Vaim
Fosse, Jon (12.12.2025)Vaim · Fosse, Jon
Der neue Roman des Literatur-Nobelpreisträgers
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Fosse, Jon
- Übersetzer: Schmidt-Henkel, Hinrich
- ISBN: 978-3-498-00781-2
- Veröffentlichung: 12.12.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 242
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Vaim
- Originalsprache: nor
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Tiefgründig, formvollendet und mit feinem Humor erzählt Jon Fosse über die Absurdität unseres Daseins auf der Erde.
Meisterhaft und mit Sinn für die Absurdität unserer Existenz erzählt Literatur-Nobelpreisträger Jon Fosse von einer Dreiecksbeziehung, von kleinen und großen Booten, von passiven Männern und einer ungewöhnlich entschiedenen Frau, deren Willen man sich besser beugt. Mit der Kleinstadt Vaim an der norwegischen Westküste hat der Nobelpreisträger wieder ein literarisches Universum geschaffen.
Ein Mann steigt in sein Boot, um über den Fjord in die Großstadt zu fahren. In jüngeren Jahren hat Jatgeir häufig Ausflüge nach Bjørgvin gemacht, Bars und Restaurants besucht und von der Begegnung mit einer Frau geträumt, die er lieben könnte. Dieses Mal will er Nadel und Faden kaufen, was sich als schwerer herausstellt als gedacht. Als er von den Kaufleuten betrogen wird, macht er sich angewidert von den Großstädtern auf den Rückweg und entscheidet spontan, auf einer Insel haltzumachen. Dort trifft er Eline wieder, seine Jugendliebe, nach der das Boot benannt ist. Eline hat gerade ihren Mann verlassen ...
Rezensionen „Vaim"
Fosse schafft mit wenigen Worten ein ganzes literarisches Universum. Seine minimalistische Prosa über Liebe, Tod und die Absurdität der Existenz ist gleichzeitig berührend und beunruhigend – ein Meisterwerk des Verschwindens.fr.de (Frankfurter Rundschau Online) (Sven Trautwein)
Der norwegische Schriftsteller Jon Fosse eröffnet mit „Vaim“ eine Romantrilogie, deren kreisend-fließende Prosa eine religiöse Erfahrung ermöglicht– ohne Gott zu benennen.
der Freitag (Katharina Körting)
Fosses neustes Erzählwerk überrascht mit ungewohnter Heiterkeit und dringt dann mit einem hypnotischen Sprachsog in die Tiefe und die Köpfe der Leserschaft.
NZZ am Sonntag (Katharina Körting)
Jon Fosses erster Roman nach dem Literaturnobelpreis erstaunt – sogar durch Komik.
Neue Zürcher Zeitung (Franz Haas)
Ein berührendes und beunruhigendes Buch über fragile Familienbeziehungen und die verblendende Kraft der Erinnerung.
Buchkultur (Franz Haas)
Eine Parabel auf die Unberechenbarkeit des Lebens.
Süddeutsche Zeitung (Christiane Lutz)
Dieser Roman ist rätselhaft, und seine Rätsel laden nicht zum Auflösen ein, sondern zum Verweilen.
Die Zeit (Jolinde Hüchtker)
Der ideale Fosse zum Einsteigen. Und der ideale Fosse für Fortgeschrittene. Es ist ein sanftes Buch, ein ergreifendes Buch.
Die Presse (Bettina Steiner)
Ein ergreifendes Erlebnis.
nachtkritik.de (Janis El-Bira)
Es scheint, als habe Fosse mit dem Literaturnobelpreis eine gehörige Portion Leichtigkeit für sein Schreiben aufgesogen - sehr zum Vergnügen für die Leserschaft.
NDR 1 "Neue Bücher" (Joachim Dicks)
Härte und Zärtlichkeit wechseln sich ab in diesem Meisterwerk des mystischen Realismus. ... In diesem literarischen Universum scheint alles auf beängstigende und zugleich warmherzige Weise offen zu sein.
tagesspiegel.de (Carsten Otte)
Mit „Vaim“ ist Jon Fosse ein großer kleiner Roman geglückt, der uns amüsiert auf das Leben und versöhnlich auf den Tod blicken lässt.
Deutschlandfunk Kultur "Fazit" (Tobias Wenzel)
Jon Fosses Gabe, seine Leser in den Bann zu ziehen, zeigt sich einmal mehr in diesem kleinen Buch: eine intensive, bewegende und nachhallende Leseerfahrung.
Deutschlandfunk Kultur "Studio 9" (Stephanie von Oppen)
Dass auch die irdische Liebe nicht ewig währt und die Partnerin nach dem Ende einer Beziehung weiterzieht, erzählt Fosse mit einer mystischen Eleganz, die melancholisch und elegisch zugleich ist.
Deutschlandfunk Kultur "Studio 9" (Jan Wilm)
Biografie – Fosse, Jon
Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller unserer Zeit. 2023 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Internationale Bekanntheit erlangte Fosse zunächst als Dramatiker. Seine mehr als dreißig Theaterstücke werden weltweit aufgeführt und brachten ihm zahlreiche Preise ein. In deutscher Übersetzung erschienen zunächst die Romane "Melancholie", "Morgen und Abend" und "Das ist Alise". Für sein Prosawerk "Trilogie" bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit "Der andere Name", dem ersten Band seines Romanprojekts "Heptalogie", war er 2020 für den International Booker Prize nominiert, mit dem letzten Band "Ein neuer Name" stand er 2022 auf der Shortlist und wurde mit den wichtigsten norwegischen Literaturpreisen Brageprisen und Kritikerprisen ausgezeichnet. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der "Grotte", einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen. Seit 2022 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.
Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin. Er übersetzt u.a. auch Jean Echenoz, Édouard Louis, Jon Fosse, Tomas Espedal und Tarjei Vesaas. Ausgezeichnet wurde er z. B. mit dem Jane Scatcherd-Preis, dem Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW (zusammen mit Frank Heibert).
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