Die Geschichte einer afrikanischen Farm
Schreiner, Olive (12.10.2020)Die Geschichte einer afrikanischen Farm · Schreiner, Olive
Übersetzt von Viola Siegemund, mit einem Nachwort von Doris Lessing
Hardcover
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Produktdetails
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Produktnummer:
9783717525127
Verlag: Manesse
Autor: Schreiner, Olive
Reihe: Manesse Bibliothek
ISBN: 978-3-7175-2512-7
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 12.10.2020
Verlag: Manesse
Autor: Schreiner, Olive
Reihe: Manesse Bibliothek
ISBN: 978-3-7175-2512-7
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 12.10.2020
Produktinformationen "Die Geschichte einer afrikanischen Farm"
- Verlag: Manesse
- Autor: Schreiner, Olive
- Übersetzer: Siegemund, Viola
- ISBN: 978-3-7175-2512-7
- Veröffentlichung: 12.10.2020
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 608 Seiten
- Maße: 98 x 28 x 155 (B/T/H)
- Gewicht: 292
- Reihe: Manesse Bibliothek
- Sprache: deutsch
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- «Ein geniales Buch.» Süddeutsche Zeitung
«The Story of an African Farm» gilt als das südafrikanische «Wuthering Heights». Der autobiografisch inspirierte Roman der deutsch- und englischstämmigen Autorin, erschienen 1883, schildert das Schicksal einer eigenwilligen Heldin namens Lyndall. Schon als junges Mädchen lernt sie die Bigotterie und Ignoranz der Menschen kennen und erfährt, wie beschränkt die Lebensperspektiven für ihresgleichen sind. Doch dank einer großen inneren Stärke verteidigt sie in der Farmerswelt der südafrikanischen Karoo ihre Unabhängigkeit und verliert dabei das Ziel nie aus den Augen: weibliche Selbstbestimmung bis zuletzt. Schreiners Erzählkunst fasziniert nicht nur durch ihren einfühlsamen Ton und ihre große künstlerische Sensibilität, sondern widmet sich auch emanzipatorischen Themen wie Sexualität, voreheliche Schwangerschaft sowie die unrühmliche Rolle des Christentums bei der Bevormundung des «schwachen Geschlechts». Das Buch, seinerzeit ein Welterfolg, erscheint anlässlich des 100. Todestags der Feministin und Menschenrechtlerin am 11.12.2020 nun in einer Neuübersetzung.
Rezensionen „Die Geschichte einer afrikanischen Farm"
»Ihr Roman ist ein heute noch lesenswertes Dokument, weil er die progressiven Gedanken seiner Zeit nicht nur durchdrungen und aufgenommen hatte: Er zeigt die Unzulänglichkeit der Welt, aus der diese großen Ideen einst entstanden sind.«Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund
»Ein Klassiker, der seiner Zeit voraus war. ... Olive Schreiner spielte eine wichtige politische Rolle in ihrem Land, als Bürgerrechtsaktivistin und Feministin.«
Deutschlandfunk Kultur, Manuela Reichart
»Ihr Meisterwerk ›Die Geschichte einer afrikanischen Farm‹ aber, 1883 erschienen und nun neu übersetzt, liest sich heute noch wunderbar: als bewegendes, humorvolles und – in den grotesken Momenten – geradezu modernes Drama um drei junge Leute, die ihr Glück suchen.«
Nürnberger Nachrichten, Wolf Ebersberger
»Heute noch lesenswert ist der Roman auch deshalb, weil man dabei ein Gefühl für die oft widersprüchliche Überlagerung der Ideologien und Ideen jener Zeit bekommt, die vielfach bis in die Gegenwart hinein wirken.«
der Freitag, Kevin Neuroth
»Das ist nicht nur der erste farben- und faktenüberreiche Roman über das Leben der Europäer in ihrer Kolonialwelt, deren Rechte und Eigenheiten sie oft nicht sahen, sondern auch über die Entwicklung eines klugen und selbstbewussten Mädchens zwischen Buren, Afrikanern und der eigenen englischen Familie. Weltliteratur aus dem Jahre 1883.«
Sybil Gräfin Schönfeldt
»Ein Meisterwerk über weibliche Emanzipation.«
rbb kultur, Katharina Döbler
Biografie – Schreiner, Olive
S
Olive Schreiner (1855–1920), frühe Exponentin der südafrikanischen Literatur und des weiblichen Schreibens, gilt als Vorläuferin so großer Autorinnen wie Tania Blixen oder Doris Lessing. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, aber hochtalentiert, gelang der Autodidaktin mit «The Story of an African Farm» (1883 unter dem Pseudonym Ralph Iron erschienen) ein internationaler Überraschungserfolg. Rasch wurde sie zu einer der einflussreichsten Stimmen des südlichen Afrika, engagierte sich als Feministin, Sozialistin und Pazifistin und trat gegen Cecil Rhodes’ imperialistische Politik auf. 2003 wurde sie posthum mit dem südafrikanischen Order of Ikhamanga in Gold ausgezeichnet.
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