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Produktinformationen "Wilderer"
  • FISCHER Taschenbuch
  • Kaiser-Mühlecker, Reinhard
  • 978-3-596-70935-9
  • 30.08.2023
  • Taschenbuch
  • 352 Seiten
  • 124 x 25 x 189 (B/T/H)
  • 308
  • deutsch
  • 4. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Auf der Shortlist des Österreichischen und Deutschen Buchpreises 2022, Platz 1 der SWR-Bestenliste, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Buchpreis 2022»Vom ersten bis zum letzten Satz bannend zu lesen.«Ursula März, Die Zeit

Jakob führt den Hof der Eltern und kämpft gegen den Niedergang. Als die Künstlerin Katja sich als Praktikantin anbietet, scheinen sich die Dinge zum Guten zu wenden. Gemeinsam bauen sie eine biologische Tierhaltung auf, sie heiraten und bekommen einen Sohn. Doch Jakob findet keine Ruhe, sein grausamer Zorn bricht immer wieder hervor. Hat Katja ihn getäuscht, hat sie nur mal einen wie ihn haben wollen, einen Bauern?

Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt in seinem Roman »Wilderer« von Herkunft und existenzieller Verlorenheit in einer Welt, die sich radikal wandelt.

Rezensionen „Wilderer"

Reinhard Kaiser-Mühlecker aber ist ein Roman gelungen, der den Realismus eines zeitgenössischen Bauernhofes in die Richtung existenzialistischer Literatur lenkt. [...] Vom ersten bis zum letzten Satz bannend zu lesen.
Die Zeit (Ursula März)

[...] ein Buch von leiser Wucht, ein Bauern- und Heimatroman, wie er moderner, eindrücklicher, illusionsloser nicht sein könnte.
Wiener Zeitung (Andreas Wirthensohn)

[Kaiser-Mühleckers] Spielart des österreichischen Antiheimatromans schildert ein Dasein zwischen Archaik und Fortschritt, zwischen sozialer Kontrolle, Eskapismus und jeder Idyllik.
Die Furche (Ingeborg Waldinger)

Der österreichische Schriftsteller und Landwirt Reinhard Kaiser-Mühlecker verwandelt seine Lebenswelt in stille und zugleich grossartige Literatur.
Neue Zürcher Zeitung (Rainer Moritz)

›Wilderer‹ ist ein düsteres Buch, aber auch ein Buch der Hoffnung. Ein gelungener Roman, der einen noch lange beschäftigt.
taz (Fokke Joel)

›Wilderer‹ erzählt von einem jungen Mann, der – von seiner Vergangenheit und Herkunft geplagt – kein Glück finden kann.
WDR3 Lesestoff (Ulrich Rüdenauer)

Ein Buch, das bei der Lektüre fühlbare Schmerzen auslöst. Das schafft nur bedeutende Literatur.
Lokalkompass (Peter Mohr)

Ein wuchtiges, aufklärerisches, erschreckendes Buch.
Journal Frankfurt (Christoph Schröder)

Reinhard Kaiser-Mühlecker entschlüsselt im Roman ›Wilderer‹ menschliche Prägungen. [Er] bleibt seinem Milieu ebenso treu wie seinem unverwechselbaren Stil.
Oberösterreichische Nachrichten (Christian Schacherreiter)

Im Grunde fügen sich alle Werke [Kaiser-Mühleckers] zu einer großen, existenzialistischen Erzählung zusammen, die vom unerbittlichen Wandel des Landlebens handelt.
SWR2 (Carsten Otte)

Wilderer erzählt eine Liebesgeschichte, zu deren Verhängnis die männliche Einsilbigkeit gehört.
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Meike Feßmann)

Im Roman ›Wilderer‹ perfektioniert [Kaiser-Mühlecker] seine Ästhetik der Ausweglosigkeit.
Süddeutsche Zeitung (Christoph Schröder)

[...] ein fast biblischer Sog des Unausweichlichen zieht sich durch [Kaiser-Mühleckers] Bücher, wenn das dünne Tuch der Zivilisation weggeschoben wird.
Literaturhaus Wien (Alexander Peer)

Wie durchs dichte Unterholz geht man durch diesen Roman. Man wird ihn nicht schnell los. Er wildert noch lange in einem herum.
Welt am Sonntag (Elmar Krekeler)

Mit schlichten Sätzen versucht [Kaiser-Mühlecker] einzufangen, worauf seine Protagonisten keinen sprachlichen, intellektuellen Zugriff haben, und entwickelt dabei einen Sound, der [...] eine geradezu hypnotische Wirkung entfaltet.
ORF (Paula Pfoser)

›Wilderer‹ ist auch deswegen ein kluger Roman, weil in ihm weder angeklagt noch geklagt, sondern der Ist-Zustand des Lebens auf dem Land geschildert wird.
Die Presse (Andreas Puff-Trojan)

Bestürzung. Und Höchstwertung.
Kurier (Peter Pisa)

Wilderer blickt in enorme Abgründe eines Menschen.
Der Standard (Margarete Affenzeller)

Reinhard Kaiser-Mühleckers lakonisch daherkommendes, aber stets doppelbödiges psychologisch-realistisches Erzählen fesselt den Leser.
Glanz & Elend (Lothar Struck)

Biografie – Kaiser-Mühlecker, Reinhard

K
Kaiser-Mühlecker, Reinhard

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte in Wien und betreibt eine Landwirtschaft. »Ich sehe es als eine Art Verpflichtung an, die Welt, die ich kenne, erfahrbar zu machen – einem, der sie nicht kennt.« Sein Debütroman »Der lange Gang über die Stationen« erschien 2008, anschließend die Romane »Magdalenaberg«, »Wiedersehen in Fiumicino«, »Roter Flieder«, »Schwarzer Flieder« sowie »Zeichnungen. Drei Erzählungen«. Der Roman »Fremde Seele, dunkler Wald« stand 2016 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2019 erschien der Roman »Enteignung«. Für sein Werk wurde Reinhard Kaiser-Mühlecker mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der Roman »Wilderer« wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2022 ausgezeichnet und war für den Deutschen Buchpreis und den Österreichischen Buchpreis nominiert. Für seinen Roman »Brennende Felder« erhielt Reinhard Kaiser-Mühlecker den Österreichischen Buchpreis 2024.


Literaturpreise:

Österreichischer Buchpreis 2024 für »Brennende Felder«
Bayerischer Buchpreis 2022 für »Wilderer« 
Preis des Wirtschaftsclubs Stuttgart 2022 für »Wilderer« 
Nominierung Prix du Meilleur livre étranger 2021 für »Roter Flieder«
Longlist Prix Médicis étranger 2021 für »Roter Flieder« 
Literaturpreis der Österreichischen Industrie – Anton Wildgans 2020
Comburg-Stipendium 2015
Adalbert-Stifter-Stipendium 2014
Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014
outstanding artist award 2013
Kunstpreis Berlin für Literatur 2013
Buch.Preis 2009
Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin 2009
Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2009
Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008
Hermann-Lenz-Stipendium 2008
Stipendium des Herrenhauses Edenkoben 2007
Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2007
Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung 2006

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