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Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Meyerhoff, Joachim (09.11.2017)
Produktinformationen "Die Zweisamkeit der Einzelgänger"
  • Kiepenheuer & Witsch
  • Meyerhoff, Joachim
  • 978-3-462-04944-2
  • 09.11.2017
  • Hardcover
  • 416 Seiten
  • 138 x 33 x 210 (B/T/H)
  • 511
  • Alle Toten fliegen hoch (4)
  • deutsch
  • 3. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Endlich verliebt! In Hanna, Franka und Ilse.

  • Spitzentitel-Kampagne:- Reichweitenstarke Printkampagne- Attraktives Wendeplakat für Ihre Präsentation- Umfangreiche Bannerkampagne u.a. auf brigitte.de, zeit.de u.v.m.

Drei Frauen, ein Mann und das Wirrwarr der Emotionen – der vierte Band der erfolgreichen Reihe "Alle Toten fliegen hoch" von Joachim Meyerhoff

Eine blitzgescheite Studentin, eine zu Exzessen neigende Tänzerin und eine füllige Bäckersfrau stürzen den Erzähler in schwere Turbulenzen. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern, doch trotz aller moralischer Skrupel geht es ihm so gut wie lange nicht.

Am Anfang stand eine Kindheit auf dem Anstaltsgelände einer riesigen Psychiatrie mit speziellen Freundschaften zu einigen Insassen und der großen Frage, wer eigentlich die Normalen sind. Danach verschlug es den Helden für ein Austauschjahr nach Laramie in Wyoming. Fremd und bizarr brach die Welt in den Rocky Mountains über ihn herein. Kaum zurück bekam er einen Platz auf der hoch angesehenen, aber völlig verstörenden Otto-Falckenberg-Schule, und nur die Großeltern, bei denen er Unterschlupf gefunden hatte, konnten ihn durch allerlei Getränke und ihren großbürgerlichen Lebensstil vor größerem Unglück bewahren.

Nun ist der fragile und stabil erfolglose Jungschauspieler in der Provinz gelandet und begegnet dort Hanna, einer ehrgeizigen und überintelligenten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern und sich massieren zu lassen. Das kann er wie kein Zweiter, da es der eigentliche Schwerpunkt der Schauspielschule war. Und dann ist da auch noch Ilse, eine Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Frage ist: Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

Rezensionen „Die Zweisamkeit der Einzelgänger"

»Wie Meyerhoff uns Meyerhoff schildert, um ihm dabei zuzuschauen, wie andere ihn sehen beim Scheitern, [...] das ist so tief anrührend wie hochkomisch – eine rare Kombination in der Literatur.«
spiegel.de (Anne Haeming)

»Meyerhoff [ist] vor allem ein leidenschaftlerischer Erzähler mit einem phänomenalen Gespür für Timing [...]. Und mit einem Gespür für den Witz, der auch und gerade in Momenten der Trauer liegen kann.«
zeit.de (Wiebke Porombka)

»Etwas ernster als die bisherigen Meyerhoff-Bücher ist dies eine wunderbar melancholisch-humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden und die Liebe.«
bild.de (Wiebke Porombka)

»Nie tappt Meyerhoff dabei wie etwa sein norwegischer Kollege Karl Ove Knausgård in die Falle narzisstischer Selbstbezüglichkeit – davor bewahrt ihn seine Verpflichtung gegenüber seinen Toten, die er durch sein Schreiben vor dem Vergessen retten will, und sein Witz.«
Der Tagesspiegel (Denis Scheck)

»Wie er den „zölibatären Schüchterling“, der er einmal war, hinter sich lässt, ist äußerst amüsant und kurzweilig, vor allem, weil Meyerhoff die eigene Lächerlichkeit auszuschlachten weiß.«
orf.at (Denis Scheck)

»In Die Zweisamkeit der Einzelgänger zeigt der Schauspieler [Joachim Meyerhoff] herzergreifend komisch, wie ungelenk sich die Liebe manchmal anfühlt.«
Süddeutsche Zeitung (Werner Bartens)

»Der Leser leidet mit, erfreut sich aber vor allem an der boulevardesken Komik der Konstellation und an den bildkräftigen Schilderungen, die von unheilvollen Ahnungen grundiert sind.«
Süddeutsche Zeitung (Kristina Maidt-Zinke)

»Dass er [Joachim Meyerhoff] ein Gespür für Situationen hat, macht den Reiz dieser Prosa aus. Es sind traurige, selbstironische, erschütternde und komische Bücher. Wobei der Witz immer schon das eigene Scheitern in sich birgt, und die Angst davor.«
FAZ (Sandra Kegel)

»Ein grandios gutes Buch.«
ZDF Markus Lanz (Markus Lanz)

»Eine wunderbare Komposition mit großartigen Figurenbeschreibungen und gekonnt spritzigen Dialogen mit einem Gespür für den Wechsel von Situationskomik und nachdenklichen Reflexionen.«
Antenne Brandenburg (Markus Lanz)

»Er [Joachim Meyerhoff] ist ein Meister des literarischen Slapsticks, zudem ein Autor, der die Kunst grotesker Selbstironie vor allem auf sich selbst anwendet. Dies ist der Grund des herzerwärmenden Charmes seiner Bestseller.«
Deutschlandfunk Kultur (Ursula März)

»das Geheimnis des Meyerhoff-Sounds: dass er so unschriftstellerisch daherkommt, fernab jeder Befindlichkeitsprosa, mit einer wilden Lust am Beschreiben von Menschen; deren Schwachstellen legt er mit großer Zärtlichkeit offen, schwelt im Aufspüren der Absurditäten des Alltags.«
Profil (Angelika Hager)

»Ein weiteres Glanzstück, das man einfach lieben muss.«
Kleine Zeitung (Werner Krause)

»Joachim Meyerhoff schreibt mit Die Zweisamkeit der Einzelgänger seinen Erinnerungsroman fort – Eine fulminante Geschichte. [...] Extrem und lustig und unglaublich gut [...].
Die Rheinpfalz (Udo Schöpfer)

»Da ist er wieder. Der große, etwas ungelenke Meyerhoff, der in den vergangen sechs Jahren die Herzen eines Millionenpublikums erobert hat. Nicht zuletzt weil er so nahbar scheint und Dinge an- und ausspricht, die viele bewegen. Mit Witz und literarischem Schliff.«
NDRkultur (Katja Weise)

»Diese ganz zarten, sentimentalen Sätze zusammen mit diesen hochnot peinlichen Szenen und ihren urkomischen Beschreibungen – das ist Joachim Meyerhoff. Und das ist auch wieder der neue Joachim Meyerhoff.«
Radio Bremen (Katja Weise)

»Er schwindelt sich um Kopf und Kragen und schreibt darüber so intensiv, so lustig, einfach so schön – man kann ihm schlicht nicht böse sein.«
WDR Westart (Katja Weise)

»Meyerhoff [gelingen] großartige satirische Schilderungen diverser verunglückter Bühnenexperimente, nicht zuletzt seiner eigenen. [...] Der andekdotensatt geschilderte Stadttheater-Alltag aber ist nur eine Nebenbühne im Vergleich mit der sensationellen Akrobatiknummer, die Meyerhoff in amuröser Hinsicht aufführt [...].«
Welt am Sonntag (Richard Kämmerlings)

»[...] wie immer ein pures Lesevergnügen.«
radio eins Quergelesen (Ute Büsing)

»Ich habe das Buch nach Hause getragen wie früher Depeche-Mode-Alben. [...] In Band vier meiner Begeisterung für Meyerhoff bin ich ihm auf die Spur gekommen: Es ist die Fähigkeit, das Lächerliche in sich zu sehen. Können nicht viele.«
myself (Julia Möhn)

»Die ersten drei Bände des Zyklus Alle Toten fliegen hoch von Joachim Meyerhoff waren allesamt Bestseller. Verdientermaßen! In Band vier seziert [...] [Joachim Meyerhoff] feinsinnig und komisch wie immer seine ersten sperrigen Beziehungsdramen.«
Glamour (Julia Möhn)

»So bildhaft, so unglaublich lustig, traurig und berührend beschreibt kein Zweiter Personen und Situationen. Ach, mögen sie bitte nie enden!«
Slow (Julia Möhn)

»Bewundernswert unangestrengt erzählt, ist das Buch ein würdiger Abschluss seines biographischen Selbsterkundungsprojekts.«
SWR 2 (Julia Haungs)

»Wer noch keines dieser Bücher inhaliert hat, findet dennoch in die autobiographisch gefärbte Geschichte hinein, und bekommt Lust auch die anderen Teile zu lesen. [...] Joachim Meyerhoff ist ein Autor mit absolutem Suchtpotenzial, der mit seinen skurril-tragikomischen Fortsetzungsgeschichten zu fesseln weiß.«
Szene Hamburg (Angela Kalenbach)

Biografie – Meyerhoff, Joachim

M
Meyerhoff, Joachim

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, hat als Schauspieler an verschiedenen Theatern gespielt, unter anderem am Burgtheater in Wien, am Schauspielhaus in Hamburg, an der Berliner Schaubühne und den Münchner Kammerspielen. Dreimal wurde er für seine Arbeit zum Schauspieler des Jahres gewählt. 2011 begann er mit der Veröffentlichung seines mehrteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch«. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor.

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