Balkanblut
Willmann, Frank (14.03.2026)Balkanblut · Willmann, Frank
Leben und Sterben des serbischen Mafiosos und Warlords Arkan
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- Verlag: Tropen
- Autor: Willmann, Frank
- ISBN: 978-3-608-50265-7
- Veröffentlichung: 14.03.2026
- Umfang: 304 Seiten
- Maße: 128 x 210 (B/H)
- Gewicht: 382
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Für alle Leserinnen und Leser von True Crime
»Lehrreich und aktuell!« Barbi Marković
Ein Buch wie ein Faustschlag ins Gesicht der Geschichte. Wo liegen die Wurzeln des Bösen? Kaum eine Geschichte kreist so stark um diese Frage wie die von Arkan, dem Paten des Balkans. Arkan, mit bürgerlichem Namen Željko Ražnatović, steht für eine der krassesten Gangsterkarrieren Europas. Vom lächelnden Bankräuber zum gefürchteten Warlord, vom Geheimdienstkiller zum Boulevardstar – er war Täter, Symbol und Spiegel einer zerfallenden Gesellschaft. »Balkanblut« ist mehr als eine Biografie. Es ist eine erzählerische Auseinandersetzung mit den Abgründen von Macht, Gewalt und Mythos.
Frank Willmann verwebt historische Fakten, Zeitzeugenberichte und popkulturelle Reflexionen zu einer düsteren Dokumentation über Nationalismus, Kriminalität und die Verklärung des Bösen. Belgrad, Krieg, Fußball, Turbofolk und die Schatten der Vergangenheit – ein dokumentarisches Meisterwerk über einen Mann, der Serbien prägte wie wenige andere. Eine Auseinandersetzung mit dem politischen und gesellschaftlichen Erbe der europäischen Vereinigung. Brisant. Ohne falsche Scheuklappen. Hochspannend.
Rezensionen „Balkanblut"
»Frank Willmann verwebt historische Fakten und Zeitzeugenberichte zu einer düsteren Dokumentation über Nationalismus, Kriminalität und die Verklärung des Bösen. Ein dokumentarisches Werk über einen Mann, der Serbien prägte wie wenig andere.« Pforzheimer Zeitung, 02. Mai 2026Pforzheimer Zeitung
»War er Politikern mit seinem Wissen zu mächtig geworden? Und wie blickt die serbische Gesellschaft mehr 25 Jahre später auf ihn? Der Journalist Frank Willmann gibt in seinem lesenswerten Buch ›Balkanblut‹ Antworten und er verknüpft die Biografie Arkans mit der wechselvollen Geschichte von Jugoslawien.« Ronny Blascke, Deutschlandfunk Kultur – Nachspiel, 03. Mai 2026
Deutschlandfunk Kultur (Ronny Blaschke)
»Frank Willmann stellt die Absurdität des Kultes um Arkan dar.« Danijel Majić, Ballaballa-Balkan, 27. April 2026
Deutschlandfunk Kultur (Danijel Majić)
»Interessant an Arkan ist […], dass er in Serbien wie ein Popstar verehrt wurde. […] [Auch wenn man kein True Crime Fan ist, ist es] trotzdem auch spannend wegen der ganzen geschichtlichen Hintergründe in Serbien.« Deutschlandfunk Kultur – Kompressor, 27. April 2026
Deutschlandfunk Kultur (Danijel Majić)
»Der Journalist und Autor Frank Willmann erzählt hochspannend von Arkans Leben – und von Belgrad, Krieg, Fußball, Turbofolk und den Schatten der Vergangenheit.« Juliane Steich, MDR Kultur, 21. März 2026
mdr Kultur (Juliane Steich)
»Arkan, der Tiger. Ein klingender Name, der in den 90ern im Zuge der Jugoslawienkriege für Angst und Schrecken sorgte. Mit bürgerlichem Namen hieß dieser Kriminelle, Auftragsmörder, Mafioso und Kriegsverbrecher Željko Ražnatović, er lebte ein unglaubliches Leben und wurde im Januar 2000 erschossen.« A Distanza, 20. März 2026
mdr Kultur (Juliane Steich)
»Es ist nüchtern geschrieben, im proletarischen Ton, wie man es von Frank Willmann kennt […] und wäre ausgedacht noch zu krass für Hollywood. Definitiv ein "must have" das man gelesen haben sollte, um den Wahnsinn in Serbien irgendwie ein bisschen einordnen zu können.« Hörfehler, 05. März 2026
Hörfehler (Juliane Steich)
Biografie – Willmann, Frank
Frank Willmann, geboren 1963 in Weimar, 1984 Ausreise nach Westberlin. Mit Anne Hahn veröffentlichte er mehrere Sachbücher, die sich der Aufarbeitung von subkulturellen Strömungen in der DDR widmen, unter anderem: Stadionpartisanen. Fans und Hooligans in der DDR (2007) und negativ-dekadent: Punk in der DDR (2022). Er schreibt für diverse Zeitungen und Magazine, ist Mitglied der Akademie für Fußballkultur und ist Kolumnist im Neuen Deutschland. Sein letztes Buch Der Pate von Neuruppin (2023) war ein Besteller und wurde von der Kritik gefeiert.
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