Gespräch über die Trauer
Martynova, Olga (26.07.2023)Gespräch über die Trauer · Martynova, Olga
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Martynova, Olga
- ISBN: 978-3-10-397519-2
- Veröffentlichung: 26.07.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 304 Seiten
- Maße: 131 x 29 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 442
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»Der Kopf eines Trauernden ist nicht viel klarer als der Kopf eines Verliebten und jedem Quatsch ausgeliefert.«
- »Olga Martynova erobert der deutschsprachigen Erzählprosa eine Rätselhaftigkeit zurück, wie es sie bei Alfred Döblin und Arno Schmidt einmal gab.« Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Der Kopf eines Trauernden ist nicht viel klarer als der Kopf eines Verliebten und jedem Quatsch ausgeliefert.«
Wer die Trauer nicht überwinden kann oder will, hat eine andere Option: mit ihr leben zu lernen. Olga Martynova hat nach dem Tod ihres Mannes, des russischen Dichters Oleg Jurjew, vier Jahre lang an diesem großen Essay geschrieben. Wie, will sie wissen, gehen andere Menschen mit etwas um, mit dem man eigentlich nicht umgehen kann und das zugleich so unumgänglich ist. Olga Martynova sucht nicht nach Ratschlag oder Trost, sondern gerät in ihrer Trauer in ein ebenso intimes wie reflektiertes, ein ebenso schamloses wie kluges »Gespräch« – nicht zuletzt mit berühmten Texten über Trauer und Tod von Roland Barthes bis Joan Didion, von Elias Canetti bis Emmanuel Lévinas. – Begreife mich, sagt das Unbegreifliche. Darauf zu antworten, versucht dieses erschütternde Buch.
Rezensionen „Gespräch über die Trauer"
[...] wirken Martynovas Gedichte leicht, spielerisch und elegant.SWR Kultur
[...] ein großartiges Buch [...].
rbb Orte und Worte (Ingo Schulze)
Ein Buch voller Poesie [...] berührend mal mehr auf stark schmerzhafte, mal mehr auf tröstliche Weise.
Die Presse (Anne-Catherine Simon)
Olga Martynova hat ein tiefgründiges, sensibles und reich nuanciertes Buch über Trauer vorgelegt [...].
literaturkritik.de (Thorsten Paprotny)
Martynova ist eine genaue Beobachterin noch der kleinsten Regungen im eigenen Innern - aber auch des Verhaltens der sie umgebenden Menschen.
Falter (Ulrich Rüdenauer)
Zu den großen Stärken der Erzählerin und Lyrikerin Olga Martynova gehört seit Jahren, dass sie das Schwere leicht werden lässt, ohne es zu vereinfachen.
der Freitag (Ulrich van Loven)
[...] ganz und gar authentisch [...].
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Tobias Lehmkuhl)
Beim Versuch, Klarheit zu erlangen, wird auch die Sprache klar. Das macht das «Gespräch über die Trauer» zu einem hoch philosophischen, eben gerade nicht privatistischen Buch.
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
Olga Martynova hat der nicht gerade kleinen Bibliothek der Trauerliteratur ein gewichtiges Buch hinzugefügt.
WDR (Andreas Wirthensohn)
[...] viele[] bemerkenswerte[] Sätze.
Der Standard (Alexander Kluy)
Man liest Olga Martynovas Buch mit Anteilnahme, Respekt und Gewinn [...].
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Angela Gutzeit)
Biografie – Martynova, Olga
Olga Martynova, geboren 1962 in Sibirien, aufgewachsen in Leningrad, wo sie in den 1980er-Jahren die Dichtergruppe »Kamera Chranenia« mitbegründete. 1991 zog sie zusammen mit Oleg Jurjew (1959–2018) nach Deutschland. Von 1999 an schrieb sie literarische Texte auf Russisch und Deutsch. Seit 2018 schreibt sie nur noch in deutscher Sprache. Olga Martynova ist Vizepräsidentin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, außerdem Mitglied des PEN und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz). Sie erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (2012) und den Berliner Literaturpreis (2015). Zuletzt erschienen von ihr bei S. FISCHER: »Der Engelherd« (Roman, 2016), »Über die Dummheit der Stunde« (Essays, 2018) und »Gespräch über die Trauer« (2023). Für den Gedichtband »Such nach dem Namen des Windes« (2024) wurde Olga Martynova mit dem Peter-Huchel-Preis 2025 ausgezeichnet.
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