Aus dem Haus
Böttger, Miriam (05.09.2024)Aus dem Haus · Böttger, Miriam
Roman
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Böttger, Miriam
- ISBN: 978-3-86971-305-2
- Veröffentlichung: 05.09.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 224 Seiten
- Maße: 133 x 25 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 338
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Über die Unmöglichkeit, sich einen Reim auf das Leben zu machen, während man es lebt
- Wer die Romane von Joachim Meyerhoff und Nele Pollatschek liebt, darf an diesem Buch nicht blind vorbeilaufen!
Eine Mutter, die mit verführerischer Sogwirkung schwarzsieht. Ein Vater, der mit Nebelkerzen wirft, wenn er von sich erzählen soll. Und ein vermeintliches Unglückshaus, das es endlich zu verlassen gilt. Miriam Böttgers aberwitziger, tragikomischer und abgründiger Roman für alle, die sich auch mit ihrer Familie herumschlagen.
»Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich, mit irgendeiner speziellen Idee oder Wahnvorstellung, um die alles kreist«, grübelt die Ich-Erzählerin in Miriam Böttgers Roman. »Oft sind dies naheliegende Dinge wie Genialität der Kinder, Akademikertum, Geld, Fitness, gesellschaftlicher Status.« Manchmal allerdings auch Abwegiges. Die fixe Idee ihrer Familie besteht in der Überzeugung, im Leben immer nur Pech zu haben, in der Annahme einer familiären Unglücksprädisposition. Und die physische Manifestation dieser Idee ist das HAUS der Familie, das auf andere hell und unschuldig wirken mag, das seine Bewohner jedoch, darin sind sie sich einig, jahrzehntelang am Leben gehindert hat.
Als die Eltern beschließen, das HAUS endlich aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen, müsste dies eigentlich eine Erleichterung sein. Doch kaum verkauft, erscheint der Unglücksmagnet in völlig neuem Licht. Während der Tag des Umzugs näher rückt, werden die Lageberichte des Vaters, die die Tochter täglich telefonisch einholt, immer bizarrer. Und sie begreift, dass es hier um etwas ganz anderes geht als um einen Umzug.
Rezensionen „Aus dem Haus"
Ein großartiger Roman. Eine wahrlich irrsinnige Mischung aus Drama und Slapstick. Sehr komisch, ein bisschen wehmütig auch.stern (Christine Westermann)
»Den Roman trägt ein lebensbejahender Humor. Immer wieder ufert dabei die Komik zur Suada aus, von deren Grund die Traurigkeit der Autorin aufschimmert, oder schlägt um in wohlformuliert dosierten Sarkasmus.«
FAZ (Rose-Maria Gropp)
Die Autorin nimmt die Macken dieser kuriosen Familie mit lakonischer Gleichgültigkeit auseinander. Gnadenlos und doch irgendwie auch liebevoll, bitterböse und meistens sehr, sehr lustig.
stern (Christine Westermann)
Diese Kassel-Beschimpfung ist so schreiend komisch, das hat mich sehr an Thomas Bernhard erinnert.
SWR Kultur Buchkritik (Christine Westermann)
Ein wunderbares, ein trauriges, auch ein unglaublich komisches Buch darüber, wie Familie einen prägt, oft ja mehr, als man es selber wahrhaben will.
SWR (Anja Höfer)
Es ist wahnsinnig komisch und am Ende kippt es und wird universell und existenziell.
SWR Lesenswert (Nele Pollatschek)
Miriam Böttgers kurzweiliger, geistreich-ironischer Stil (wäre) ein Gewinn für jedes gute Feuilleton.
Oberösterreichische Nachrichten (Christian Schachreiter)
Thomas Bernhard hätte seine Freude gehabt!
rbb radiodrei (Christian Schachreiter)
Biografie – Böttger, Miriam
Miriam Böttger, Journalistin (ZDF), ist begeisterte Leserin von David Foster Wallace und Thomas Bernhard. Sie schreibt, seit sie denken kann, hatte aber nie Zeit (Familie), ihren Roman bei einem Verlag unterzubringen. Das hat sich vor ein paar Monaten geändert.
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