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Ein Leuchten

Fosse, Jon (12.12.2023)
Produktinformationen "Ein Leuchten"
  • Rowohlt
  • Fosse, Jon
  • Schmidt-Henkel, Hinrich
  • 978-3-498-00399-9
  • 12.12.2023
  • Hardcover
  • 80 Seiten
  • 131 x 11 x 210 (B/T/H)
  • 183
  • deutsch
  • Kvitleik
  • nor
  • 5. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • «Jon Fosse gibt mit seinen innovativen Theaterstücken und seiner Prosa dem Unsagbaren eine Stimme.» Aus der Begründung der Schwedischen Akademie zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur 2023Das neueste Werk des Nobelpreisträgers: eine ebenso konzise wie brillante Erzählung über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod

Das neueste Werk des Nobelpreisträgers Jon Fosse – über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod und eine Begegnung mit dem Licht in tiefer Dunkelheit

Ein Mann setzt sich ins Auto und beginnt zu fahren, ohne zu wissen, wohin er will. Er biegt mal rechts, mal links ab und bleibt schließlich am Ende eines Waldweges stecken. Es dämmert und beginnt zu schneien, doch anstatt umzukehren und Hilfe zu holen, wagt sich der Mann törichterweise in den dunklen Wald hinein. Tiefer und tiefer dringt er vor in die Dunkelheit, bis er sich unweigerlich verirrt. Er ist müde und friert, als ihm tief in der Finsternis des Waldes ein leuchtendes Wesen begegnet.

Eindringlich und traumhaft: Ein Leuchten ist das neueste Werk von Jon Fosse, dem «Beckett des einundzwanzigsten Jahrhunderts» (Le Monde).

Rezensionen „Ein Leuchten"

Fosses nobelpreiswürdige Seelenkunde hat einen starken metaphysischen Sog.
Die Zeit (Katharina Teutsch)

Jon Fosse bereitet mit dieser Erzählung seinen Lesern einen tiefen Einblick in den Seelenzustand eines auf sich selbst zurückgeworfenen Menschen. Ein traurig schön getupftes Bild der Einsamkeit und des Weltschmerz – leuchtend.
WDR Westart Lesestoff (Terry Albrecht)

Jon Fosse, wie er typischer kaum sein könnte.
WDR 5 "Scala" (Jutta Duhm-Heitzmann)

Näher an einer Antwort auf die Frage, was ein Leben eigentlich ausmacht, glaubt man noch nicht gewesen zu sein: Die Übersetzung von Jon Fosses „Heptalogie“ ist vollendet.
Süddeutsche Zeitung (Thomas ; Sigrid Steinfeld ; Löffler)

Fosse lesen heißt, in einfachen, aber tiefgründigen Sätzen zu sein, die in langen Schwüngen immer wieder von Neuem beginnen, das Leben auszumessen.
Hamburger Abendblatt (Thomas Andre)

„Ein Leuchten“ ist eine wunderbare Einladung zum Sinnieren.
NDR 1 "Neue Bücher" (Claudia Ingenhoven)

Fosse lesen heißt, in einfachen, aber tiefgründigen Sätzen zu sein, die in langen Schwüngen immer wieder von Neuem beginnen, das Leben auszumessen.
abendblatt.de (Thomas Andre)

Biografie – Fosse, Jon

F
Fosse, Jon

Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller unserer Zeit. 2023 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.  Internationale Bekanntheit erlangte Fosse zunächst als Dramatiker. Seine mehr als dreißig Theaterstücke werden weltweit aufgeführt und brachten ihm zahlreiche Preise ein. In deutscher Übersetzung erschienen zunächst die Romane "Melancholie", "Morgen und Abend" und "Das ist Alise". Für sein Prosawerk "Trilogie" bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit "Der andere Name", dem ersten Band seines Romanprojekts "Heptalogie", war er 2020 für den  International Booker Prize nominiert, mit dem letzten Band "Ein neuer Name" stand er 2022 auf der Shortlist und wurde mit den wichtigsten norwegischen Literaturpreisen Brageprisen und Kritikerprisen ausgezeichnet. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der "Grotte", einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen. Seit 2022 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin. Er übersetzt u.a. auch Jean Echenoz, Édouard Louis, Jon Fosse, Tomas Espedal und Tarjei Vesaas. Ausgezeichnet wurde er z. B. mit dem Jane Scatcherd-Preis, dem Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW (zusammen mit Frank Heibert).

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