- Verlag: FISCHER Taschenbuch
- Autor: Sahebi, Gilda
- ISBN: 978-3-596-71282-3
- Veröffentlichung: 25.03.2026
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 464 Seiten
- Maße: 124 x 30 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 369
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »So geht Politikjournalismus für das 21. Jahrhundert.«Aus der Begründung vom Medium Magazin für die Ernennung zur besten Politikjournalistin 2022
Eine längst überfällige Betrachtung rassistischen Denkens in Deutschland
Die renommierte Journalistin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi zeigt in ihrer klaren Analyse: Wir alle denken rassistisch. Mit Extremismus hat das nichts zu tun. Sondern es ist Konsequenz politischer und gesellschaftlicher Strukturen, die unser Denken und unser Handeln formen. Wo Mehrheits- und Minderheitsgesellschaften aufeinandertreffen, bilden sich fast zwangsläufig rassistische Denkmuster und Strukturen – außer man steuert bewusst dagegen. In Deutschland tut man das nicht. Der Rassismus-Vorwurf: Er wird abgetan. Lieber empört man sich, als eine ernsthafte Debatte zu führen und tatsächliche Probleme zu lösen.
Gilda Sahebi analysiert die Spezifika des deutschen Rassismus. Dafür blickt sie zurück bis ins Deutsche Kaiserreich und verfolgt die roten Fäden rassistischen Denkens, die sich von damals bis in die Debatten unserer Gegenwart – etwa um die Staatsbürgerschaft, den Nahostkonflikt oder Migration – ziehen. Sie zeigt, wie wir rassistische und spaltende Narrative stetig weitertragen, uns Rassismus immer wieder beibringen – und damit die Demokratie gefährden.
Rezensionen „Wie wir uns Rassismus beibringen"
Wer Sahebis Werk liest, wird die deutsche Migrationsdebatte dann durch eine neue Brille betrachten.(...) Das Ergebnis ist eine beeindruckende und akribisch recherchierte Analyse. Absolut empfehlenswert.Frankfurter Rundschau (Soreina Donatsch)
Wer verstehen möchte, warum wir uns mit dem Thema Rassismus in Deutschland so schwer tun (...), dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
Gleichstellung in der Praxis (Soreina Donatsch)
ein eindringliches, immer wieder konfrontatives, zugleich aber auch nüchternes und vor allem komplexes Buch
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Till Schmidt)
Sahebi geht dabei so klug mit den Dynamiken der hiesigen Rassismus-Debatte um, dass sie deren oft toxische Logik entkräftet.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Till Schmidt)
Biografie – Sahebi, Gilda
Gilda Sahebi ist Ärztin und Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Wissenschaft. Sie ist Autorin u. a. für die »taz« und den »Spiegel«. Das »Medium Magazin« ernannte sie 2022 zur Politikjournalistin des Jahres. Über ihre Social-Media-Kanäle und als Gesprächspartnerin in diversen Talkshows erklärt und ordnet sie das aktuelle politische Geschehen ein. Bei S. FISCHER erschienen von ihr »›Unser Schwert ist Liebe‹. Die feministische Revolte im Iran« und »Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten«. Gilda Sahebi lebt in Berlin.
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