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Die letzten Tage von Hongkong

Martin, Marko (18.09.2021)
Produktinformationen "Die letzten Tage von Hongkong"
  • Tropen
  • Martin, Marko
  • 978-3-608-50523-8
  • 18.09.2021
  • 320 Seiten
  • 128 x 210 (B/H)
  • 421
  • deutsch
  • 1. Aufl. 2021
  • 7 %
  • Entspannen
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Marko Martin ist einer der schärfsten Beobachter weltweiter antidemokratischer Entwicklungen

Ovid Preis 2025
Shortlist Kurt-Tucholsky-Literaturpreis 2023

2019/2020. Zwischen den Jahren kehrt Marko Martin, diesmal mit seinem Partner, nach Hongkong zurück. Sie ahnen nicht, dass sie Zeugen historischer Ereignisse werden sollen. Die letzten Proteste der Demokratiebewegung, gefolgt von einer Welle von Verhaftungen, dazu die Nachricht von einem neuartigen Virus: Sars-Cov-2. Der Anfang vom Ende des freien Hongkong.  

Marko Martin hat die »Sonderzone« oft besucht und sie als Insel der Freiheit kennengelernt. Zusammen mit seinem Partner streift Martin nun erneut durch die faszinierende Stadt. Doch die Angst vor neuen Repressionen gegen die Demokratiebewegung ist spürbar, egal ob bei Museumsangestellten oder im hedonistischen Nachtleben.
Als sie am 1. Januar 2020 an der Demonstration für den Erhalt der Bürgerrechte teilnehmen, ahnen sie ebenso wenig wie der prominente Aktivist Joshua Wong, dass es vorerst die letzte sein wird.
»Die letzten Tage von Hongkong« sind persönliches Journal und Hommage an diese einzigartige Stadt, ihre Bewohner, ihre Filme und die Welt, von der sie erzählen. Kann womöglich das Erinnern die Ignoranz der Macht überlisten und das Erzählen die freie Stadt fortleben lassen?

»Marko Martin hat eine bewundernswerte Gabe, die Dinge zu sehen; durch seine Augen werden die Dissidenten in Hongkong als Menschen erkennbar, Menschen mit einer ungewissen Zukunft.« Mario Vargas Llosa 

»Marko Martins Herz schlägt für die Verbotenen und die Verfolgten.« Alexander Cammann, Die Zeit  

»Marko Martin ist nicht nur ein bemerkenswerter Autor, er ist ein wahrer Humanist. Was er schreibt, muss man gelesen haben.« Anne Applebaum, Pulitzer-Prize-Trägerin

Rezensionen „Die letzten Tage von Hongkong"

»Ein seinem neuen Buch […] hat Marko Martin den politischen Kippmoment festgehalten.« Radio eins rbb, 08. Dezember 2021
rbb

»Der Roman zeichnet ein ganz persönliches, intimes Porträt, lässt Einzelschicksale sichtbar werden. Der Humanist Marko Martin resümiert in seinem literarischen Reisebericht über Themen wie Befreiung, Demokratie, über Unterdrückung und die Zukunft der Menschheit. Mit seinen klugen Impulsen gelingt es, eine Innenansticht des Aufbegehrens zu erschaffen, eine Atmosphäre, die mit jedem neuen Gerücht an Spannung gewinnt.« Clara Hoheisel, MDR Kultur, 08. Dezember 2021
mdr Kultur (Clara Hoheisel)

»Martins Anspruch ist es, eine letzte Momentaufnahme von freiheitlich denkenden und handelnden Menschen zu geben, eingebettet in den flirrenden Assoziationsreichtum des migrantischen Schmelztiegels Hongkong mit seiner reichen (post-)kolonialen Architektur, Literatur- und Filmgeschichte.« Fabian Saner, NZZ am Sonntag, 28. November 2021
NZZ am Sonntag (Fabian Saner)

»Marko Martins Buch ist die Mikroskopie einer zeitgeschichtlichen Umbruchperiode, die gerade erst begonnen hat.« Stephan Wackwitz, Taz, 30./31. Oktober 2021
taz (Stephan Wackwitz)

»Marko Martin zeigt uns, dass wir auch als Reisende eine Verantwortung haben, rüttelt uns auf, nicht auf belehrende Weise, sondern klug und kenntnisreich.« Andreas Kossert, mare, Februar/März 2022
mare (Andreas Kossert)

Biografie – Martin, Marko

M
Martin, Marko

Marko Martin lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. Neben einem Essayband zur israelischen Literatur und einer Tel Aviv-Hommage erschienen in der Anderen Bibliothek seine Bücher Schlafende Hunde und Die Nacht von San Salvador sowie 2019 der Essayband Dissidentisches Denken. Mit Das Haus in Habana. Ein Rapport stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse. Bei Tropen erschienen: Die verdrängte Zeit (2020) Die letzten Tage von Hongkong (2021) und Es geschieht jetzt (2024). 

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