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Der Luzifer-Effekt

Zimbardo, Philip (27.10.2016)
Produktinformationen "Der Luzifer-Effekt"
  • Springer Berlin
  • Zimbardo, Philip
  • Petersen, Karsten
  • 978-3-662-53325-3
  • 86882683
  • 27.10.2016
  • 504 Seiten
  • 168 x 240 (B/H)
  • 1087
  • deutsch
  • 1
  • © 2008
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Verstehen
  • Auseinandersetzen
  • Verstehen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Philip Zimbardos Meisterwerk als preisgünstige Paperbackausgabe Eine fesselnde Studie zu moralischem Verhalten, zur Macht der Umstände und zum Bösen in uns Zimbardo zählt zu den ganz großen Namen der modernen Psychologie Sein Buch schlägt den Bogen vom wegweisenden Stanford Prison Experiment bis in aktuelle (auch politische) Debatten, etwa zu den Vorfällen in Abu Ghraib Includes supplementary material: sn.pub/extras

Was bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun? Wie können normale Menschen dazu verleitet werden, unmoralisch zu handeln? Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse, und wer läuft Gefahr, sie zu überschreiten?

Der renommierte Sozialpsychologe Philip Zimbardo erläutert in seinem neuen Buch Der Luzifer-Effekt, wie wir alle für die Verlockungen "der finsteren Seite" anfällig sind – und die unzähligen Gründe dafür.

Rezensionen „Der Luzifer-Effekt"

Aus den Rezensionen der 1. Auflage:“Dieses bedeutende und brisante Buch offenbart verstörende Wahrheiten; über physische und psychische Gewalt, über Misshandlungen und Folter, über Kriegsverbrechen und Massenmorde - und über die Menschen, die sie ausführen, anordnen, ermöglichen oder zulassen. Philip Zimbardos These: Nicht die Veranlagung bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der sie sich befinden oder in die man sie versetzt. ... Bei aller Beklemmung, die die Lektüre dieser ungemein detailreichen Studie unweigerlich auslöst, öffnet das Buch aber auch ein Fenster der Hoffnung: So wie man Situationen schaffen kann, die Menschen zum Bösen zu verführen, so können auch Zivilcourage und heldenhaftes Verhalten durch geeignete Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Weichenstellung gefördert werden.” (in: literatur-report.de, Juli 2008) “Jeder Mensch ist potenziell ein Gewalttäter und in jedem von uns steckt ein Teufel; aber nicht die Veranlagungbringt den Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der er sich befindet oder in die er versetzt wird, lautet Zimbardos provozierende These. Anhand historischer und aktueller Beispiele sowie eigener Forschungen zeigt der renommierte amerikanische Sozialpsychologe im Detail, wie gruppendynamische Prozesse, situative Kräfte und das soziale Umfeld zusammenwirken können, um aus anständigen Bürgern Folterknechte und Mörder zu machen. ... Auch die Mittäterschaft politischer und militärischer Entscheidungsträger arbeitet er deutlich heraus. Eine hochbrisante Studie, die bereits viel Beachtung in den Medien gefunden hat.” (in: ekz-Informationsdienst, Januar 2009) “Ein fesselnder, gleichwohl erschreckender Blick auf unsere dunkle Seite. ... Für alle, die sich fragen, wie Böses entsteht und bekämpft werden kann. ” (emotion)Aus den Rezensionen der englischen Originalausgabe (ins Deutsche übersetzt):“Eine beeindruckendes Stück Forschung zur Natur des Bösen undden Systemen und Situationen, die es nähren. ” (The Guardian's Observer Magazine, April, 2007)“Alle Politiker und gesellschaftlichen Berichterstatter sollten dieses Buch lesen ... Keine erfreuliche Lektüre für diejenigen, die überzeugt sind, dass wir als Individuen moralisch autonom sind ... Der Luzifer-Effekt ist ein wichtiges Buch.” (The Sunday Times, April, 2007)“Das letzte Kapitel ist ein Juwel. Nahtlos zeigt Zimbardo hier, wie die gleiche Sozialpsychologie, die unsere übelsten Instinkte ausnutzt, sich so umgestalten lässt, dass sie das Beste in uns hervorbringt ... Dieses wichtige Buch sollte Pflichtlektüre nicht nur  für Sozialwissenschaftler sein, sondern auch für Politiker, Entscheidungsträger und Erzieher.” (American Scientist, September, 2007) zahlreiche weitere Rezensionen zum englischen Original: siehe lucifereffect.com


Biografie – Zimbardo, Philip

Z
Zimbardo, Philip

Philip G. Zimbardo ist Professor emeritus für Psychologie an der Stanford University und Leiter des Stanford Center on Interdisciplinary Policy, Education, and Research on Terrorism. Sein Lehrbuch Psychology and Life ist in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und hat sich millionenfach verkauft. Zimbardo hat auch an der Yale University, der New York University sowie der Columbia University gelehrt und war Präsident der American Psychological Association. Mit seinem Namen ist unter anderem das berühmte Stanford Prison Experiment verbunden, zu dem es die viel genutzte Website prisonexp.org gibt. Im Jahr 2004 sagte Zimbardo als Sachverständiger im Kriegsgerichtsverfahren gegen einen der US-Armeereservisten aus, die angeklagt waren, im Abu-Ghraib-Gefängnis im Irak Gefangene misshandelt und gefoltert zu haben.

Professor Zimbardo verdient einen tief empfundenen Dank für die Offenlegung und Beleuchtung der dunklen, verborgenen Winkel dermenschlichen Seele. Sein Buch ist eine nicht immer ermutigende Lektüre. Doch der Autor zeigt sehr deutlich, dass es zu den entscheidenden Herausforderungen der menschlichen Existenz gehört, sich selbst kennenzulernen. Václav Havel, Schriftsteller, Bürgerrechtler, Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011)

Weitere Informationen zum Autor und zum Buch unter zimbardo.com und lucifereffect.com

Bei Springer ist auch Zimbardos Sachbuch Die neue Psychologie der Zeit erschienen.

Weitere Ausgaben:

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