Dreihundert Männer
Richter, Konstantin (28.10.2025)Dreihundert Männer · Richter, Konstantin
Aufstieg und Fall der Deutschland AG | Eine glänzend erzählte Geschichte der deutschen Wirtschaft | … mehr lesen Aufstieg und Fall der Deutschland AG | Eine glänzend erzählte Geschichte der deutschen Wirtschaft | Gewinner Deutscher Sachbuchpreis 2026 weniger
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Richter, Konstantin
ISBN: 978-3-518-43252-5
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 28.10.2025
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Richter, Konstantin
- ISBN: 978-3-518-43252-5
- Veröffentlichung: 28.10.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 543 Seiten
- Maße: 146 x 35 x 219 (B/T/H)
- Gewicht: 648
- Sprache: deutsch
- Auflage: 6
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Von der verspäteten Nation zur wirtschaftlichen Weltmacht – weiter zur Deindustrialisierung?Für Leserinnen und Leser von Florian Illies und Wolfram Eilenberger
Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander – und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens »Deutschland AG« die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik.
Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden: Er begleitet Nicolaus Otto und Gottlieb Daimler bei der Gemüseernte, wo die beiden genauso erbittert konkurrieren wie bei der Entwicklung neuer Motoren. Richter sitzt mit am Tisch, wenn die Gebrüder Mannesmann in Marokko irrwitzige Intrigen spinnen, und er pendelt mit Thomas Middelhoff von Bielefeld nach Essen, wenn dieser sich mit seinem Hubschrauber auf den Weg ins Büro macht.
So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.
Rezensionen „Dreihundert Männer"
»Meisterhaft arrangiert ...«Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
»Der Autor weiß ... eine gute Geschichte zu erzählen, sie ist voller großer und kleiner Anekdoten, ist kulturhistorisch angereichert und entwickelt einen Sog, der einen durch 150 Jahre deutscher Wirtschaftsgeschichte zieht.«
wochentaz (Gerrit ter Horst)
»Das Buch fasst Teile der neueren unternehmenshistorischen Forschung elegant zusammen. In einem Parforceritt durch 150 Jahre deutsche Wirtschaftsgeschichte skizziert es viele zentrale Entwicklungen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Hartmut Berghoff)
»Ein lesenswertes Buch über den Aufstieg und Fall der Deutschland AG.«
Frankfurter Rundschau (Michael Hesse)
»Konstantin Richters unterhaltsames Buch Dreihundert Männer ...[:] Plötzlich sieht man, was sich an persönlichen Schicksalen hinter ›Made in Germany‹ verbirgt.«
DIE ZEIT (Michael Hesse)
»... ein spannend erzähltes und vor allem unterhaltsames Meisterwerk über die Deutschland AG.«
Süddeutsche Zeitung (Daniel Siemens)
»Jetzt schon ein Klassiker.«
manager-magazin.de (Simone Salden)
»Richter hat ein kluges, ausführliches Werk vorgelegt, das Erfolg und Versagen der Deutschen Wirtschaft bis heute gleichermaßen untersucht. Unbedingt lesenswert.«
Jüdische Allgemeine (Maria Ossowski)
»Das ist Wirtschaftsgeschichte. Das ist aber auch: große Literatur. Konstantin Richters Dreihundert Männer ist klug komponiert, in unterschiedlichen Tempi und Tonlagen, dabei immer mit sicherem Gefühl für sprachliche Entwicklungen.«
Deutschlandfunk (Jan Drees)
»Ein äußerst süffiger und doch detaillierter Abriss deutscher Wirtschaftsgeschichte ...«
Deutschlandfunk (Michael Kuhlmann)
»Ein hochinteressantes Buch, das macht total Spaß ... ein großes Entzücken.«
WDR 2 (Jörg Thadeusz)
»Solche kleinen Erzählungen machen Richters außergewöhnliche Arbeit über eineinhalb Jahrhunderte deutscher Wirtschaftsgeschichte nicht nur unterhaltsam. Sie signalisieren: Es waren damals Menschen, die die Wirtschaft angeschoben haben, nicht irgendwelche anonymen Geldgeber und -nehmer. ... Es ist die Chronik der ›Deutschland AG‹ und ihrer tragenden Firmen und Konzerne.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Dietmar Seher)
»... Dreihundert Männer ist ein gelungenes Werk ... Man könnte ... [es] als Symphonie lesen, als ein Stück, das ... Zug um Zug, enorme Komplexität zu einem Gesamtklang, zu einem ›Sound‹, verdichtet.«
Soziopolis (Eva-Marie Roelevink)
»... Konstantin Richter komponiert 150 Jahre nationale Ökonomie zu einem spannenden Epos.«
ZEIT WISSEN (Eva-Marie Roelevink)
»Die ausführliche Würdigung einer Wirtschaftstradition ... in einem episch materialreichen Buch, dennoch bestens lesbar ...«
Bayerischer Rundfunk (Eva-Marie Roelevink)
»Ein Kapitalist würde sagen: Es lohnt sich!«
Cicero (Dominik Pietzcker)
Biografie – Richter, Konstantin
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