Adama
(14.10.2025)Adama
Thriller | Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde | Vom Autor des preisgekrönten Thr… mehr lesen Thriller | Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde | Vom Autor des preisgekrönten Thrillers »Maror« | Deutscher Krimipreis 2025 weniger
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Verlag: Suhrkamp
ISBN: 978-3-518-47516-4
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 14.10.2025
- Verlag: Suhrkamp
- Übersetzer: Lösch, Conny
- ISBN: 978-3-518-47516-4
- Bestellnummer: ST 5516
- Veröffentlichung: 14.10.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 425 Seiten
- Maße: 140 x 40 x 214 (B/T/H)
- Gewicht: 562
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Adama
- Originalsprache: englisch
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Nervenkitzeln
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Nach seinem gefeierten Epos Maror jetzt Lavie Tidhars neues Meisterwerk
Adama ist Familien- und Generationen-Roman, chronique scandaleuse von Israel, Polit-Thriller und Kriminalroman. Ein mitreißendes historisches Epos über Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, über Loyalität und Behauptungswille.
1946 beginnt die junge Ruth, sich in Palästina ein neues Leben aufzubauen, getrieben von jugendlichen Idealen in einem Land, das ihr feindlich gesinnt ist. Sie ist eine ungarische Zionistin, die, anders als die meisten Mitglieder ihrer Familie, den Nazis in Budapest entkommen konnte. Ruth wird das Herz des Kibbuz Trashim, und für sie ist der Kibbuz heilig, heilige Erde, also »Adama«, seine Existenz ist ihre Lebensaufgabe. Wenn dafür knallharte Entscheidungen nötig sind, dann wird sie sie treffen, inklusive Gewalt und Mord.
Wir folgen Ruth und den Ihren durch die Jahre 1945 bis 2009. Und damit durch die Turbulenzen des Staates Israel – die Auseinandersetzung mit den Briten, die Vertreibung der Araber, der Sechs-Tage-Krieg und der Jom-Kippur-Krieg machen Ruth womöglich noch zäher und härter. Neben dem Porträt einer beeindruckenden Frauenfigur und ihrer Familie, schreibt Lavie Tidhar auch die Gewaltgeschichte Israels fort.
Rezensionen „Adama"
»Ein zeithistorischer Thriller, tabulos und rasend spannend erzählt.«wochentaz (Andreas Fanizadeh)
»Atemberaubend aktuell.«
FOCUS (Andreas Fanizadeh)
»Das Panorama von Adama ist weit. ... Lavie Tidhar erzählt von Menschen, die gehärtet wurden in der Geschichte des Landes, das heute Israel heißt. Nicht alle haben ihre Ideale verloren, doch sie fühlen sich im Recht, ihr ›altes Land‹, Palästina, zurückzuholen. Mit Gewalt. Und er erzählt von den Nachkommen jener ersten Siedler und Siedlerinnen, die von einem anderen Land träumen, einem, das sie nicht permanent verteidigen müssen.«
Frankfurter Rundschau (Sylvia Staude)
»In Lavie Tidhars Thriller bekommt jeder, was er verdient ‒ ein Roman, den alle israelischen Politiker lesen sollten.«
The Jewish Chronicle (Jenni Frazer)
»Tidhar ist der Thriller des Jahres gelungen.«
Rolling Stone (Gunter Blank)
»Adama regt zum Nachdenken an: ein Roman, in dem sich Opfer- und Gewaltbereitschaft die Waage halten.«
Die Presse (Gunter Blank)
»Lavie Tidhar verwebt in Adama Staatsgründungsmythos, Kibbuz-Leben und historische Grauzonen zu einem schonungslosen politischen Roman.«
der Freitag (Florian Schmidt)
»Ein großer Gesellschaftsroman und zugleich auch noch ein fesselnder Thriller.«
Deutschlandfunk Kultur (Andrea Gerk)
»Lavie Tidhar hat mit Adama einen imposanten Roman geschrieben, der die komplizierte Gegenwart Israels aus seiner Vergangenheit heraus erklärt.«
Die Presse (Doris Kraus)
»Umwerfend.«
Jury der Krimibestenliste (Doris Kraus)
»Neben dem Porträt einer beeindruckenden, tragischen Frauenfigur und ihrer Familie, ist die Beschreibung des Kibbuzlebens, von der Kindererziehung, der Bedeutung der Gemeinschaft in den Anfängen nach 1948 und die Erosion in den letzten Jahrzehnten ausführlich beschrieben.«
Schwarze Risse (Doris Kraus)
»... ein spannendes, lesenswertes Buch.«
Jüdisches Leben in Bayern (Angela Genger)
Biografie
Thomas Wörtche, geboren 1954. Kritiker, Publizist, Literaturwissenschaftler. Beschäftigt sich für Print, Online und Radio mit Büchern, Bildern und Musik, schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen, und mit Literatur aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Australien/Ozeanien. Herausgeber der »global crime«-Reihe metro in Kooperation mit dem Unionsverlag (1999 – 2007), der Reihe »Penser Pulp« bei Diaphanes (2013-2014). Gründete 2013 zusammen mit Zoë Beck und Jan Karsten den (E-Book-)Verlag CulturBooks und gibt ein eigenes Krimi-Programm für Suhrkamp heraus. Co-Herausgeber des Online-Feuilletons CULTurMAG.
Conny Lösch, geboren 1969 in Darmstadt, lebt als Literaturkritikerin und Übersetzerin in Berlin. Sie übersetzte unter anderem Bücher von Don Winslow, Lavie Tidhar und Trevor Noah aus dem Englischen ins Deutsche.
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