Die Wut ist ein heller Stern
Kampmann, Anja (19.08.2025)Die Wut ist ein heller Stern · Kampmann, Anja
Roman. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026
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- Verlag: Hanser, Carl
- Autor: Kampmann, Anja
- ISBN: 978-3-446-28120-2
- Bestellnummer: 505/28120
- Veröffentlichung: 19.08.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 496 Seiten
- Maße: 138 x 40 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 604
- Sprache: deutsch
- Auflage: 7
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Anja Kampmanns Roman verbindet die Geschichte einer ehrgeizigen Artistin auf der Reeperbahn mit dem düsteren Aufstieg des Nationalsozialismus – eine intensive Darstellung weiblicher Selbstbehauptung in einer Zeit, die Frauen zunehmend zum Schweigen bringt. Das Buch verwebt persönliche Träume und Widerstand mit historischen Umbruch und schafft ein bildgewaltig erzähltes Porträt von Mut und Eigensinn inmitten von Unterdrückung.
- Der neue Roman der gefeierten Schriftstellerin
- Ein sprachliches Kunstwerk von seltener Schönheit
- Die dreißiger Jahre in Deutschland: die Geschichte einer selbstbewussten Frau in einer von schrecklichen Männern dominerten Welt
- Der Aufstieg der Rechten - ein unheimliches historisches Spiegelbild
Rezensionen „Die Wut ist ein heller Stern"
»Die Autorin (...) erzählt sinnlich und mit feinem Gespür für Räume und Atmosphären.« Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 30.11.25 »Der Strom der Erzählstimme, der Bewusstseinsstrom, den Kampmann ihrer Heldin auf den – wie aus dem – Leib schreibt, entfaltet beim Lesen eine Sogwirkung wie die Elbe vor den Landungsbrücken bei Ebbe. Es fällt schwer, das Buch für Pausen aus der Hand zu legen.« Stefan Grund, Welt, 03.10.25 »Mit ›Die Wut ist ein heller Stern‹ hat Anja Kampmann einen Roman geschrieben, der ganz von selbst zu leuchten beginnt.« Peter Neumann, Die Zeit, 02.10.25 »Ein großes Gedicht ... ›Es gibt eine Wut, die nirgendwo hin kann, was sind wir Frauen doch gut darin, wir reisen nach innen, immer.‹ Es sind Sätze wie diese, auf knapp 500 Seiten üppig verteilt, die einem bleiben, auch Tage nach der Lektüre.« Julia Rothhaas, Süddeutsche Zeitung, 01.10.25 »Kampmann schreibt über die Vergangenheit, als könne sie wieder stattfinden. Das Buch ist ein Mahn- und Denkmal für ein Proletariat, das sich unter widrigsten Bedingungen gegen den Faschismus positioniert. Ein Roman wie ein literarischer Seiltanz.« Carsten Otte, SWR Kultur, 24.08.25 »Kampmanns Prosa prägt ein hochbewusster Umgang mit Sprache. Der Roman wird nicht durch den Plot bestimmt. Kampmann geht es darum, den Moment einzufangen und zum Leuchten zu bringen. Das gelingt durch knappe und präzise Sätze, eine oft vieldeutige und emotionale Sprache.« Holger Heimann, NDR Kultur, 18.08.25 »In lyrisch verdichteten Szenen entfaltet sich eine Atmosphäre zwischen Sehnsucht nach Künstlerbohème und erstickenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein großer Gegenwartsroman, der zu den literarisch herausragenden dieses Jahres gehört.« Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur, 25.08.25 »Kampmanns neuer Roman schildert virtuos den nationalsozialistischen Umbau der Gesellschaft. Die statische Sprache und die Dynamik der Ereignisse ergänzen sich zu fast filmischen Bildern. Man meint, alles ganz genau vor sich zu sehen.« Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 21.08.25Biografie – Kampmann, Anja
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