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Tessa Hofmann
Tessa Hofmann
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Tessa Hofmann (Berlin) hat in Slawistik und Soziologie promoviert und arbeitete anschließend als wissenschaftliche Dokumentarin und Forschungsassistentin am Osteuropa-Institut der Freien Universität. Sie ist seit 1979 als wissenschaftliche Autorin tätig und hat zahlreiche Bücher, Buchbeiträge und Artikel zur Geschichte und Gegenwartssituation Armeniens und seiner Diaspora publiziert. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der Genozidforschung liegt auf dem osmanischen Genozid. Sie ist wissenschaftliche Redakteurin der Webseite „Virtual Genocide Memorial“, die den Genozid an Armeniern syro-aramäischen und griechisch-orthodoxen Christen dokumentiert.
Seit 1979 engagiert sich Hofmann ehrenamtlich als Menschenrechtlerin für Minderheiten im Nahen Osten, insbesondere in der Türkei, sowie im Südkaukasus. Sie ist Ehrenmitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker. Ihr publizistisches, wissenschaftliches und menschenrechtliches Engagement wurde mit zahlreichen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie unter anderem 2013 den Preis des Präsidenten der Republik Armenien und 2025 das Bundesverdienstkreuz. 2015 verlieh ihr die Staatsuniversität Jerewan den Ehrentitel einer Professorin.