Das gute Übel
Schweblin, Samanta (17.09.2025)Das gute Übel · Schweblin, Samanta
Erzählungen | Gestochen scharfe Horrorgeschichten der National Book Award Gewinnerin | »Entsetzen, A… mehr lesen
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Schweblin, Samanta
- Übersetzer: Gareis, Marianne
- ISBN: 978-3-518-43138-2
- Veröffentlichung: 17.09.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 189 Seiten
- Maße: 132 x 26 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 308
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: El buen mal
- Originalsprache: spa
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Lesemotiv: Nervenkitzeln
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Nebenlesemotive: Nervenkitzeln
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Für Fans von Ottessa Moshfegh, David Lynch und Stephen KingErscheint in über 30 Ländern, internationale KampagneGroße Lesereise, u.a. ILB am 12. SeptemberGewinnerin des National Book Award
Das Grauen lauert im Vertrauten
Hinterm Haus liegt ein tiefer See, da sitzt sie stundenlang auf dem Grund und hält die Luft an – zurück bei Mann und Kindern wird sie den bohrenden Wunsch nicht los, für immer unter Wasser zu wollen. Ein Junge hat ein Loch in der Kehle und die Stimme verloren – und um die Aufmerksamkeit seines gebrochenen Vaters zu wecken, greift er zu immer abgründigeren Methoden. Eine im Sterben liegende Frau ruft eine Freundin an, mit der sie seit dreißig Jahren nicht gesprochen hat, seit dem tragischen Unfall damals – wer von den beiden trug daran eigentlich die Schuld?
In den gestochen scharfen Horrorgeschichten von Das gute Übel kommen uns die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.
Alle Dutzend Jahre erscheint dieses eine Buch, das ein Loch in den Himmel reißt.
Rezensionen „Das gute Übel"
»Zwischen den Sphären von Leben und Tod ... beziehen diese Geschichten ihre hypnotische Kraft zu einem wesentlichen Teil aus ihrer entschlossenen Skizzenhaftigkeit. Das gute Übel bringt Ausgesprochenes, Weggelassenes und Angedeutetes ... in ein zuvor noch nicht erreichtes Gleichgewicht.«DIE ZEIT (Gregor Dotzauer)
»Samanta Schweblins Bedrohungsatmosphären sind perfekt in Szene gesetzt, ohne dabei ihre verstörende Stimmung einzubüßen. Seit nunmehr vier gemeinsamen Büchern verleiht die Übersetzerin Marianne Gareis dem im Deutschen eine Prägnanz, die Schweblins literarische Bedeutung als eine gewichtige Stimme unserer Zeit dick unterstreicht.«
Der Tagesspiegel (Maximilian Mengeringhaus)
»Samanta Schweblin hat ein besonderes Gespür für Plot und Psyche. Ihre wunderbar wundersamen Geschichten blicken in Abgründe, an deren Basis die Schriftzüge Enttäuschung und Verlust eingebrannt sind.«
Frankfurter Rundschau (Martin Oehlen)
»Schweblin ... benötigt keine Monster, Gespenster, übersinnliche Mächte. ... Stattdessen schafft sie es mittels Timing und Rhythmus, erzählerisch dem Schrecken einen Weg zu bahnen.«
neues deutschland (Vincent Sauer)
»In den brillanten Geschichten der Argentinierin Samanta Schweblin werden Ängste und Traumata auf geisterhafte Weise erfahrbar. ... [G]roßartige Literatur ...«
WELT AM SONNTAG (Richard Kämmerlings)
»Samanta Schweblin blickt ungetrübt auf die Welt, durchdringt ihre trügerische Oberfläche und ermöglicht ihren Leserinnen und Lesern, dasselbe zu tun. Diese Direktheit und die Klarheit ihrer Sprache eröffnen ein einzigartiges emotionales Terrain, in dem Angst und Mitgefühl miteinander verschmelzen.«
The Guardian (Richard Kämmerlings)
»Hier schreibt eine Autorin mit absoluter und vollständiger Kontrolle. Schweblins akribische Klarheit wird niemals durch den Schrecken ihrer Themen beeinträchtigt. Indem wir ihr vertrauen, dass sie uns bis auf den Grund mitnimmt, belohnt sie uns verlässlich mit einem Hoffnungsschimmer.«
Financial Times (Richard Kämmerlings)
»Das gute Übel ist im Kern ein Buch über das Älterwerden und über jene Dinge, die wir uns selbst und unserer Jugend schuldig sind. Ein weiterer Triumph von Schweblin.«
Chicago Review of Books (Richard Kämmerlings)
»Das gute Übel ist für mich eine der großen literarischen Entdeckungen in diesem Frühjahr.«
WDR 3 (Denis Scheck)
»In den gestochen scharfen Horrorgeschichten kommen uns in diesem Erzählband die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Die Argentinierin Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.«
Märkischer Sonntag (Dietmar Bender)
»In den gestochen scharfen Horrorgeschichten kommen uns in diesem Erzählband die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Die Argentinierin Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.«
Märkischer Sonntag (Dietmar Bender)
»... Erzählungen, die man atemlos liest.«
NZZ am Sonntag (Martina Läubli)
»… starke Literatur. «
Berlins schönste Seiten – Der Literaturpodcast der Berliner Morgenpost (Martina Läubli)
»… kluger, poetischer Horror, direkt aus dem Alltag … «
Nürnberger Nachrichten (Wolf Ebersberger)
»Schweblin [ist eine] Meisterin der Überraschung. ... Ihre Themen sind [dabei] von universellem Interesse. Auch das macht sie so großartig.«
SWR (Eva Karnofsky)
»... mit traumwandlerischer Souveränität erzeugt Schweblin Settings, die uns Leser schaudern lassen.«
Deutschlandfunk Kultur (Tobias Wenzel)
»Diese Erzählungen sind wunderbar eindringlich und verstörend. Wie Fieberträume schwanken sie zwischen dem Vertrauten des Alltagslebens und den unvorhersehbaren, visionären Höhenflügen des Unbewussten.«
The New York Times Book Review (Joyce Carol Oates)
»Unverschämt originelle und tief emotionale Geschichten mit unauslöschlicher Wirkung.«
Kirkus Review (Joyce Carol Oates)
»... fantastisch unberechenbar ... Das ist auch diesmal wieder in jeder ihrer sechs Erzählungen zu spüren.«
emotion (Silvi Feist)
»[E]in Meisterwerk ...«
Rolling Stone (Birgit Schmitz)
»Jedes Wort ist präzise gewählt, die Komposition perfekt. Es sind keine fantastischen Geschichten, eine gern verwendete Klassifizierung des Werks von Samanta Schweblin, nein, es sind literarische Kleinode.«
Lesart (Birgit Schmitz)
»[Schweblins] Geschichten überzeugen durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Authentizität. Jede ihrer Figuren ist lebensnah und glaubwürdig dargestellt.«
pressplay.at (Marco Rauch)
»Schweblin unterstreicht damit wieder einmal, dass sie zu den einzigartigsten, furchteinflößendsten und schlicht besten Erzählerinnen unserer Zeit gehört. «
Virus (Marco Rauch)
Biografie – Schweblin, Samanta
Samanta Schweblin wurde 1978 in Buenos Aires geboren. Für ihren Erzählungsband Die Wahrheit über die Zukunft erhielt sie 2008 den Premio Casa de las Américas sowie den Juan-Rulfo-Preis, für den Band Sieben leere Häuser erhielt sie den Premio de narrativa breve Ribera del Duero de España. Ihre Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt. Zwei Mal stand sie bereits auf der Shortlist für den International Booker Prize. Samanta Schweblin lebt und arbeitet in Berlin.
Marianne Gareis arbeitet seit 1989 als Übersetzerin portugiesischer und brasilianischer Literatur. Sie erhielt u.a. den renommierten Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW. Sie lebt in Portugal und Deutschland.
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