Die große Ernüchterung
Serge, Victor (20.02.2014)Die große Ernüchterung · Serge, Victor
Der Fall Tulajew. Roman
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Produktdetails
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Produktinformationen "Die große Ernüchterung"
- Verlag: Unionsverlag
- Autor: Serge, Victor
- Übersetzer: Scarpi, N. O.
- ISBN: 978-3-293-20649-6
- Veröffentlichung: 20.02.2014
- Umfang: 512 Seiten
- Maße: 125 x 190 (B/H)
- Gewicht: 500
- Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: L’Affaire Toulaév
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
»Eine sensationelle Wiederentdeckung.« Neue Zürcher Zeitung
Die späten Dreißigerjahre in der Sowjetunion: Der junge Kostja aus Moskau gelangt in den Besitz eines Colts. Zufällig sieht er eines Nachts Oberst Tulajew vom Zentralkomitee, mitverantwortlich für Massendeportationen und politische Säuberungen. Ein Schuss fällt, Tulajew stirbt. Kostja läuft durch den Schnee davon und entkommt. Mit dieser Tat beginnt eine Lawine ungeahnten Ausmaßes. Das Zentralkomitee nutzt den Mord, um unliebsame Funktionäre, Parteimitglieder und Genossen loszuwerden. Es entsteht ein Strudel aus Angst und Paranoia.Rezensionen „Die große Ernüchterung"
»Dieser Roman ist Weltliteratur – besser als Dostojewski.«Abenzeitung (Robert Braunmüller)
»Der Umschlag von Humanismus in Terror ist literarisch selten besser verarbeitet worden.«
taz - Die Tageszeitung (Jörg Sundermeier)
»Absolut großartig, wie dieser Roman durch das Europa der 1930er Jahre fegt, von den Gulags zum Kreml, nach Paris und nach Barcelona.«
The Times (Jörg Sundermeier)
»Der Autor bedient kein klassisches Romanmuster. Er erzählt eher nach dem Simultanprinzip einzelne Biographien parallel – vergleichbar dem Ziehen einer Vielzahl von einzelnen Fäden aus den Kokons der Seidenraupe. Gebündelt entsteht ein starker, kaum zerreißbarer Strang. Serges Geschichte ist ein solcher Faden, der sich um den Leser wickelt und ihn nicht mehr los lässt.«
Das Blättchen (Wolfgang Brauer)
»Der ergreifende Roman über den Roten Terror spielt in den späten 30er Jahren. Ein ungeschminktes Psychogramm des Sowjetstaats.«
Kölner Stadt-Anzeiger (Wolfgang Brauer)
Biografie – Serge, Victor
Victor Serge (1890-1947), Sohn russischer Emigranten, wurde in Brüssel geboren, verbrachte als anarchistischer Aktivist fünf Jahre in einem Pariser Gefängnis und arbeitete nach den russischen Revolutionen für die Komintern als Publizist. Schon früh kritisierte er die sowjetische Machtpolitik. Nach einigen Jahren in Berlin und Wien wurde er aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, verhaftet und in den GULAG geschickt. 1936 durfte er nach internationalen Protesten nach Brüssel auswandern.
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