Hundert Augen
Schweblin, Samanta (18.05.2022)Hundert Augen · Schweblin, Samanta
Roman | Dystopischer Technologie-Horror für alle Fans von »Black Mirror«
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Schweblin, Samanta
- Übersetzer: Gareis, Marianne
- ISBN: 978-3-518-47250-7
- Bestellnummer: ST 5250
- Veröffentlichung: 18.05.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 251 Seiten
- Maße: 120 x 20 x 191 (B/T/H)
- Gewicht: 245
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (5250)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Kentukis
- Originalsprache: spa
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Wird als Serie verfilmt
Sie sind überall. Sie sehen dich. Und sie wissen alles über dich.
Willkommen in der Welt der Kentukis: Plüschtiere, ferngesteuert von anonymen Menschen irgendwo auf der Welt. Was als harmlose Spielerei beginnt, entpuppt sich als Abgrund zwischen Voyeurismus, Kontrolle und Machtmissbrauch. Jugendliche nutzen die Kentukis für gefährliche Spiele, Erwachsene flüchten sich in neue Beziehungen, während einsame Seelen Halt in den fremden Blicken suchen. Doch was geschieht, wenn sich die Rollen zwischen Beobachtern und Beobachteten verschieben?
Ein psychologisch vielschichtiger Roman über unsere digitalisierte Gegenwart, Abhängigkeiten und die Sehnsucht nach Nähe – fesselnd, verstörend, absolut zeitgemäß.
Rezensionen „Hundert Augen"
»Das funktioniert als eine ganz besondere Art von Roman vor allem deshalb, weil Schweblins konzise und lakonische Sprache diese geografisch in alle Richtungen ausfransenden Handlungsstränge zu einem literarisch dichten, spannungsgeladenen Netz zusammenwebt.«neues deutschland (Florian Schmid)
»Ein solches Sujet – kleine, von Unbekannten ferngelenkte Plüschtiere mit Kamera drin bevölkern auf einmal alle Haushalte – würde unter minderbegabten Händen zu einer aufdringlich parabelhaften ›Black Mirror‹-Folge gerinnen, aber bei Schweblin entstehen Seite für Seite tiefer ins menschliche Mysterium vordringende Geschichten daraus.«
Süddeutsche Zeitung (Clemens J. Setz)
»Anders als dystopische Science-Fiction-Literatur zeigt [Hundert Augen] an einem technologisch plausiblen Beispiel, wie unvorbereitet wir Menschen in die neue Welt hineinstolpern. Und unterhaltsam ist der Roman außerdem.«
DIE ZEIT (Gero von Randow)
»Mit beeindruckendem Gespür für visuelle Effekte und Situationskomik ...«
Der Tagesspiegel (Anja Kümmel)
»Immer wieder werden im Roman Menschen auf der Suche nach Nähe gedemütigt, behutsam gepflanzte Hoffnungen auf großes oder kleines Glück pulverisiert. Allerdings selten, und das unterscheidet Schweblin von vielen Autoren, um des Schockeffekts willen, nie mit spürbarer Freude an Qual und Grenzüberschreitung. Schweblins Geschichten sind verstörend, weil sie die Menschlichkeit mindestens so sorgfältig untersucht wie die Unmenschlichkeit.«
taz. die tageszeitung (Julia Lorenz)
»Grandiose Literatur … Ein Weltroman … Seit Dave Eggers das beachtenswerteste Buch zum Thema, was diese digitale Welt mit uns macht.«
Literarisches Quartett (Thea Dorn)
»Samanta Schweblins Hundert Augen inszeniert auf sehr schlaue Weise ein immer wiederkehrendes Debattenthema unserer digitalen Zeit.«
Landshuter Zeitung (Florian Schmid)
»Hundert Augen ist brillante Science-Fiction, große Gegenwartsliteratur und ein aktuelles Ausrufezeichen hinter der langen Tradition südamerikanischer Fantastik.«
die zukunft (Christian Endres)
»Schweblins Dialoge, ihre Roman-Regie fesseln. ... Visionär, kalt & verstörend.«
fixpoetry.de (Jonis Hartmann)
»Mit poetischer Präzision führt Schweblin auch jede noch so zarte Geschichte zielgerichtet Richtung Abgrund. Jede Form von Gewissheit ist am Ende der Lektüre [von Hundert Augen] in Fetzen. ... Literatur, die so überwältigend ist, dass sie einem den Boden unter den Füßen wegzieht.«
Kulturaustausch (Sarah Murrenhoff)
Biografie – Schweblin, Samanta
Samanta Schweblin wurde 1978 in Buenos Aires geboren. Für ihren Erzählungsband Die Wahrheit über die Zukunft erhielt sie 2008 den Premio Casa de las Américas sowie den Juan-Rulfo-Preis, für den Band Sieben leere Häuser erhielt sie den Premio de narrativa breve Ribera del Duero de España. Ihre Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt. Zwei Mal stand sie bereits auf der Shortlist für den International Booker Prize. Samanta Schweblin lebt und arbeitet in Berlin.
Marianne Gareis arbeitet seit 1989 als Übersetzerin portugiesischer und brasilianischer Literatur. Sie erhielt u.a. den renommierten Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW. Sie lebt in Portugal und Deutschland.
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