Transkription
Lerner, Ben (11.03.2026)Transkription · Lerner, Ben
Roman | »Der beste Schriftsteller seiner Generation« The New York Times
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Lerner, Ben
- Übersetzer: Stingl, Nikolaus
- ISBN: 978-3-518-43275-4
- Veröffentlichung: 11.03.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 152 Seiten
- Maße: 132 x 17 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 276
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Transcription
- Originalsprache: englisch
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Erscheint in über 20 Ländern
Transkription ist ein smarter, witziger und wendiger Roman über uns und die Geräte, die unsere Gefühle, Erfahrungen und Beziehungen formatieren – und immer tiefer in das eingreifen, was wir für uns selbst halten.
Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen, diesem überlebensgroßen Urgestein der Kunstszene, Vater seines besten College-Freundes. Vor dem Termin fällt ihm allerdings im Hotel das Smartphone ins Klo, und er kommt ohne Aufnahmegerät zum Interview. Was er aus Gründen, die ihm selbst nicht klar sind, nicht zugeben kann oder will.
Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte mit bizarren Folgen, das emotionale Drama – nicht nur – dreier Männer, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, in dieser unseren wackeligen Wirklichkeit (was ist das eigentlich, Wirklichkeit?), ein guter Freund, ein guter Vater und überhaupt ein guter Mensch zu sein.
Rezensionen „Transkription"
»Das ist große Literatur! Ein Buch aus dem echten Leben.«Frankfurter Rundschau
»[Lerners] Romane, seine Essays und seine Lyrik verhandeln auf höchstem Niveau Fragen der Gegenwart, ohne sich dabei in intellektuelle Abgehobenheit zu verschrauben. Das liest sich gut, ist voller abstruser Geschichten und hat den Drive einer fast ungebremsten Entdeckungslust. So ist es auch im neuen Buch, dessen inhaltliche Dichte auf schönste handlungsökonomische Beschränkung trifft. Hundertsechzig Seiten, und der grosse Spass ist leider schon wieder vorbei.«
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
»Große Literatur, die so dicht ist, dass dieses schmale Buch unendlich viele Geschichten erzählt ... ungeheuer lebenssatt und ergreifend.«
Literarisches Quartett (Ijoma Mangold)
»Eine literarische Reflexion darüber, was Literatur heute noch kann und soll ... eine poetische Großtat – ich bin sehr dankbar um dieses Buch.«
Literarisches Quartett (Wolfram Eilenberger)
»Klug komponiert ... rasant erzählt!«
Literarisches Quartett (Sandra Richter)
»Transkription entfaltet ... viele Fährten und gedankliche Exkurse. Genau darin dürfte Lerners Faszination an Kluge gelegen haben: in der Lust an der Bewegung des Denkens. Und diese Lust überträgt sich auf jeder der wenigen Seiten.«
der Freitag (Philipp Haibach)
»[E]iner der originellsten und unterhaltsamsten Schriftsteller, die man derzeit lesen kann.«
DIE ZEIT (Andrea Köhler)
»Ben Lerner ist eine der außergewöhnlichsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Thomas David)
»Ben Lerners neues Werk Transkription ist ein witzig-melancholischer Liebeserinnerungsroman. Er hat Züge eines Traums, eines poetologischen Gedichts – und ist sehr unterhaltsam. ... Die Übersetzung ... durch Nikolaus Stingl ist nicht nur sehr gelungen, sie hat sogar Mehrwert gegenüber dem Original ... «
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Jan Wiele)
»Die 160 Seiten von Lerners Roman sind so dicht und gut, man will nicht, dass es zu Ende ist.«
Basler Zeitung (Nora Zukker)
»Transkription ist eine literarische Karussellfahrt ... In pointierten Miniaturen fächert Lerner ganze Lebenswelten auf.«
neues deutschland (Florian Schmid)
»Ein Buch über viel mehr als die Abhängigkeit vom Smartphone.«
SR Kultur (Florian Schmid)
»Selten hat man einen Roman gelesen, der so kunstvoll mit seinen Spiegelungen und Traumlogiken spielt.«
Pfälzischer Merkur (Christoph Schreiner)
»Psychologisch fein motiviert und sprachlich immer auf der Höhe der Zeit, schreibt [Lerner] über private und öffentliche Herausforderungen der Gegenwart. Ihn zu lesen, ist ein intellektuelles Vergnügen.«
Nordkurier (Welf Grombacher)
»Nüchterner erscheint die Sprache Ben Lerners: Sezierend ist sie, beobachtend. Details und Interieurs werden genau beschrieben. ... Diese Sprache zeitigt einen interessanten Effekt: Sie legt ein zeitgenössisches Unbehagen an unserer Welt offen, in der auch dank Maschinen die Wirklichkeit bis ins Kleinste durchdrungen, aber immer weniger wirklich gesehen und gefühlt wird.«
Die Rheinpfalz (Ulrich Rüdenauer)
»Ben Lerner schreibt über Nähe und Entfremdung. ... Trotz all der Probleme, vor die uns die Gegenwart stellt, endet der Roman mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Er ist ein Appell, loszulassen und zu vergeben. Im Vertrauen darauf, dass die folgende Generation das Feingefühl entwickelt, das der vorangehenden abging.«
Südkurier (Ulrich Rüdenauer)
»Ben Lerner erzählt in seinem meisterhaft gebauten Roman Transkription vom Verlust der Aufmerksamkeit durch Smartphones, von Vaterschaft und männlicher Identität.«
Die Presse (Florian Baranyi)
»Ein Buch über die pure Gegenwart mit genau jenen Mitteln, des mal punktgenauen, dann wieder unzuverlässigen Erzählens, die diese Gegenwart heute bietet.«
MDR (Jörg Schieke)
»[Ein] exzellente[r] Roman ... Lerners autofiktionales Schreiben ist so vieldeutig, dass es die Grenzen der Welt durchlässig macht und zu zweiten und dritten Lektüren einlädt, um in den Falten seiner Zeilen immer wieder Neues zu entdecken.«
Berliner Morgenpost (Valerie Bäuerlein)
»[E]s [geht] in diesem genialen Werk um reale und geistige Vaterschaften, um das Psychodrama von Söhnen und Töchtern, um das Replay eines ganzen Lebens in der vibrierenden Seele der Nachkommen. «
WELT AM SONNTAG (Richard Kämmerlings)
»Ben Lerner zählt zu den höchstgelobten US-Autoren seiner Generation. In Transkription erzählt er mit großer Qualität von einem hungernden Kind und einem alternden Mentor.«
Der Standard (Michael Wurmitzer)
»Mich hat es absolut abgeholt. Das ist meine Art von Wolldeckenbüchern: Wenn sich beim Lesen die Synapsen melden und sich ganz viel parallel zum Text in Gang setzt, über das ich nachdenken will.«
eat.READ.sleep. – NDR Podcast (Jan Ehlert)
»[Ein] sehr dichtes Buch ... Ben Lerner zeigt, wie die Medien unsere Lebensvollzüge bis in die kleinsten Verästelungen der Psyche hinein bestimmen. ... [D]as macht Lerner spürbar. Das ist das Große an diesem Roman, der von Nikolaus Stingl toll übersetzt ist.«
Deutschlandfunk Kultur (Nico Bleutge)
»[Ein] tiefgründiger Roman.«
ORF (Tobias Wenzel)
»Ben Lerner ist ein literarisches Phänomen.«
Süddeutsche Zeitung (Tobias Wenzel)
»Lassen Sie sich von dieser Sprache mitreißen.«
NPR (Tobias Wenzel)
»... man [hat] das Gefühl, die Dichtung, Lerners erste Liebe, sei nun durch eine neue Tür in seine Romanwelt eingetreten.«
perlentaucher.de Das Kulturmagazin (Angela Schader)
»Nach Jahren der Gewöhnung bemerken viele nicht mehr, wie die ständige Verfügbarkeit eines Smartphones ihr Leben verändert. ... Die scheinbar beiläufige Beobachtung gewinnt [bei Lerner] existenzielle Tiefe in drei Episoden, in denen es um nicht weniger als die Frage geht, was Wirklichkeit ist und wie stark sie von elektronischen Geräten abhängt.«
SWR (Angela Schader)
»Sehr kunstvoll gearbeitet und trotzdem unglaublich lebendig.«
3sat (Christian Metz)
Biografie – Lerner, Ben
Nikolaus Stingl, geboren 1952, übersetzt erzählende Literatur aus dem Englischen, u. a. Werke von Cormac McCarthy, Thomas Pynchon und Colson Whitehead. Stingl wurde u. a. mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, dem Paul-Celan-Preis und dem Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
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