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Ein glühend heißer Nachmittag

Buschmann, Christel (25.09.2024)
Produktinformationen "Ein glühend heißer Nachmittag"
  • März Verlag
  • Buschmann, Christel
  • 978-3-7550-0040-2
  • 25.09.2024
  • 186 Seiten
  • 125 x 205 (B/H)
  • 300
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
Ein glühend heißer Nachmittag ist die Geschichte einer daueralarmierten, abergläubischen jungen Frau, die zwischen Tragödie und Komödie nicht unterscheiden kann.
Schon bei der Ankunft am Flughafen Mexico City fesselt ein blutrotes Graffito Matildas Blick, und eine dunkle Ahnung nimmt von ihr Besitz, ihre kurze Reise werde ein grausames Ende nehmen. Sie greift nach ihrem Mann, fasst ins Leere und sieht sich selbst unter einer glühenden Sonne tot im Straßengraben liegen. Schreckensbilder wie dieses drangsalieren Matildas Gehirn und ein Desaster nach dem anderen strapaziert ihre Sinne: Das Flugzeug wird abstürzen, ihr Mann wird sie umbringen, ein Unbekannter erschlägt sie, man sieht sich nie wieder. Das Unheil lauert überall.
Besessen und verfolgt von katastrophalen Ereignissen trifft Matilda schließlich auf einen Fremden und begehrt ihn mehr als alles andere. Drei Tage und Nächte zwischen Wahn und Wirklichkeit, bittersüß und bizarr, und über allem stets die Sehnsucht nach dem Happy End.
›Ein glühend heißer Nachmittag‹ ist die Geschichte einer abergläubischen, von katastrophalen Vorstellungen verfolgten jungen Frau und ein bitterböser, glasklarer, messerscharfer Roman zur Zeit, der »ins Herz der Finsternis führt: in unsere von Dauerbeschallung und -bestrahlung durch Bilder, Meldungen, Videos und Memes rettungslos zersetzten Hirne. Es ist so herrlich, es schmerzt.« (Uli Hufen)
»Ungewöhnlich gute Prosa!« – Alexander Fest
»Mittags wird das Manuskript mir zugeschickt. Ich lese es in vier Stunden. Ich bin fasziniert. Kein Film ist so beweglich wie dieser Text. Es geht um eine Momentaufnahme, den Puls unserer Zeit, sie ist nervös, disruptiv und ziemlich fantastisch. [...] Ich habe selten ein so musikalisches und zugleich so gut beobachtetes, schwungvolles und unterhaltendes Buch gelesen. Ich habe mir lauter Stellen angestrichen, zu denen ich selber gerne Geschichten schreiben würde. Das Buch produziert etwas, das Seltenheitswert besitzt: Lichtblitze und Lust. Eigentlich hätte ich an diesem Nachmittag Arbeiten fertigstellen müssen. Ich bereue die vier Stunden Lesezeit nicht, die mich davon abgehalten haben.« – Alexander Kluge

Rezensionen „Ein glühend heißer Nachmittag"

»Ein Debütroman, der uns vom Text besessen macht. Das Buch ist sehr kurzweilig und lässt unseren Verstand Purzelbäume schlagen. Beschrieben werden wenige Tage, die dann unsere ganze aktuelle Gegenwart einfangen […] Ein Liebesroman, ein Thriller und ein aufregendes Werk, das uns staunen und innehalten lässt.« – Hauke Harder, Leseschatz


»… oft wird man einfach mitgenommen und durchgeschüttelt, ein Roman, der so intensiv und in letzter Konsequenz im Kopf einer fast schon verrückten Frau spielt, kenne ich eigentlich nicht […] das ist auch für mich noch etwas ganz Neues gewesen […] Wenn man ›Ein glühend heißer Nachmittag‹ liest, dann springt man in eine nervöse Energie, die den Leser sofort ergreift. […] Enorm spannend.« – Lit My Fire - Das Literaturmagazin


»Ein Roman wie ein Rausch: Nach über 20 Filmen hat Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin Christel Buschmann mit 82 Jahren ihr erstes Buch geschrieben und setzt sich darin mit jeder Menge Zeitgeistphänomenen auseinander. Ein fesselndes Debüt, das sich in einem Zug durchlesen lässt [...]. Weil man so tief in Matildas Gedankenwelt eintaucht, ist dieses Buch mehr, als ein Film hätte möglich machen können.« – Maria Nowotnick, Galore


»Dieser Roman entfaltet sich in einem Rausch der Gefühle, der mich von der ersten Seite gefesselt hat. […] Der Roman ist atmosphärisch dicht, die Sprache kunstvoll und die Charaktere – allen voran Matilda – sind faszinierend in ihrer Ambivalenz.« – Mediennerd.de


»Christel Buschmann hat mit ›Ein glühend heißer Nachmittag‹ einen flirrenden, betäubenden Psychothriller geschrieben, in dem bis zum Ende keiner und keine weiß, was real ist und was nur Paranoia. [...] Christel Buschmann hat aber auch einen bitterbösen, glasklaren Roman zur Zeit geschrieben. Nicht einen, der irgendwelche gesellschaftlichen Verhältnisse abklopft, bloßstellt und anprangert. Sondern einen, der ins Herz der Finsternis führt: in unsere von Dauerbeschallung und -bestrahlung durch Bilder, Meldungen, Videos und Memes rettungslos zersetzten Hirne. Es ist so herrlich, es schmerzt.« – WDR, Uli Hufen


»Manche Bücher liest man. Andere durchlebt man. ›Ein glühend heißer Nachmittag‹ von Christel Buschmann gehört zur zweiten Kategorie. Ein fieberhaftes, pulsierendes Werk, das sich der klaren Zuordnung entzieht und den Lesenden in einen Sog aus Paranoia, Sehnsucht und ekstatischer Hingabe reißt. Ein literarischer Rausch, aus dem es kein Entkommen gibt. [...] Selten wurde Spannung literarisch so brillant verarbeitet wie hier. Der Roman besitzt dabei jene seltene Qualität, die Literatur von bloßer Geschichte trennt: Er wird zum Zustand. Ein Schwirren im Geist, ein Brennen auf der Haut. [...] ›Ein glühend heißer Nachmittag‹ ist mehr als ein Psychothriller oder ein Liebesroman, es ist ein Erlebnis, das den Leser aus seiner Komfortzone reißt. Buschmann komponiert eine Welt, in der sich Matildas Sehnsüchte und Ängste wie musikalische Motive wiederholen und variieren. Ein Crescendo aus Leidenschaft, Furcht und Ekstase – bis zum letzten Ton, der noch lange nachhallt. Dieser Roman wird nicht nur gelesen, sondern gespürt. Er packt einen, rüttelt einen durch und hinterlässt ein Echo, das noch lange nach dem Zuschlagen des Buches in uns nachklingt. ›Ein glühend heißer Nachmittag‹ ist eine literarische Erfahrung, die in ihrer Intensität ihresgleichen sucht. Wer sich darauf einlässt, wird verändert daraus hervorgehen. Und genau das macht das Buch so außergewöhnlich.« – boah.at, Stefan Feinig


Biografie – Buschmann, Christel

Autorenbild
Buschmann, Christel
Christel Buschmann, geboren 1942, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Hamburg und München. Nach der Arbeit an einer Dissertation über Arno Schmidt folgte die Tätigkeit als Literaturkritikerin und Kulturjournalistin für die ZEIT und andere Medien. Seit 1975 hat Buschmann als Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin weit über zwanzig Filme realisiert.

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