Fast wie ein Bruder
Sulzer, Alain Claude (15.08.2024)Fast wie ein Bruder · Sulzer, Alain Claude
Roman
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Sulzer, Alain Claude
- ISBN: 978-3-86971-294-9
- Veröffentlichung: 15.08.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 299
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Was bleibt von einer Freundschaft, wenn die Lebensentwürfe auseinandergehen?
- »Sulzer schafft Figuren, die in ihrer Menschlichkeit berühren.«Claudia Mäder, NZZ, über Doppelleben (2022)
Entlang der gemeinsamen Lebensgeschichte zweier grundverschiedener Männer ergründet Alain Claude Sulzer existenzielle Fragen über Freundschaft und Abschied, (Homo-)Sexualität, Kunst und Ruhm.
Im Ruhrgebiet der Siebziger wachsen sie auf wie Brüder. Doch anders als den Ich-Erzähler zieht es Frank früh hinaus in die Welt: Er will als Künstler leben, geht nach New York, malt wie besessen, jedoch ohne Erfolg. Erst als er unheilbar krank ist, kehrt er zurück.
Nach langer Zeit begegnen sich die Freunde am Sterbebett zum letzten Mal. So unterschiedlich ihre Lebensläufe, so tief ist die in der Kindheit geknüpfte Verbindung. Und so landen die Bilder aus Franks Nachlass von nun an gut verpackt in der Remise des Erzählers – dem nicht nur Franks Homosexualität stets fremd geblieben ist, sondern auch dessen Kunst.
Jahrzehnte später entdeckt er die Bilder zufällig in einer Galerie. Rätselhaft, wie sie dort hingelangt sind – und welch eigentümliche Anziehungskraft sie besitzen: Die Kunstwelt feiert den unbekannten Maler als Genie, und auch der Erzähler erkennt endlich die Faszination, die von den Werken des Freundes ausgeht. Und mehr noch: Im großformatigen Gemälde eines nackten Mannes erkennt er sich selbst.
Rezensionen „Fast wie ein Bruder"
Man kann diesem Roman sehr gut an einem einzigen Tag lesen, aber seine Wirkung bleibt nachhaltig.Darmstädter Echo (Andreas Müller)
Ein bewegendes Buch über Sinn und Sinnlichkeit, Kunst als Katalysator und über Freundschaft.
Nordkurier (Welf Grombacher)
Der Roman ist verstörend, irritierend, er lässt ein Grundgefühl der Irritation beim Lesen; - aber man muß diesen Roman gelesen haben.
rbb radio3 (Frank Dietschreit)
Ein berührender Roman. Ein schonungslos aufrüttelndes Buch über eine Freundschaft über den Tod hinaus.
Berliner Morgenpost (Peter Zander)
Ein überaus facettenreicher Roman über Freundschaft, Begehren, die Möglichkeiten der Malerei und der Sprache.
Deutschlandfunk Büchermarkt (Beate Tröger)
Ein schlanker, stiller, feiner Roman, der mich sehr berührt hat. (...) Sulzer erzählt in stiller Wucht.
Radio SRF 2 Kultur (Michael Luisier)
Ein Sittenbild des späten 20. Jahrhunderts.
NZZ (Roman Bucheli)
Sulzer erzählt mit der Stilsicherheit eines Meisters! Ein ungemein starkes Buch!
literaturblatt.ch (Gallus Frei-Tomic)
Mit seiner elegant schlichten Prosa beweist sich Sulzer als Meister im Abtasten von Lebenslinien, die subtil wie eindringlich um eine Freundschaft kreisen.
Badische Neueste Nachrichten (Rolf Fath)
Alain Claude Sulzer erweist sich einmal mehr als prägnanter Autor, der mit wenigen Strichen und Tupfern Atmosphäre erzeugen kann. (...) Für jedes Geheimnis, das Sulzer in seinem neuen Roman lüftet, entsteht ein neues, das die Lesenden noch lange beschäftigt.
Aargauer Zeitung (Julian Schütt)
Biografie – Sulzer, Alain Claude
Alain Claude Sulzer, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, u.a. Ein perfekter Kellner, Zur falschen Zeit, Aus den Fugen, Doppelleben und zuletzt Fast wie ein Bruder. Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er u.a. den Prix Médicis étranger, den Hermann-Hesse-Preis, den Kulturpreis der Stadt Basel und den Solothurner Literaturpreis.
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