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Fabelland

Produktinformationen "Fabelland"
  • S. FISCHER
  • Geipel, Ines
  • 978-3-10-397568-0
  • 14.08.2024
  • 135 x 27 x 210 (B/T/H)
  • 410
  • mit Schutzumschlag (bedruckt)
  • deutsch
  • 320 Seiten
  • 7 %

  • Eine unverzichtbare Stimme zur Lage der Demokratie in Ost und West

    Der 9. November 1989. In Berlin fällt die Mauer. Es ist einer der glücklichsten Momente der deutschen Geschichte. Ines Geipel ist bereits im Sommer in den Westen geflüchtet und erlebt den Zeitriss, die Hoffnungen und Aufbrüche als Studentin in Darmstadt. 35 Jahre danach erinnert sie sich: Wie fühlte er sich an, dieser historische Moment des Glücks? Wie erzählen wir uns Ost und West und die Wiedervereinigung? Woher kommt all der Zorn, woher die Verleugnung, wenn es um den aktuellen Zustand des Landes geht? Mit großer Klarheit und Offenheit geht Ines Geipel in ihrem Buch »Fabelland« noch einmal zurück. Zurück in die politische Umbruchslandschaft nach 1989, in die eigene Familie, zurück in all die verstellten, besetzten Räume der Erinnerung, zurück zu den Verharmlosungen und Legenden, die die Gegenwart so vergiften. Ein fesselndes, nein, ein befreiendes Buch, das auf die Frage zuläuft: Können die Deutschen ihr Glück auch verspielen?


    Biographie - Geipel, Ines

    Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. 1989 floh sie nach ihrem Germanistik-Studium von Jena aus nach Darmstadt und studierte dort Philosophie und Soziologie. Das zentrale Thema ihrer Arbeit als Autorin und Herausgeberin ist die deutsche Gewaltgeschichte sowohl des Nationalsozialismus als auch der DDR-Diktatur. 2011 erhielt Ines Geipel das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2020 den Lessingpreis für Kritik, 2021 den Marieluise-Fleißer-Preis und 2023 den Erich-Loest-Preis. Bei S. FISCHER erschien zuletzt ihr Buch »Fabelland«, das für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert war.



    Rezensionen "Fabelland"

    so argumentationsstark wie stilistisch überzeugend
    Rhein-Neckar-Zeitung (Volker Oesterreich)

    „Fabelland“ ist ein kluges, dringliches und persönliches Buch.
    Chrismon (Johann Hinrich Claussen)

    In Fabelland verbindet Ines Geipel persönliche Erinnerung und Familiengeschichte mit historischer Forschung und politischer Analyse und eröffnet einen profunden Blick auf deutsche Geschichte.
    NZZ Geschichte (Martina Läubli)

    Wie kaum eine andere Autorin legt Ines Geipel den Finger tief in die Wunde dessen, was 1989 als ein Glücksfall in die Geschichte eingegangen ist
    KultKomplott (Jörg Konrad)

    feinfühlig und zugleich messerscharf
    Kulturtipp (Rolf Hürzeler)

    Klug, gedanklich präzise, stilistisch so anspruchsvoll wie wunderbar und sehr persönlich. „Fabelland“ gehört zu den besten Büchern, die bisher über deutsche, speziell ostdeutsche Identität und Befindlichkeiten geschrieben wurden.
    Süddeutsche Zeitung (Joachim Käppner)

    Die Autorin verbindet erlebte Zeitgeschichte mit historischen und soziologischen Studien
    NZZ Geschichte (Martina Läubli)

    Eine einfache Lektüre hat die Publizistin (...) wahrlich nicht vorgelegt. Trotzdem ist "Fabelland" - eine Melange aus Privatem, Dokumentation und politischer Analyse - viele Leser zu wünschen.
    Das Parlament (Aschot Manutscharjan)

    Spannend erzählt.
    P.M. History (Aschot Manutscharjan)

    Das Besondere dabei: Geipel schafft es, keiner der gängigen Erzählungen auf den Leim zu gehen.
    Dresdner Morgenpost (Aschot Manutscharjan)

    Ines Geipels "Fabelland" hebt sich wohltuend ab von den vielen Sachbüchern mit kraftvollen Thesen.
    Der Freitag (Jörg Phil Friedrich)

    Ein in Stil und Sprache ganz außergewöhnliches Buch, das tiefer in die Mentalitätsgeschichte dringt und so auch für die Lage der Bundesrepublik instruktiver ist als der übliche Ost-Klamauk.
    taz FUTURZWEI (Jörg Phil Friedrich)

    Wertvoller Debattenbeitrag.
    Hörzu (Jörg Phil Friedrich)

    Da hat jemand mit kühlem Kopf einen versöhnlichen Text geschrieben, der einen schwindelig machen kann, aber er hält viele Denkanstöße bereit.
    rbb - Radio 3 am Morgen (Corinne Orlowski)

    Es ist keine schöne Diagnose, eher ein schmerzhafter Innenblick, der Ost wie West kritisch in die Pflicht nimmt.
    Märkische Oderzeitung (Christian Tilmann)

    Ihr Buch weitet den Blick und bietet die Chance, aus Vergangenheit zu lernen.
    Freie Presse (Welf Grombacher)

    Es entlarvt die Erzählungen, die sowohl ein deutsch-deutsches Zusammenwachsen behindern, als auch eine Bewältigung des Diktaturtraumas.
    Deutschlandfunk (Andruck) (Catrin Stövesand)

    Ein wichtiger Beitrag im derzeit eifrig betriebenen Diskurs um das Selbstverständnis der Ostdeutschen
    MDR Kultur (Bettina Baltschev)

    Es ist eine aufregende Reise durch das verminte Gelände der Schuldverdrängung, die die Autorin unternimmt. Auf jeden Fall lesenswert.
    Südwestrundfunk/Lesenswert (Conrad Ley)

    Hauptlesemotive: Auseinandersetzen
    Nebenlesemotive: Entdecken
    Produktart: Buch gebunden
    Produktform: Hardcover

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