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Das Lieben danach

Bracht, Helene (18.02.2025)
Produktinformationen "Das Lieben danach"
  • Hanser, Carl
  • Bracht, Helene
  • 978-3-446-28291-9
  • 505/28291
  • 18.02.2025
  • Hardcover
  • 192 Seiten
  • 134 x 19 x 208 (B/T/H)
  • 298
  • deutsch
  • 2
  • 7 %
  • Entdecken
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Helene Bracht erforscht in ihrem eindringlichen Roman die späte Liebe und Sexualität einer älteren Frau, die sich nach einem Trauma neu mit ihren Gefühlen und ihrem Körper versöhnt. Das Buch durchbricht gesellschaftliche Tabus rund um Altern und Begehren, indem es radikal ehrlich die Verletzlichkeit und Kraft einer Frau in dieser Lebensphase zeigt. Ein transformativer Text über Heilung, der die unsichtbaren Geschichten älterer Menschen sichtbar macht.

  • So wurde noch nie von Liebe und Begehren geschrieben
  • Was für eine Entdeckung! Dieses erste Buch einer Siebzigjährigen geht alle an
  • Wer über Beziehungen sprechen will, muss auch über ihren Missbrauch sprechen
„Dieses Buch zu lesen ist eine radikale Erfahrung. Ein leuchtender Text über zerbrechenden Schmerz und die Schönheit der Selbstversöhnung“, so Gabriele von Arnim. Dieses Buch bricht die Scham Was für eine Entdeckung – es braucht ein ganzes Leben, um einen solchen Text zu schreiben. „Die Geschichte erschien mir viele Jahre lang gänzlich unerheblich.“ Von diesem Satz aus erzählt die heute siebzigjährige Helene Bracht von einer über Jahrzehnte verschütteten Erfahrung, die sie mit sehr vielen Frauen und vielen Männern teilt: der, dass es auf dem Lebensweg mit der Liebe und der Sexualität nicht nur gut und einvernehmlich zuging. Wie liebt und begehrt man, wenn Verletzendes verborgen hinter einem liegt? Wie lebt und liebt man immer weiter? Fulminant ein Tabu brechend und dabei einzigartig gewitzt und souverän erzählt dieser Text vom Missbrauch – und seinen Grenzen. Diese Bilanz wird Denkweisen verändern und vielen Menschen viel bedeuten.

Rezensionen „Das Lieben danach"

»Klar und mit scharfem Blick, aber immer empathisch beschreibt Bracht den Einfluss auf die fragilen Konstrukte unseres Liebes- und Beziehungslebens. Ein wirklich lesenswertes Buch.« Pia Masurczak, SWR Kultur am Morgen, 27.02.25 »Ein glasklares, radikales und irrwitzig fesselndes Buch über weibliches Begehren, über Liebesversuche, Täter und Opfer, über Sexualität und Schuldumkehr, Machtmissbrauch und Selbstermächtigung, Manipulation, Unterwerfung und Verstellung.« Julia Kospach, Falter, 21.03.25 »Dieser literarische Essay ist kein Buch, das mit irgendetwas abrechnet oder sonst wie Ordnung stiftend in den Diskurs eingreift. Kühl und zugleich aufwühlend, verkopft und zugleich geradezu körperwarm erzählt und sortiert Bracht vielmehr Gefühl und Verhalten.« Meredith Haaf, Süddeutsche Zeitung, 22.03.25 »Bracht ist eine psychologisch und zeitgeschichtlich tiefe Betrachtung gelungen, wie Missbrauch geschehen und sich fortsetzen kann. Ihr Buch bringt die festgefahrene Sexismus-Debatte einen wertvollen Schritt weiter. Es ist auch ihr Ton, der diese neue Betrachtung ermöglicht. Ein Ton, der nicht mit Beschämung, sondern mit Interesse auf den Menschen und seine Widersprüche zugeht.« Lena Karger, Welt am Sonntag, 02.03.25 »Ein Hybrid aus Sachbuch und Literatur: offen und ungeschönt, klug und subtil. Indem Helene Bracht die eigenen Erfahrungen intimen Scheiterns und Verfehlens schildert, erzählt sie zugleich eine kleine Sexualgeschichte der Bundesrepublik. Die Missbrauchs-Debatte wird ohne ›Das Lieben danach‹ nicht mehr auskommen.« Wolfgang Schneider, Tagesspiegel, 25.02.25 »Helene Bracht reflektiert und philosophiert in poetischer Sprache über Scham, Kontrollverlust und Grenzen, verliert sich aber nie in der Abstraktion, sondern findet immer wieder zu sich selbst und ihrer Urverletzung.« Chantal Louis, Emma, Nr. 9/10 »Ein intensives, toll geschriebenes, berührendes und immer wieder ermutigendes Buch. Sehr inspirierend.« Maria-Christina Piwowarski, blauschwarzberlin – der Literaturpodcast, 21.02.25 »Diese Sprache, die hat mich wirklich beeindruckt: in ihrer Präzision, in ihrer Eleganz. … Man kann aus der Lektüre wirklich ungemein viel mitnehmen.« Anne Kohlick, Deutschland Funk Kultur, Studio 9, 19.02.25 »Helene Bracht dringt in ihrem bemerkenswerten Debüt Schicht um Schicht in die Geschichte ihres Liebens vor – ein Buch wie ein Wunder.« Stefanie Jaksch, Buchkultur, 01.01.25


Biografie – Bracht, Helene

B
Bracht, Helene
Helene Bracht wurde 1955 in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie studierte Pädagogik und Psychologie, lernte Schauspiel und Theaterregie und arbeitete viele Jahre am Theater. Heute lebt sie als Psychologin mit eigener Praxis in Berlin. 2025 erschien bei Hanser ihr erster literarischer Essay, der Bestseller »Das Lieben danach«.
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