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Der Ruf der Horde

Vargas Llosa, Mario (16.12.2020)
Produktinformationen "Der Ruf der Horde"
  • Suhrkamp
  • Vargas Llosa, Mario
  • Brovot, Thomas
  • 978-3-518-47109-8
  • ST 5109
  • 16.12.2020
  • Taschenbuch
  • 313 Seiten
  • 120 x 25 x 190 (B/T/H)
  • 294
  • suhrkamp taschenbuch (5109)
  • deutsch
  • La llamada de la tribu
  • spa
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  • »Mario Vargas Llosa hat erneut bewiesen, dass ein fantasiebewegter Vollblut-Romancier ebenfalls ein luzider, stringenter Denker sein kann.« Die literarische Welt»Ein Liberaler, der auf überzeugende Weise Lust auf Liberalismus macht.« rbb Kultur»Ein Plädoyer für den Liberalismus und zugleich eine intellektuelle Autobiografie.« dpa»Dafür kann man ihm nur dankbar sein.« Neue Zürcher Zeitung

Gegen den »Ruf der Horde« (Karl Popper), gegen den weltweit grassierenden, primitiven Populismus vergegenwärtigt Mario Vargas Llosa die Traditionen des Liberalismus, die ihn geprägt, bereichert und ein ganzes Leben lang geleitet haben – als politischen Schriftsteller wie als schreibenden Politiker.

Mit essayistischer Verve und analytischem Scharfsinn schreibt Mario Vargas Llosa über seine Heroen des historischen Liberalismus, über Adam Smith, José Ortega y Gasset, Friedrich Hayek, Karl Popper, Raymond Aron, Isaiah Berlin und Jean-François Revel. Sie haben ihn mit einer ganz anderen Denkungsart vertraut gemacht, mit einer Denkungsart, die das Individuum stets höher stellte als die »Horde«, die Nation, die Klasse oder die Partei und die die freie Meinungsäußerung immer schon als fundamentalen Wert für das Gedeihen von Demokratie zu verteidigen wusste.

Rezensionen „Der Ruf der Horde"

»Mario Vargas Llosa wiederum hat erneut bewiesen, dass ein fantasiebewegter Vollblut-Romancier ebenfalls ein luzider, stringenter Denker sein kann.«
DIE WELT (Marko Martin)

»Mario Vargas Llosa, allen Idealisierungen abhold, erweist sich so zuletzt selbst als eine Art Ideal wider Willen: als ein entspannter, unverkrampfter klassisch Liberaler, der stets klug, aber keine Sekunde besserwisserisch, gerne leidenschaftlich, aber nie fanatisch ist. Dafür kann man ihm nur dankbar sein.«
Neue Zürcher Zeitung (René Scheu)

»Eine Heldengalerie. ... Er führt uns vor, wie man sich frei bewegen kann zwischen seinen Helden und wie befriedigend es ist, ihnen auch einmal den Laufpass zu geben.«
Frankfurter Rundschau (Arno Widmann)

»Auch in dem neuen Werk zeichnet sich Vargas Llosa durch die Sinnlichkeit seines Denkens aus. Er ist ein Liberaler, der auf überzeugende Weise Lust auf Liberalismus macht.«
rbb kultur (Arno Orzessek)

»Der Ruf der Horde ist kein Roman. Aber den Romancier wird man bei der Lektüre nicht vermissen müssen.«
Kölner Stadt-Anzeiger (Martin Oehlen)

»Der Ruf der Horde ist ein gelehrtes, elegant geschriebenes und von Thomas Brovot fein übersetztes Buch für alle, die sich mit liberalen Ideen auseinandersetzen wollen.«
Der Standard (Stefan Gmünder)

»Eine enorm anregende, kraftvolle, streitbare Lektüre.«
WDR (Dirk Fuhrig)

»Vargas Llosa liefert lesenswerte Porträts verstorbener Geistesgrößen und würdigt ihr Denken kritisch.«
Mannheimer Morgen (Klaus Blume)

»Spannend wie ein Roman.«
El País (Klaus Blume)

»Perfektes Gegenmittel gegen einen derzeitigen Trend, der so viele Menschen in die Arme von Scharlatanen, ruchlosen Mächtigen, charismatischen Demagogen zu treiben droht.«
El Imparcial (Klaus Blume)

Biografie – Vargas Llosa, Mario

V
Vargas Llosa, Mario

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist trat stets als politischer Autor auf und war damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Schreibkünstler und Das böse Mädchen.
Vargas Llosa war Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.
Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. 2021 wurde er in die Académie Française aufgenommen. Mario Vargas Llosa verstarb am 13. April 2025 im Alter von 89 Jahren in Lima/Peru.


Thomas Brovot, 1958 geboren, lebt in Berlin und übersetzt Texte aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Portugiesischen, u. a. von Benjamín Labatut und Mario Vargas Llosa. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.
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