Das Parfüm des Todes
(15.10.2024)Das Parfüm des Todes
Thriller | »Das Parfum« meets »Das Schweigen der Lämmer«
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Verlag: Suhrkamp
ISBN: 978-3-518-47443-3
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 15.10.2024
- Verlag: Suhrkamp
- Übersetzer: Betz, Karin
- ISBN: 978-3-518-47443-3
- Bestellnummer: ST 5443
- Veröffentlichung: 15.10.2024
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 483 Seiten
- Maße: 131 x 26 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 431
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Before We Were Monsters
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Nervenkitzeln
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Das Parfum meets Das Schweigen der LämmerDas brillante Debüt eines Ausnahmetalents ‒ spannend, irre, obsessiv, tragisch, touching und literarisch virtuosShortlist des Taiwan Literature Award und des Taipei Book Fair AwardEine hochintelligente und sehr originelle Neuinterpretation klassischer Motive von Patrick Süskind und Thomas Harris. Alfred Hitchcock wäre begeistertEine neue, junge Stimme aus Asien, von der die Welt hören wird
Taipeh: Yang Ning ist Tatortreinigerin und hatte früher den absoluten Geruchssinn. Nach dem Tod ihres Bruders ist sie allerdings mit dem partiellen Verlust dieser Gabe gestraft und kann sie nur noch an Orten des Todes und der Verwesung wieder zum Leben erwecken. Als sie zur Wohnung einer verschwundenen Person gerufen wird, wo sie aufräumen soll, merkt sie allerdings zu spät und nachdem die Räume von ihr schon gesäubert worden sind, dass sie in eine Falle gelockt wurde. Diese Wohnung ist ein Tatort, hier ist ein Mord geschehen. Prompt wird sie von der Polizei als Hauptverdächtige betrachtet.
Yang Ning begibt sich auf eine verzweifelte Suche, um sich zu entlasten. Sie folgt der schwer fassbaren Spur, die der Mörder hinterlassen hat – der Duft eines Parfüms namens Madame Rochas ‒, und nimmt dabei die Hilfe des berühmt-berüchtigten Serienmörders und Künstlers Cheng Chunjin in Anspruch, um das Innenleben eines psychopathischen Geistes zu verstehen. Um das Monster zu jagen, muss sie selbst zu einem Monster werden ...
Rezensionen „Das Parfüm des Todes"
»Der Autorin gelingt es nicht nur die Gerüche so zu beschreiben, dass man sich beim Lesen manchmal die Nase zuhalten möchte. Mit kühler Präzision nimmt sie auch die ekligen Details in den Blick, die Tod und Verwesung mit sich bringen ... Die actiongetriebene Schnelligkeit hat sie aus dem Metier [der Drehbuchautorin] übernommen, blickt aber tiefer in die menschlichen Abgründe, als es die meisten Filme wagen würden.«Frankfurter Allgemeine Zeitung (Maria Wiesner)
»Das Parfüm des Todes ist ein Tochter-Bruder- Mutter-Drama, eine so traurige wie wütende Inspektion von Schuldzusammenhängen in einer Familie und den Gründen, warum ihr toxischer Hauch gleich mehrere Leben vergiften kann … Diese Tapferkeit und den Mut, diesen Impuls in Literatur zu verwandeln, kann man nicht hoch genug einschätzen.«
DIE ZEIT (Daniel Haas)
»Atemberaubend, bewegend und erschreckend … ein großartiges Ereignis der erzählenden Fiktion.«
The News Lens, Taipei (Daniel Haas)
»... unter der brutalen Oberfläche, dem bewussten Provozieren olfaktorischen Ekels steckt in diesem mutigen, wilden Debütroman eine intensive Auseinandersetzung mit dysfunktionalen Familien und Trauer.«
SWR Kultur (Daniel Haas)
»Die taiwanesische Variante zu Süskinds ›Parfum‹.«
Deutschlandfunk Kultur (Daniel Haas)
»Dieser Roman ist eine Sinneserfahrung. Er erweitert den Blick. Vielleicht kann nur ein tief empfundener, kein Risiko scheuender Debütroman derart Existentielles bündeln und unserer menschlichen Natur etwas Neues, Tiefes, Wahres abgewinnen. … Der Roman ist sanft und brutal und vor allem intelligent, ist ein Triumph, ist psychologischer Thriller und Serienkiller-Roman und große existentialistische Literatur.«
CultureMag (Alf Mayer)
Biografie
Thomas Wörtche, geboren 1954. Kritiker, Publizist, Literaturwissenschaftler. Beschäftigt sich für Print, Online und Radio mit Büchern, Bildern und Musik, schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen, und mit Literatur aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Australien/Ozeanien. Herausgeber der »global crime«-Reihe metro in Kooperation mit dem Unionsverlag (1999 – 2007), der Reihe »Penser Pulp« bei Diaphanes (2013-2014). Gründete 2013 zusammen mit Zoë Beck und Jan Karsten den (E-Book-)Verlag CulturBooks und gibt ein eigenes Krimi-Programm für Suhrkamp heraus. Co-Herausgeber des Online-Feuilletons CULTurMAG.
Karin Betz übersetzt chinesische und englische Literatur, ist Kulturvermittlerin, Dozentin, Moderatorin und DJ. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u.a. Literaturnobelpreisträger Mo Yan, Liao Yiwu, Cixin Liu, Xi Xi, Jin Yong und Can Xue. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit der August-von-Schlegel Gastprofessur für die Poetik der Übersetzung an der FU Berlin 2020/21 und zuletzt mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis 2024.
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