Das schwarze Königreich
Twardoch, Szczepan (22.03.2022)Das schwarze Königreich · Twardoch, Szczepan
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- Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
- Autor: Twardoch, Szczepan
- Übersetzer: Kühl, Olaf
- ISBN: 978-3-499-00083-6
- Veröffentlichung: 22.03.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 416 Seiten
- Maße: 125 x 30 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 361
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Królestwo
- Originalsprache: pol
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Der meisterhafte Roman des polnischen Literaturstars Szczepan Twardoch über das Überleben im Warschauer Ghetto. Kompromisslos erzählt, mit glänzender, eisiger Spannung. «Eine enorme Sprachkraft.» (Hamburger Abendblatt) «Ein wuchtiger, unter die Haut gehender Geschichtsroman.» (Deutschlandfunk) «Ein Meisterwerk.» (NDR Kultur)
Der meisterhafte Roman des polnischen Literaturstars Szczepan Twardoch über das Überleben im Warschauer Ghetto. Kompromisslos erzählt, mit glänzender, eisiger Spannung.
Warschau nach dem deutschen Angriff 1939. Jakub Shapiro, früherer Boxer und Unterweltkönig der Stadt, führt als Soldat einen aussichtslosen Kampf. Doch das luxuriöse Leben geht zu Ende, sein Reich zerfällt, auch seine Familie. Bald sorgt der halbwüchsige Sohn David unter Todesgefahr durch Schmuggel und Schwarzhandel für das Überleben von Mutter und Bruder. Gräuel, Hunger und Verrat beherrschen die Stadt, der Preis für ein Überleben ist unermesslich hoch. Als das Ghetto zerstört liegt, kämpft Jakubs Geliebte Ryfka bis aufs Blut für ihre und Jakubs Zukunft. Und David will Rache nehmen, an den Deutschen, an allen.
Rezensionen „Das schwarze Königreich"
Twardoch ist mit dieser erzählerischen Gleitsichtbrille eine Art Tarantino der polnischen Geschichtsschreibung. In seinen Pageturnern gelingt es ihm, die gewaltsamen Umbrüche des zwanzigsten Jahrhunderts literarisch zu vergegenwärtigen.Frankfurter Allgemeine Zeitung (Katharina Teutsch)
Dieser unbedingt zu empfehlende Roman garantiert intensive Lesestunden.
Die Presse (Jochen Jung)
Die sehr bewegende Geschichte vom fast aussichtslosen Überlebenskampf der polnischen Juden ... und eine berührende Geschichte starker Frauen, zersetzter Familien und Lieben. Ein großer Wurf.
Badische Zeitung (René Zipperlen)
Packed, düster, hinein- und hinunterziehend
taz (René Zipperlen)
Eine enorme Sprachkraft. Immer wieder verschlägt es dem Leser den Atem.
Hamburger Abendblatt (Heinrich Oehmsen)
„Das schwarze Königreich“ ist ein wuchtiger, unter die Haut gehender Geschichtsroman. Vieles darin hat man in dieser Intensität bisher vielleicht nur durch ein Buch vermittelt bekommen: Marcel Reich-Ranickis „Mein Leben“.
Der Tagesspiegel (Wolfgang Schneider)
"Das schwarze Königreich" ist ein wuchtiger, unter die Haut gehender Geschichtsroman, wie ihn die deutsche Literatur in diesem Herbst nicht zu bieten hat.
Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Wolfgang Schneider)
Ein gewagter Roman, der einem die Geschichte, die er erzählt, dramatisch nahebringt.
Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik" (Frank Meyer)
Meisterhaft blättert Twardoch seine Figuren auf ... die 400 rasant erzählten Seiten gehen einem an die Nieren und zu Herzen. Hoffnung führen sie keine im Vorrat, Liebe schon.
Neue Zürcher Zeitung (Ilma Rakusa)
Ein Meisterwerk. Szczepan Twardoch hat große Literatur geschaffen, erschütternde, ja radikale Poesie.
NDR Kultur (Peter Helling)
Biografie – Twardoch, Szczepan
Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der Gegenwartsliteratur. Seine Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet worden, Twardoch erhielt u.a. den Polityka-Passport-Preis, den Brücke-Berlin-Preis (mit seinem Übersetzer Olaf Kühl), den Samuel-Bogumił-Linde-Preis und den Usedomer Literaturpreis. Zuletzt erschien Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg. Die NZZ schrieb: «Dem Sog seines Erzählens kann man sich schwer entziehen.» Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.
Olaf Kühl, 1955 geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte und arbeitete lange Jahre als Osteuropareferent für die Regierenden Bürgermeister von Berlin. Er ist Autor und einer der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen und Russischen, u.a. wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis und dem Brücke Berlin-Preis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman, «Der wahre Sohn», war 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
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