Das Ministerium des äußersten Glücks
Roy, Arundhati (24.10.2018)Das Ministerium des äußersten Glücks · Roy, Arundhati
Roman
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- Verlag: FISCHER Taschenbuch
- Autor: Roy, Arundhati
- Übersetzer: Grube, Anette
- ISBN: 978-3-596-03674-5
- Veröffentlichung: 24.10.2018
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 560 Seiten
- Maße: 125 x 190 (B/H)
- Gewicht: 484
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: The Ministry of Utmost Happiness
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Ein rasanter Roman.« Arno Widmann, Frankfurter Rundschau»Arundhati Roy beherrscht die Macht der Wörter, die Magie der Sätze, den Zauber der Gedanken. Eine Hymne auf das Leben.« Daniella Baumeister, Hessischer Rundfunk»Roy ist eine der besten Schriftstellerinnen auf dem Subkontinent. Eine geniale Beobachterin Indiens, ironisch im Ton, herzhaft in der Sache.« Laura Höflinger, Der Spiegel»Man will nur staunen über diese Beharrlichkeit, aufzubegehren, und über die poetische Kraft, mit der sie dies tut.« Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung»Sie ist wieder da. Endlich! Ein grandioses Epos!« Julia Meyer-Hermann, Brigitte
In ihrem Roman »Das Ministerium des äußersten Glücks« führt uns Arundhati Roy, Autorin des Weltbestsellers »Der Gott der kleinen Dinge«, an den unwahrscheinlichsten Ort, um das Glück zu finden. Eine Reihe ausgestoßener Helden ist hier mit ihrem Schicksal konfrontiert, aber sie finden eine Gemeinschaft, sie bilden eine Familie der besonderen Art.
Auf einem Friedhof in der Altstadt von Delhi wird ein handgeknüpfter Teppich ausgerollt. Auf einem Bürgersteig taucht unverhofft ein Baby auf. In einem verschneiten Tal schreibt ein Vater einen Brief an seine dreijährige Tochter über die vielen Menschen, die zu ihrer Beerdigung kamen. In einem Zimmer im ersten Stock liest eine einsame Frau die Notizbücher ihres Geliebten. Im Jannat Guest House umarmen sich im Schlaf fest zwei Menschen, als hätten sie sich eben erst getroffen – dabei kennen sie einander schon ein Leben lang.
Voller Inspiration, Gefühl und Überraschungen beweist der Roman auf jeder Seite Arundhati Roys Kunst. Erzählt mit einem Flüstern, einem Schrei, mit Freudentränen und manchmal mit einem bitteren Lachen ist dieser Roman zugleich Liebeserklärung wie Provokation: eine Hymne auf das Leben.
Rezensionen „Das Ministerium des äußersten Glücks"
Roy ist eine der besten Schreiberinnen auf dem Subkontinent. Eine geniale Beobachterin Indiens, ironisch im Ton, herzhaft in der Sache.Der Spiegel (Laura Höflinger)
Ein Roman, den man nicht aus der Hand legen kann, neuerdings im besten Format zum Mitnehmen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Fridtjof Küchemann)
Arundhati Roy gelingt das Kunststück aus diesem komplexen Material einen ebenso emotional bewegenden wie politisch engagierten Roman zu schmieden.
ARD / druckfrisch (Denis Scheck)
So erweist sich »Das Ministerium des äußersten Glücks« als große Romanallegorie auf Indiens Geschichte seit der Unabhängigkeit […] formvollendeter und überkultureller kann kaum erzählt werden.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andreas Platthaus)
[…] ein überwältigendes Panorama Indiens […] ein Palimpsest mit tausend Schichten und Geschichten, ein reales Märchen, labyrinthisch verflochten wie ein Banyan-Baum mit tausend Luftwurzeln […]
Bayerischer Rundfunk (Cornelia Zetzsche)
Das ist ein Sujet alttestamentarischer Wucht und Schwere, die in der kraftvollen, poetischen Sprache Roys einen angemessenen Hallraum findet.
Der Tagesspiegel (Gunda Bartels)
[…] ein rasanter Roman, der ein Füllhorn von Romanen ist […]
Frankfurter Rundschau (Arno Widmann)
[Man will] nur staunen über diese Beharrlichkeit, aufzubegehren, und über die poetische Kraft, mit der sie dies tut. Beides zusammen verleiht ihr eine einmalige Größe.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Julia Encke)
So fasziniert dieser Roman […]. Nach der Lektüre wird man nie mehr mit den Augen eines unschuldigen Globetrotters ein Land wie Indien bereisen können.
Norddeutscher Rundfunk (Annemarie Stoltenberg)
Biografie – Roy, Arundhati
Arundhati Roy wurde 1959 geboren, wuchs in Kerala auf und lebt in Neu-Delhi. Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit ihrem Debütroman »Der Gott der kleinen Dinge«, für den sie 1997 den Booker Prize erhielt. Neben dem Schreiben widmete sie sich ihrem politischen und humanitären Engagement. Bei S. FISCHER erschienen »Das Ministerium des äußersten Glücks« und die Essaybände »Azadi heißt Freiheit« und »Mein aufrührerisches Herz«. 2024 wurde Arundhati Roy mit dem PEN Pinter Prize ausgezeichnet. Im Herbst 2025 erschien ihr neues Buch »Meine Zuflucht und mein Sturm«, das mit dem National Book Critics Circle Award 2026 (Kategorie Autobiographie) ausgezeichnet wurde.
Anette Grube, 1954 in München geboren, hat Amerikanistik studiert. Sie hat u. a. Chimamanda Ngozi Adichie, T. C. Boyle, Vikram Seth und Mordecai Richler ins Deutsche übersetzt.
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