Die Topeka Schule
Lerner, Ben (23.11.2021)Die Topeka Schule · Lerner, Ben
Roman
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Lerner, Ben
- Übersetzer: Stingl, Nikolaus
- ISBN: 978-3-518-47181-4
- Bestellnummer: ST 5181
- Veröffentlichung: 23.11.2021
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 395 Seiten
- Maße: 118 x 27 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 362
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: The Topeka School
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- SWRBestenliste
Die Topkea Schule ist die Geschichte einer Familie um die Jahrtausendwende. Die Geschichte einer Mutter, die sich von einem Missbrauch befreien will; eines Vaters, der seine Ehe verrät; eines Sohnes, dem die ganzen Rituale von Männlichkeit suspekt werden und der zunehmend verstummt. Eine Geschichte von Konflikten und Kämpfen und versuchten Versöhnungen.
In einer an Wundern reichen Sprache erzählt Ben Lerner vom drohenden Zusammenbruch privater und öffentlicher Rede und unserer heutigen Gesellschaft – davon, wie es so weit gekommen ist und wo es mit uns hingehen könnte.
Rezensionen „Die Topeka Schule"
»Klug und witzig führt Ben Lerner das akademische Milieu vor – und holt dabei die sprachlose Wut der USA ans Licht.«Neue Zürcher Zeitung (Andrea Köhler)
»Ben Lerners Topeka Schule ist eine kluge Erzählung über weiße Privilegien. Sie endet bei Trump.«
der Freitag (Philipp Hindahl)
»... [Ein Werk] im klügsten, aufklärerischsten und oft sehr witzigen Sinne. Der politischen Literatur unserer Tage könnte es ein Licht aufstecken.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Kai Sina)
»Es ist schön zu sehen, wie viel Empathie dieser rhetorisch beschlagene Autor aufbringt für einen Protagonisten, der gar keine adäquate Sprache hat, und fast schon paradox, wie viel imaginative Energie es braucht, um dessen alogische Traumwelt auszuleuchten.«
taz. die tageszeitung (Frank Schäfer)
»Die Topeka Schule ist Ben Lerners dritter Roman, er ist außerdem sein politischster und sein bisher bester ...«
DIE WELT (Wieland Freund)
»Wenn der Roman en détail von der fundamentalen Orientierungslosigkeit erzählt, die weiße, privilegierte Jungs in den Neunzigern in abgrundtiefe Krisen stößt, ist er nichts Geringeres als ein literarisches Phänomen.«
Süddeutsche Zeitung (Felix Stephan)
»Lerner siedelt die Geschichte des Analytikersohns und Debattiertalents Adam in den Neunzigerjahren an, erzählt aber tatsächlich von den Anfängen der Ära Trump. Es geht um den Anfang unserer Infokriege und die große Krise der Männlichkeit. Brillant!«
WELT AM SONNTAG (Felix Stephan)
»Ein literarischer Text, der mir Amerika aufgeschlüsselt hat wie kaum ein anderer Roman der letzten Zeit.«
3sat Buchzeit (Sandra Kegel)
»Ben Lerner, der viel aus seiner eigenen Biografie schöpft, hat mit [Die Topeka Schule] einen Roman geschrieben, der sich nicht nur mit Leichtigkeit durch seine verwobenen Erzählebenen und Figuren-Perspektiven bewegt, sondern auch detailgenau von der immensen sozialen und kulturellen Spaltung in den USA erzählt.«
Deutschlandfunk Kultur (Vladimir Balzer)
»Sprache wird im Buch zum doppelten Vehikel: Einerseits ist sie eine Waffe, ein verletzendes Machtinstrument, das in der entmenschlichenden Sprache der Trump-Ära mündet. Andererseits ist sie Werkzeug des Wunders der Kommunikation.«
Berliner Zeitung (Hanno Hauenstein)
Biografie – Lerner, Ben
Nikolaus Stingl, geboren 1952, übersetzt erzählende Literatur aus dem Englischen, u. a. Werke von Cormac McCarthy, Thomas Pynchon und Colson Whitehead. Stingl wurde u. a. mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, dem Paul-Celan-Preis und dem Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
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