Das Würfelhaus
Moll, Sebastian (11.09.2024)Das Würfelhaus · Moll, Sebastian
Mein Vater und die Architektur der Verdrängung | Eine Architekturgeschichte, ein Generationenporträt… mehr lesen
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- Verlag: Insel Verlag
- Autor: Moll, Sebastian
- ISBN: 978-3-458-64453-8
- Veröffentlichung: 11.09.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 207 Seiten
- Maße: 145 x 19 x 221 (B/T/H)
- Gewicht: 359
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Bauen als Entlastung von der eigenen GeschichteArchitekturgeschichte, Generationenporträt, Sittengemälde der BRDFür Leserinnen und Leser von Sabine Bode, Harald Jähner oder Frank Biess
Als Sebastian Molls Vater in den 60er Jahren ein Zuhause für seine Familie baute, verband er damit eine Hoffnung: die Vergangenheit vergessen. Denn als Angehöriger der Flakhelfer-Generation hatte er Nazi-Indoktrinierung, Kriegstrauma sowie die seelische Verstümmelung durch den faschistischen Männlichkeits-Kult erlitten. Mit dem Bau eines Vorort Reihenhauses im Süden Frankfurts vollzog er diesen Neuanfang architektonisch, zudem prägte er als Städteplaner einer Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft den Neuaufbau seiner Heimat und trieb so eine Architektur der Verdrängung voran, die bis heute die deutschen Städte prägt. Doch sowohl im Privaten als auch im Leben der Stadt meldete sich das Verdrängte zurück.
Das Würfelhaus ist eine architektonische Freilegung der deutschen Nachkriegszeit. Kundig und einfühlsam erzählt Sebastian Moll anhand seiner Familiengeschichte den schwierigen und schmerzlichen Versuch seiner Generation und mit ihr der deutschen Gegenwart, das Erbe des Nationalsozialismus abzutragen.
»Sebastian Moll gelingt es eindringlich, eine familiäre Black Box zu füllen und dabei berührend, zutiefst persönlich und zugleich klar analytisch der Frage nach Männlichkeitsbildern gestern und heute nachzugehen. Ein spannend geschriebenes Stück Erinnerungskultur, wie wir es nötiger denn je brauchen.« Shelly Kupferberg
Rezensionen „Das Würfelhaus"
»[Ein] kluges, durchweg mitreißend geschriebenes Buch ...«Der Tagesspiegel (Thomas Groß)
»Moll liefert mit seinem Essay einen psychogeografischen Abriss über den Städtebau von Frankfurt am Main. Und er wirft Fragen auf mit dem Fokus auf die Generation Flakhelfer ... die es sich im derzeitigen politischen Klima in Deutschland erneut zu stellen lohnt.«
taz. die tageszeitung (Kathrin Schömer)
»»Das Würfelhaus« ist eine lohnende Lektüre, die das Gerede von der ach so gelungenen Aufarbeitung Lügen straft.«
Jungle World (Benjamin Schlodder)
»Ein eindringlich geschriebener, wertvoller Beitrag zur Erinnerungsgeschichte.«
Südwest Presse (Marcus Golling)
»Eine mutige Konfrontation mit familiären Narben, verwoben mit deutscher Erinnerungskultur in der Stadtgeschichte.«
Frankfurter Neue Presse (Marcus Golling)
»Das Buch ist eine gelungene Mischung aus persönlicher und architektonischer Biografie. Es handelt sich um zwei Bücher in einem: eine literarische Verarbeitung einer Kriegs- und Nachkriegs-Familienvita. Und einen sachlichen Text über die Architekturgeschichte Frankfurts im 20. Jahrhundert.«
Frankfurter Rundschau (Marcus Golling)
»Eine mutige Konfrontation mit familiären Narben, verwoben mit deutscher Erinnerungskultur in der Stadtgeschichte.«
Frankfurter Neue Presse (Marcus Golling)
»Die Sozialisation des eigenen Vaters in der Nazi-Zeit und der Versuch eines Neubeginns nach dem Krieg – das ließ sich in den verschiedenen Etagen des Elternhauses ablesen, wie in den Schichten einer archäologischen Ausgrabung. Und mehr noch: Sebastian Moll erkennt diese Schichten der Verdrängung auch in der Architektur unserer Städte ... Über all das hat [er] ein faszinierendes Buch geschrieben«
Hessischer Rundfunk (Marcus Golling)
»Eine mitreißende Geschichte von Verdrängung und Wiederkehr.«
Deutschlandfunk Kultur (Thomas Gross)
»Die Lektüre ist fesselnd für Architekten wie Stadtplanerinnen, doch auch für Bauhistorikerinnen und Kulturgeschichtler empfehlenswert.«
Bauwelt (Ulrich Brinkmann)
»… ein persönliches Stück Erinnerungskultur.«
chrismon plus (Ulrich Brinkmann)
Biografie – Moll, Sebastian
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