Der Pole
Coetzee, J.M. (27.11.2024)Der Pole · Coetzee, J.M.
Roman
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- Verlag: FISCHER Taschenbuch
- Autor: Coetzee, J.M.
- Übersetzer: Böhnke, Reinhild
- ISBN: 978-3-596-71103-1
- Veröffentlichung: 27.11.2024
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 144 Seiten
- Maße: 125 x 10 x 189 (B/T/H)
- Gewicht: 134
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: The Pole
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Eine große Liebesgeschichte.« Ursula März, Deutschlandfunk Kultur
In seiner Künstlernovelle »Der Pole« entwirft der Nobelpreisträger J. M. Coetzee eine zarte, elegische Liebesgeschichte, die spröde beginnt und traurig schön endet. Der Protagonist, ein ergrauter Maestro, ist Pianist, für den die Schönheit Chopins in der Präzision liegt. Beatriz ist nach seinem Konzert in Barcelona als Gastgeberin nur eingesprungen, doch der Pianist entdeckt in ihr den Stern, dem seine Liebe folgen will. Beatriz kommen seine Interpretationen von Chopins Nocturnes etwas reizlos vor und seine Liebeserklärung in Form eines Gedicht-Zyklus in einer fremden Sprache stellt sie vor die Herausforderung deren Bedeutung erst mühsam dechiffrieren zu müssen. Dennoch entwickelt sich zwischen beiden eine Liebesbeziehung, die die Schwierigkeif aufzeigt, wahre Gefühle zu übermitteln. In einem wahren Meisterwerk entwickelt J. M. Coetzee eine Erzählung, in der es um den richtigen Ausdruck für die Leidenschaft geht, der den anderen überzeugt und so schwer zu finden ist wie der wahre Tastenanschlag für Chopin. Mit der Erkenntnis, dass man ihn manchmal auch zu spät erst findet…
Rezensionen „Der Pole"
Mit der ihm eigenen Kühlheit und stilistisch gewohnt souverän erzählt Coetzee im Präsens von einer Passion mit Schieflage.Falter
Das Ergebnis ist ein vielseitiger Roman, der als intellektuelle Beobachtung der letzten Jahrzehnte ebenso viel taugt wie als literarischer Text.
NZZ am Sonntag - Bücher am Sonntag
„Der Pole“ ist ein kleiner Roman, aber große Literatur.
Der Tagesspiegel (Wolfgang Schneider)
Niemand kann so glänzend nachdenken, indem er erzählt, und erzählen, indem er nachdenkt: J. M. Coetzee hat mit »Der Pole« einen hinreißenden Roman geschrieben
Die Zeit (Wolfgang Schneider)
Es ist eine große Liebesgeschichte.
Deutschlandfunk Kultur (Ursula März)
J.M Coetzee findet mit einer Liebesgeschichte zu alter Stärke zurück
Welt am Sonntag (Gisela Thrams)
Nüchtern erzählt, aber mit großer Lust am literarischen Spiel [...].
Der Standard (Stefan Kutzenberger)
[...] tatsächliche Welt-Literatur, nämlich ein Werk, dessen Semantik sich auf die verschiedenen Übersetzungen verteilt und sich also nur in der Gesamtheit seiner verschiedenen Sprachen fassen lässt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Simona Pfister)
Erstaunlich, was Literatur alles kann.
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)
Sein kleines Büchlein wird so zu einem großen Roman.
Freie Presse (Welf Grombacher)
[...] er beherrscht die Kunst, seinen Lesern die Freiheit der Interpretation zu schenken.
Stern (Dirk van Versendaal)
"Der Pole" ist ein kleines, feines, skurriles Meisterwerk.
WDR3 Lesestoff (Wolfgang Schneider)
Coetzee beobachtet seine Figuren neugierig wie ein Wissenschaftler eine Versuchsanordnung.
ORF, Ö1 (Wolfgang Schneider)
Biografie – Coetzee, J.M.
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